Buch: Einwanderer aus Polen

Reichstag in Berlin. Foto: Polen.pl (JW)

40.000 Polen leben in Berlin

(Berlin, JW) Die Geschichte der Einwanderer aus Polen nach Deutschland: Das ist das Thema eines neuen Buchs der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bundesverband.

Die Herausgeber Basil Kerski und Krzysztof Ruchniewicz versammeln in dem Werk eine ganze Reihe von Autoren, die sich mit der heutigen und der früheren Einwanderung von Menschen aus Polen in Deutschland auseinandersetzen.

400.000 Polen in Deutschland

400.000 Polen leben in Deutschland, darin sind natürlich alle diejenigen, die bereits früher einwanderten und heute einen deutschen Pass haben, nicht berücksichtigt. Damit stellt Polen die drittgrößte Einwanderergruppe in Deutschland. Nicht nur Berlin, wo rund 40.000 Polen leben, ist ein Schwerpunkt der Immigranten, sondern auch zum Beispiel das Ruhrgebiet.

Schon im seit dem 18. Jahrhundert gibt es Migrationsbewegungen zwischen Polen und Deutschland. Kein Wunder, dass dies die Gesellschaft, die Politik aber auch die Wirtschaft beeinflusst. So tragen die Beiträge in dem neuen Sammelband Titel wie ‚Hybride Identitäten‘, ‚Patrioten und Verräter‘ oder ‚Das Beispiel der Ruhrpolen‘.

Auch ‚Die ungewöhnliche Geschichte der ‚polnischen Enklave‘ in Deutschland 1944 bis 1948′ ist ein Beitrag in dem Werk und detailliertere Betrachtungen wie die ‚Geschichte bayrisch-polnischer Beziehungen‘ sind hier nachzulesen. Die ‚Polonia‘ in Deutschland, wie sich die Emigranten auch nennen, wird daher genau analysiert, detailliert betrachtet und ihrem Stellenwert gemäß beschrieben.

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