Co się dzieje? Deutsch-polnische Termine im April 2013

Fernsehturm und Dom Berlin. Foto: Polen.pl (JW)

Nicht nur, aber auch in Berlin: Deutsch-Polnische Termine im April 2013

 (Pforzheim, JW; Regensburg, AF) Liebe Polen.pl-Leser, das Highlight unter den deutsch-polnischen Terminen im April 2013 ist natürlich das Filmfestival Film Polska, dem wir bei Polen.pl einen eigenen Artikel gewidmet haben. Doch um interessante Veranstaltungen zu besuchen, muss man nicht extra nach Berlin reisen. Auch z. B. in Düsseldorf und Leipzig kommt man als Polen-Fan auf seine Kosten. Viel Spaß beim Auswählen Eurer Lieblingsveranstaltungen aus unserem Kalender.

FILME

 
So 14.4.2013, 20:15 Uhr
programmkino rex, Darmstadt, Wilhelminenstr. 9 (Helia Passage)

Im Schlafzimmer/ W sypialni/ In a Bedroom

Filmvorführung und Gespräch mit dem Regisseur Tomasz WasilewskiIm Rahmen des 13. goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films (10.04.-16.04.2013) Regungslos liegt Edyta auf dem Hotelbett und starrt an die Decke. Sie ist aus ihrem geordneten Alltag ausgebrochen und nach Warschau gekommen, um sich dort zu verstecken. Vor ihrer Familie, ihrem Leben, sich selbst. Ziellos fährt sie tagsüber mit ihrem Auto durch die Stadt. Als ihr das Geld ausgeht, beginnt sie sich im Internet mit Männern zu verabreden. Für Sex. Doch statt mit ihnen zu schlafen, betäubt sie sie mit Schlafmittel und verbringt die Nächte in deren Häusern. Eines Tages lernt sie den Künstler Patryk kennen. Der junge Mann fasziniert sie und es scheint, als könnte er die ungestillte Sehnsucht hinter ihrer abgeklärten Fassade erkennen. Langsam beginnt Edyta sich zu öffnen.Film von Tomasz Wasilewski, Polen 2012, 72 Min. OmeU

http://www.deutsches-polen-institut.de

 

Mo 15.4.2013, 20:15 Uhr
programmkino rex, Darmstadt, Wilhelminestr. 9 (Helia Passage)

Nachlese / Pokłosie / Aftermath

Filmvorführung (Deutschlandpremiere) und Gespräch mit dem Produzenten Dariusz Jabłoński (angefragt)

Nach 20 Jahren kehrt Franek in seinen polnischen Heimatort zurück, um nach seinem jüngeren Bruder Józef zu sehen. Die Stimmung im Dorf entpuppt sich als feindselig gegenüber Józef, der entdeckt hat, dass während des Zweiten Weltkrieges Grabsteine des jüdischen Friedhofs zum Straßenbau benutzt wurden.
Im Gewand eines Thrillers erzählt Władysław Pasikowski von den Spuren einer Schuld, die bis in die eigene Familie reicht. Der Film spielt auf das von polnischen Bewohnern an ihren jüdischen Nachbarn verübte Massaker in Jedwabne von 1941 an. In Polen löste der Film einen handfesten Skandal und hitzige Diskussionen aus.
Film von Władysław Pasikowski, Polen 2012, 104 Min., OmeU

 
18.-24.04.2013
Hackesche Höfe, Kino Arsenal, Zeughauskino, Kino FSK, Club der polnischen Versager, Brotfabrik, Filmclub K18, Acker Stadt Palast
 

Festival Film Polska

2013 ist das Jahr des polnischen Films. Erfolge beim Sundance Filmfestival und der diesjährigen Berlinale  (Teddy Award für „Im Namen des…“ und Gläserner Bär für „Baby Blues“) scheinen Vorboten eines viel versprechenden Jahres zu sein. Die polnische Filmlandschaft wird auch bei der 8. Ausgabe von filmPOLSKA umfangreich seziert. Nicht umsonst ist es das größte Festival polnischer Filmkunst außerhalb Polens. Über 100 Filme, prominente Gäste, Retrospektiven, Workshops für junge Filmemacher, Ausstellungen, ein Bildungsprogramm und Partys bilden das vielfältige Festivalprogramm.

