Adventure World Warschau wird gebaut

Visualisierung Adventure World Warsaw. Quelle: Imtech

So soll das neue Naherholungsziel Adventure World Warsaw aussehen. Visualisierung: Imtech Deutschland GmbH & Co. KG

(Berlin, JW) Das Unternehmen Imtech mit Sitz in Hamburg und Konzernmutter in den Niederlanden kann zusätzliche 620 Millionen Euro Umsatz in die Bücher schreiben: Der Auftrag für einen Freizeitpark bei Warschau ist an das Unternehmen gegangen. Für die ‚Adventure World Warsaw‘ managed Imtech das Projekt, die technischen Installationen und alle baulichen Maßnahmen. Das ist einer Pressemitteilung des Unternehmens zu entnehmen. Ein Schwerpunkt bei der Umsetzung ist die ökologische Komponente beim Bau.

Bereits in einer Vorphase wurden 60 Millionen Euro in den zukünftig ‚ersten großen Freizeitpark in Osteuropa‘ investiert; auch für Imtech ist es der größte Auftrag der Firmengeschichte, die mit Technik zur Beheizung von Gewächshäusern vor 150 Jahren in Hamburg begann.

Wasser- und Freizeitpark und Resort

Vielen wird mulmig, wenn sie an große Freizeitparkprojekte denken: Nicht erst seit dem Nürburgring-Debakel oder dem Spektakel um den vergleichsweise kleinen Spreepark in Berlin gilt die Branche als riskant. Andererseits gibt es aber auch einige erfolgreiche und profitable Projekte. Und wer die Lust der Polen am Naherholen und an modernen Freizeiteinrichtungen kennt, könnte die Erfolgsaussichten in einem Ballungsraum wie Warschau durchaus positiv bewerten.

Das geplante Projekt, das unter dem Kürzel ‚AWW‘ geführt wird, will ‚Europas größten Indoor-Wasserpark‘, einen Freizeitpark, ein Unterhaltungsdorf, Hotels und Restaurants miteinander verbinden. Damit könnte auch der eine oder andere polnische Gast etwa des ‚Tropical Islands‘ bei Berlin zukünftig in die östliche Richtung fahren. 240 Hektar Fläche sollen Platz für die fünf Themeninseln bieten.

Ökologie als Argument

In Zeiten, in denen Urlaubsflüge schon auf der schwarzen Liste von Ökologie-Vertretern stehen, könnte auch das Nachhaltigkeitsargument ziehen: Zum einen reduzieren sich im Vergleich zu Fernreisen die Fahrtstrecken zum ‚Naherholungs-Park‘, zum anderen stellt der Errichter auch das Umweltmanagement oben auf die Liste seiner Argumente. So wird beim Wasser durch Wiederverwendung gespart, eine Abfallvergärungsanlage gehört zum Konzept und soll mit ihrer Energie den Strombedarf des Parks decken.

Ziel ist, den Freizeitpark bis 2015 in Grodzisk Mazowiecki fertigzustellen. Der Ort liegt gute 30 Kilometer von Warschau entfernt.

Pressemitteilung der Firma imtech: Ansicht auf imtech.de

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