Bruno-Larek-Ausstellung in Düsseldorf

Polnisches Institut in Düsseldorf. Quelle: http://www.polnisches-institut.de/

Bruno-Larek-Ausstellung in Düsseldorf. Quelle: www.polnisches-institut.de

(Berlin, JW) Am 9. März eröffnet um 19 Uhr in der Galerie des Polnischen Instituts in Düsseldorf eine Bruno-Larek-Ausstellung. Der Name Larek sagt Ihnen nichts? So ging es uns auch. Und auch, wenn man die sonst so allwissend erscheinenden Suchmaschinen und Wikipedias dieser Welt befragt: Kein Ergebnis. Glücklicherweise weiß die Veranstaltungsankündigung mehr: Und die betitelt – passend zu den vorherigen Erkenntnissen – die Ausstellung mit ‚Bruno Larek, den es nicht gab‚. Auf jeden Fall eine neue Erkenntnisse bringende Präsentation, soviel steht schon einmal fest.

Maler, Objektkünstler und Dichter

Nur 35 Jahre ist er alt geworden, so erfahren wir aus den Eckdaten der Künstlervorstellung. Von 1901 bis 1936 lebte der als Maler, Zeichner, Objektkünstler und Dichter beschriebene humovorvoll-zynische (Anmerkung: Zumindest könnte man das anhand seiner Werke vermuten) und talentierte Larek. In Warschau kam er bei einem Feuer ums Leben. Warschau war auch schon früher sein Standort, zum Studium der Malerei und des Maschinenbaus. Beide Studiengänge brach er ab und besuchte Berlin und Paris, wo er mit anderen Künstlern seiner Zeit zusammentraf.  Unter anderem daraus ergab sich seine dadaistische Kunstform. Angekündigt wird dies in der Ausstellung so: „Vor allem seine Ausdrucksmittel und sein absurder Sinn für Humor zeigen seine Nähe zum Dadaismus. Vor dem Hintergrund der damaligen künstlerischen Situation sind Lareks Werke eine Alternative und ein Protest gegen die einheimische Kulturszene.“

Wir wissen also wenig über den Künstler, was den Besuch der Ausstellung um so interessanter machen dürfte. Diese nämlich will mit der Avantgarde-Kunst Lareks eine Brücke zur heutigen Kunst schlagen. Veranstaltet wird die Ausstellung vom Polnischen Institut in Düsseldorf in Zusammenarbeit mit der Galerie Biała in Lublin.

Weitere Informationen: www.polnisches-institut.de

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