Weitere Infos hier: http://filmpolska.de

 

Do, 24.4. – Sa, 11.5.2013: 8. Polnische Filmwoche des Krakauer Hauses in Nürnberg

http://polnische-filmwoche.de/index.htm

Do, 25.4.2013, 20 Uhr
Cinecitta Nürnberg

Treibjagd / Obława
Polen 2012 / 96 min / R: Marcin Krzyształowicz

Diese packende Geschichte spielt im Spätherbst 1943. In mehreren Rückblenden wird ein Geheimnis nach und nach enthüllt – erzählt entlang der Geschichten von vier Personen: dem Kommandanten einer Partisanen-Einheit, einem von ihm gefangen genommenen Denunzianten sowie dessen Frau und einer Krankenschwester. Treibjagd ist ein meisterhaft verschachtelt erzähltes Drama um Lüge und Verrat, ein ungewöhnlicher Kriegsfilm, in dem die Grenzlinien zwischen Gut und Böse ganz unerwartete Verläufe haben. In virtuos verschachtelten Rollen brillieren Maciej Stuhr und Marcin Dorociński.
„Oblawa“ wurde als der beste Film des Jahres 2012 mit dem Polnischen Filmpreis „Adler“ ausgezeichnet.

Fr, 26.4.2013, 20 Uhr
Cinecitta Nürnberg

Du bist Gott / Jesteś Bogiem
Polen 2012 / 114 min / R: Leszek Dawid

Der Kinofilm erreichte in Polen schnell Kultstatus, nicht nur wegen des beeindruckenden Soundtracks: „Du bist Gott“ erzählt die Geschichte der Hip-Hop Gruppe „Paktofonika“ und vermittelt das Lebensgefühl polnischer Jugendlicher in den späten 90ern. Die Protagonisten leben in den Plattenbauten rund um Kattowitz, die Industriemetropole Katowice in Oberschlesien. Die neue, kapitalistische Ordnung zieht ein, die alte Zeit jedoch hat sich noch lange nicht verabschiedet – vor diesem Hintergrund gründen die jungen Musiker eine Band, die bald zu Legende wird – und die, wie die meisten Legenden, eine tragische Komponente beinhaltet.
Leszek Dawid, Drehbuchautor:
„Die Band Paktofonika hat den Jungs das Fenster zur Welt geöffnet. Sie haben ihre Probleme in Gedichtform gebracht, über ihre Gefühle in der neuen Wirklichkeit gerapt, über ihren Kampf um einen Platz im Leben. Als Heranwachsende fühlten sich damals völlig ratlos, sie hatten keine Vorbilder. Sie wollten authentisch sein, aber das neue System ließ das nicht zu. Es ist die letzte Generation, die diesen Umbruch am eigenen Leib erlebt hat.“

Sa, 27.4.2013, 20 Uhr
Cinecitta Nürnberg

Supermarkt / Supermarket
Polen / 84 min / R:Maciej Żak

Ein Platz, an dem man sich sicher fühlen kann: hell beleuchtet, voller Menschen, beschützt von Sicherheitskräften. Wie kommt es, dass ausgerechnet in einem Supermarkt, an einem Silvesterabend, ein Kunde spurlos verschwindet? Soll sich seine verzweifelte Frau hilfesuchend an die Wachdienste wenden? In diesem Thriller wird der harmlose Einkaufsort, indem für gewöhnlich die aufdringliche Hintergrundmusik die größte Belästigung darstellt, zu einem gesetzlosen Raum.
Maciej Zak, Regisseur:
„Der Supermarkt ist ein interessanter Ort, der als eine Metapher der modernen Welt dienen kann.“

So, 28.4.2013, 20 Uhr
Cinecitta Nürnberg

Nachlese / Pokłosie
Polen 2012 / 137 min / R:Władysław Pasikowski
Gast: Maciej Stuhr

Ein Film, der die polnische Nation wie kaum ein anderer spaltete. Die Geschichte spielt in einem fiktiven Dorf in der Gegenwart, in dem die Waldstrasse mit jüdischen Grabsteinen gepflastert ist. Diese wurden während des Krieges zum Straßenbau zweckentfremdet – sie finden sich aber auch in den Fundamenten von Scheunen, in Hofeinfahrten, sogar mitten auf dem Kirchhof. Zwei Brüder, der Bauer Józef Kalina und der aus Chicago angereiste Franciszek, müssen sich gegen Anfeindungen ihrer Nachbarn wehren, als sie beginnen, die Geschichte der Menschen hinter den jüdischen Grabinschriften zu recherchieren.
Nach dem Film: ein Publikumsgespräch mit dem Darsteller Maciej Stuhr

Mo, 29.4.2013, 20 Uhr
Cinecitta Nürnberg

80 Millionen / 80 Milionów
Polen 2011 / 102 min / R:Waldemar Krzystek

Polen vor 30 Jahren, kurz vor Inkrafttreten des Kriegsrechts: Um das Vermögen der Gewerkschaft „Solidarność” zu retten, verübt eine Gruppe von tollkühnen, nahezu romantisch agierenden Intellektuellen einen Banküberfall. Die Beute soll dem Aufbau einer Untergrundorganisation dienen. Diese authentische Geschichte wurde von dem Regisseur zu einem unterhaltsamen Spielfilm verarbeitet, ohne jeden Anflug vom Pathos und Nostalgie, dafür mit vielen Lach- und auch Schauermomenten.

Di, 30.4.2013, 20 Uhr
Cinecitta Nürnberg

Ferner schöner Schein / Z daleka widok jest piękny
Polen 2011 / 77 min / R: Wilhelm Sasnal, Anna Sasnal
Gäste: Wilhelm und Anka Sasnal

Der erste Langfilm von Wilhelm Sasnal und seiner Ehefrau Anka Sasnal wurde in Wroclaw auf dem New Horizons Film Festival bereits als bester neuer polnischer Film ausgezeichnet. Irgendwo in einem kleinen Dorf: Abgegrenzt durch wacklige Zäune leben die Menschen hier zwischen Müll und Abfall – auch Paweł, der sich mit dem Sammeln von Altmetall seinen Lebensunterhalt verdient. Er wohnt zusammen mit seiner senilen Mutter, deren Krankheit zunehmend zur Last wird und verhindert, dass Paweł endlich mit seiner Verlobten jenes Leben führen kann, das sich beide erträumen. Eines Tages verschwindet Paweł plötzlich, ohne einen Hinweis auf seinen Verbleib zu hinterlassen.
Internationale Festivaljury beim Crossing Europe Filmfestival in Linz (Hauptpreis):
Sehr couragiert, unkonventionell und in gewisser Hinsicht kühn. Dieser Film regt zum Nachdenken darüber an, was Kino eigentlich ist, sowie über die Beziehung zwischen Kino und allen anderen Formen der Kunst.
Nach dem Film: ein Publikumsgespräch mit Wilhelm und Anka Sasnal

Mi, 1.5.2013, 20 Uhr
Cinecitta Nürnberg

Frauentag / Dzień Kobiet
Polen 2012 / 96 min / R:Maria Sadowska

Passend zum 1. Mai läuft das gesellschaftskritische Spielfilmdebüt der populären polnischen Musikerin Maria Sadowska. Halina arbeitet hart als Kassiererin in der Lebensmittelkette „Motylek“ und leidet unter der Herzlosigkeit der Mitmenschen und der sozialen Ungerechtigkeit. Als sie zur Filialleiterin aufsteigt, muss sie plötzlich vom Opfer zum Täter werden. Dann wendet sich der Blatt erneut – Halina verliert alles – und nimmt den ungleichen Kampf gegen die Skrupellosigkeit des Systems auf.
Der Film gewann den Hauptpreis für den besten Film beim 22. Filmfestival Cottbus für die Darstellung „einer starken Frau, die jeden Tag aufs Neue versucht, in einer ungerechten und grausamen Welt über die Runden zu kommen. Eine wunderschön erzählte Geschichte über Mut und Kampfeslust.”

 

Fr 26.04.2013, 20:15 Uhr
Eden Palast Aachen, Franzstraße 45, 52064 Aachen

„Das Massaker von Katyn“ und Gespräch mit dem Regisseur Andrzej Wajda

In seinem Film „Das Massaker von Katyn“ verbindet Andrzej Wajda ein historisches polnisches Trauma mit seiner eigenen Familiengeschichte.
Über vier Jahrzehnte wurde die Wahrheit über das Massaker von Katyn verschwiegen. Bei den von Stalin befohlenen Hinrichtungen ermordeten sowjetischer Geheimdienst und Rote Armee 1940 mehr als 24.000 polnische Offiziere, Polizisten und Intellektuelle. Die Opfer wurden in Massengräbern verscharrt. Anschließend lastete die russische Propaganda das Verbrechen den Deutschen an. Wajda, dessen Vater zu den Opfern zählt, inszeniert die Geschichte um dieses Verbrechen als Drama und vorrangig aus der Perspektive der Hinterbliebenen.

Mehr Infos hier: http://www.polnisches-institut.de/programm/film_quot_das_massaker_von_ka,1460/

 

Di 30.04.2013, 20.00 Uhr
Filmmuseum Frankfurt, Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt am Main
 

WIERA GRAN – Filmvorführung zum 70. Jahrestag des Aufstands im Warschauer Ghetto

Wer ist, wer war Wiera Gran (1918-2007)? Eine zu Unrecht verurteilte Frau oder ein Mensch, der um jeden Preis sein Leben retten wollte? Sie war 20, als sie ein Star des Warschauer Kabaretts in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde. Während der deutschen Besatzung sang sie im Café „Sztuka” (deutsch „Kunst“) im Warschauer Ghetto. Ihre Auftritte wurden enthusiastisch aufgenommen und erreichten ein großes Publikum, sogar von der arischen Seite. Als einzige aus ihrer Familie überlebte sie die Auslöschung des Ghettos, um kurz nach dem Kriegsende der Kollaboration beschuldigt zu werden.

Weitere Infos hier: http://www.polnisches-institut.de/programm/wiera_gran_regie_maria_zmarz_,1448/

 

THEATER

10.-20.04.2013, 20:00 Uhr
Theater im Ballsaal Bonn, Theater im Pumpenhaus Münster
 

NIEMANDS LAND / ZIEMA NICZYJA

Im deutsch-polnischen Grenzverkehr kreuzen sich Geschichten und Geschichte. Auf benachbarten Spuren kollidieren Vergangenheit und Gegenwart. Die Begegnungen: fremd-vertraut und flüchtig.
Für NIEMANDS LAND / ZIEMIA NICZYJA haben die angesagte polnische Newcomerin Julia Holewińska und der auf vielen deutschen Bühnen präsente Bonner Dramatiker Lothar Kittstein vier Stücke geschrieben – ein spannendes Panoptikum zwischen Schuld und Gewalt, zwischen Kontrolle und Befreiung, zwischen Leben in einer und mehreren Welten.. Frank Heuel hat daraus einen aufregenden Theaterabend entwickelt: mit Sensibilität, Humor und der unschlagbaren Kraft des deutsch-polnischen Ensembles.

Weitere Infos sowie genaue Termine und Orte hier:

http://www.polnisches-institut.de/programm/niemands_land_ziema_niczyja,1456/

LITERATUR

Fr 12.4-2013, 19:30 Uhr
Krakauer Haus in Nürnberg
Eintritt 5 EUR (3 EUR ermäßigt)
 

„Todleben – eine deutsch-polnische Suche nach der Vergangenheit“

Autorenlesung mit Uwe von Seltmann aus Krakau-Kazimierz

Die Familien sind auf fatale Weise verbunden. Der deutsche Großvater war ein SS-Mann in Polen, der polnische Großvater wurde in Auschwitz ermordet; zwei ihrer Enkel sind miteinander verheiratet.
Uwe von Seltmann öffnet die Büchse der Pandora und forscht nach. Briefe und Zeugnisse führen ihn quer durch Europa, zu den Schauplätzen nationalsozialistischer Verbrechen, zu den Überlebenden des Holocaust und ehemaligen Tätern. Eine Arbeit über die Last der Vergangenheit, aus der dennoch eine hoffnungsfrohe Zukunft keimen kann.

 

Fr, 12.04.2013, Einlass 19:00 / Beginn 20:00 Uhr
IGNIS e. V.
Elsa-Brändström-Str. 6, D – 50668 Köln

Lange Nacht der polnischen Literatur

Literarisch-musikalischer Abend
mit ADAM GUSOWSKI und PIOTR MORDEL und über JULIAN TUWIM (1894 – 1953)

Weitere Infos hier: http://www.ignis.org/php/2013-april.php#2013-04-12-1

 

KUNST

 
Mo 8.4.2013, 19 Uhr
Förderverein Krakauer Turm e.V. Nürnberg
 

Vernissage: „Kunst aus Oberschlesien“

Zbigniew Furgalinski, Damian Pietrek

Oberschlesien ist eine Region Polens, die seit der Wende einen intensiven Wandel durchlebt: von einem Kohleindustriegebiet in eine Kulturregion. In der Ausstellung präsentieren zwei hervorragende Künstler von der Kunstakademie Katowice (Kattowitz) ihre Werke. Beide verbindet die Inspiration mit Arbeiten von Mark Rothko.
Zbyszek Furgalinski zeigt die harmonische Intensität der Farben mit pulsierendem Licht unter der Oberfläche des Bildes. Damian Pietrek konzentriert sich auf Menschen in ihrer zeitgerechten, natürlichen architektonischen Umgebung.
Ausstellung bis 12.5.

 
12.04.-28.06.2013
Galerie des Polnischen Instituts Düsseldorf
 

TERESA MURAK Zu wem gehst du

Teresa Murak gilt als eine der wichtigsten polnischen Konzeptkünstlerinnen. Von 1970 bis 1976 studierte sie Malerei an der Kunsthochschule in Warschau. Das Debüt der Künstlerin fällt zeitlich mit dem Aufblühen der neo-avantgardistischen Neuorientierung in Polen zusammen. Bis Ende der 70er Jahre war ihre Kunst ein bedeutender Teil dieser Strömung. Einerseits zeichnet Teresa Murak das originelle Rohmaterial aus, mit dem sie arbeitet und das bis heute ihre „Signatur“ darstellt – die Kresse (sowohl die Pflanze, als auch die Samen). Andererseits entsprachen die von ihr verwendeten flüchtigen Formen der Aktion, Performance oder Intervention der neo-avantgardistischen Gleichsetzung des künstlerischen Prozesses mit dem Prozess des Lebens (hier symbolisiert durch die pflanzliche Vegetation). Schließlich wird Teresa Murak durch die zahlreichen Bezüge zur Natur, ihrem Rhythmus, ihrer Verwandlung, und die Inspiration der fernöstlichen Gedankenkultur zu einer Vorreiterin der Land Art Kunst –  zumindest auf polnischem Boden. Die Ausstellung im Polnischen Institut Düsseldorf ist eine kleine Retrospektive des Schaffens von  Teresa Murak. 

Weitere Infos unter: http://www.polnisches-institut.de/programm/kunstausstellung_teresa_murak_,1454/

 

MUSIK

Fr 12.4.2013, 21:00 Uhr
Haus des Rundfunks, Masurenallee 8-14, 14057 Berlin-Charlottenburg
 

L.U.C. feat. Kosmostumostów

Die multimediale Show Kosmostumostów („Kosmos der hundert Brücken“ in Anlehnung an die Stadt Wrocław, die wegen der Anzahl der Brücken auch Venedig Polens genannt wird) besteht aus vier ineinander greifenden Elementen: Musik (als CD bereits veröffentlicht und mit mehrmals Platin ausgezeichnet), einem Comic (in Zusammenarbeit mit dem Comic-Zeichner Grzegorz Przybysia), einem Konzert (mit Musikern, MCs und DJs) und urbaner Kunst (Bilder auf Fassaden).

All diese Elemente werden in einem Hör-Seh-Spektakel auf der Bühne des Sendesaals präsentiert. Das Leitmotiv ist die Stadt Wrocław, die mit ihrer einzigartigen deutsch-polnischen Geschichte, mit ihrem besonderen Charme und Charakter, mit ihrer Mischung aus alt und neu sowohl Einwohner als auch Touristen begeistert. L.U.C. wächst in dieser Stadt auf, analysiert sie, bearbeitet sie und gibt sie in geheimnisvoller Musik und beeindruckenden Bildern wider.
Łukasz Rostkowski  – Voc/Chaoss-Pad
Michał Niedopytalski – DJ
Radek Bednarz BOND – Bass/Effects
Michał Lasota – Drums
Künstler:
Radosław Janicki – VJ
Veranstalter: Club der polnischen Versager
 
Mo  15.04.2013, 20:00 Uhr
Tonhalle, Ehrenhof 1, 40479 Düsseldorf

Warsaw Philharmonic Orchestra – Diesjähriger Grammy-Preisträger in Düsseldorf

 

Das Warschauer Philharmonie-Orchester/ Warsaw Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Antoni Witt ist der diesjährige Grammy-Preisträger „Best Classical Compendium“ für das Album mit den Kompositionen Krzysztof Pendereckis Werken.

Weitere Infos hier: http://www.polnisches-institut.de/programm/warsaw_philharmonic_orchestra_,1440/

 

24.-26.04.2013
Solingen, Dortmund, Bonn
 

Janusz Prusinowski Trio

 

Die Musiker des Janusz Prusinowski Trios lernten bei den letzten Dorfgeigern der polnischen Tradition. Die archaischen Tanzrhythmen von Mazurka und Oberek reichen weit in die Vergangenheit zurück – und klingen dadurch fast schon wieder modern.
Improvisation spielt eine zentrale Rolle, wenn das Trio die alten Melodien auf die Bühne bringt. Wilde Rhythmen, stampfende Füße, spontane Gesangseinlagen und schillernde Klänge … In ihrer rhythmischen Komplexität erinnert die Musik an Klänge von Frédéric Chopin, dessen Kompositionen von der polnischen Volksmusik beeinflusst wurden. Zugleich spürt man die Kraft des Blues und die Leidenschaft der Rockmusik.

Weitere Infos hier: http://www.polnisches-institut.de/programm/janusz_prusinowski_trio,1449/

 
 

AUSSTELLUNGEN

18.04.2013, 19:00 Uhr
Martin-Opitz-Bibliothek, Berliner Platz 5, Herne
 

Nikola Remig: Klosterdämmerung – Die Zisterzienserklöster Nieder- und Oberschlesiens

Vortrag und Ausstellungseröffnung in Kooperation mit dem HAUS SCHLESIEN

Die Ausstellung ist bis zum 30. Mai begehbar.

Seit dem 12. Jahrhundert hatte der Orden der Zisterzienser einen bedeutenden Einfluss auf den Landesausbau sowie die geistliche, kulturelle und ökonomische Entwicklung der Regionen Nieder- und Oberschlesiens. Das jahrhundertelange Wirken dieser Ordensgemeinschaft erfreut sich auch heute noch großen Interesses. Die Ausstellung „Klosterdämmerung“ zeigt die historische Entwicklung der schlesischen Zisterzienserklöster vom Mittelalter bis zu ihrer Verstaatlichung und Aufhebung von 1810, ihre weitere Nutzung, sowie die Veränderungen nach der einschneidenden Zäsur von 1945.

Weitere Infos hier: http://www.martin-opitz-bibliothek.de/de/aktuell__show/kalender/254

 

20.04.-19.05.2013
PIGASUS polish poster gallery, Danziger Str. 52, Berlin
 

Ausstellung Weltkino im polnischen Plakat

Der Titel der Ausstellung: „Weltkino im polnischen Plakat“ ist identisch mit dem Titel der Ausstellungsreihe, die seit 2009 fortgesetzt wird. Nach den Ausstellungen, die den filmischen Errungenschaften der einzelnen Länder gewidmet waren, lädt Pigasus ein zu einer Weltreise mit den polnischen Plakaten. In der Exposition, die extra für das filmPOLSKA vorbereitet wurde, finden ca. 40 Plakate aus der Zeit der Volksrepublik Polen Platz. Es sind sowohl Plakate für Hollywood-Hits, als auch solche, die für Nischenfilme aus z.B. Taiwan oder der Elfenbeinküste entstanden sind, Werke von den berühmtesten polnischen Plakatkünstlern, u.a. von: Jan Lenica, Eryk Lipinski, Jan Mlodozeniec, Andrzej Pagowski, Franciszek Starowieyski und Waldemar Swierzy. Zusammengefasst: die Ausstellung ist eine (mini)Retrospektive des Weltkinos im polnischen Plakat, des erfolgreichsten aber auch des völlig unbekannten.

Weitere Infos hier: http://sdpz.org/kalender/ausstellung-weltkino-im-polnischen-plakat-NkBfYB

 

WORKSHOPS

Di 2.04.2013, 18:00 Uhr
Frankfurt (Oder) an der Europa-Univeristät Viadrina, Gräfin-Dönhoff-Gebäude (GD) Raum 102, Stadtgruppe Frankfurt (Oder)

Polnisch-Crashkurs

Die GFPS Stadtgruppe in Frankfurt (Oder) bietet in der Einführungswoche für die Studienanfänger, aber auch für sonstige Interessierte einen Polnisch-Crashkurs an.
Wo liegt Łódź? Und wie spricht man dieses „Ł,ó,ź“ aus? Wie bestelle ich ein Bier in Polen? Wie funktioniert das Klo hier? Und was wird bei allen Festen in Polen gesungen? All diese Fragen werden beantwortet.
Nach dem Crashkurs sind alle eingeladen bei einer kleinen Kneipentour durch Słubice direkt die neu erworbenen Kenntnisse auszuprobieren!http://www.gfps.org/termine/2013/polnisch-crashkurs
Fr 5.4.- So 7.4.2013
Georg-von-Vollmar-Akademie, Schloss Aspenstein, 82431 Kochel am See
Polnisch-deutsches Begegnungsseminar
Höhepunkt des Seminars ist eine Podiumsdiskussion zum Thema:

„Polen und Deutschland – zukunftsfähige Partnerschaft für ein krisenfestes Europa?“

Als Teilnehmer haben zugesagt:
Adam Krzemiński, preisgekrönter Publizist und Redakteur der Zeitschrift Polityka, Dr. Gunter Hofmann, ehemaliger Chefredakteur des Berliner ZEIT-Büros, Dr. habil Ewa Bojenko-Izdebska, Professorin am Institut für Politologie und internationale Beziehungen der Jagiellonen Universität Krakau, Günter Gloser, MdB, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestags (angefragt)

Das Seminar findet wieder unter der Leitung von Emilie Mansfeld, Dozentin für Europapolitik, statt. Gemeinsam erarbeiten wir hier die Frage, welchen Beitrag Polen und Deutschland leisten können, um die kriselnde EU wieder in Schwung zu bekommen.
Für Sonntag ist dann ein gemeinsamer Ausflug aller Teilnehmern in die Umgebung geplant (z. B. zum Walchensee, auf den Berg Herzogstand, zu den Wasserfällen im Lainbachtal oder zum Kloster Benediktbeuren).
Der Preis für die Teilnahme bis Sonntag beträgt 82,00 Euro. Bei einer Teilnahme nur bis Samstags-abend beträgt die Teilnahmegebühr 58,00 Euro.
Schüler/innen, Auszubildende, Student/innen und Erwerbslose erhalten 50% Ermäßigung.
Georg-von-Vollmar-Akademie e.V. www.vollmar-akademie.de www.facebook.com/VollmarAkademie

Anmeldungen unter info@vollmar-akademie.de

18.-24.04.2013
Club der polnischen Versager, Ackerstr. 168, 10115 Berlin

Ideen haben – Filme machen

Ein Thema, viele Ideen, ein Film. Die Workshop-Teilnehmenden werden zu einem von Stanisław Mucha vorgegebenen Thema kleine, skurrile, ernsthafte, lustige Dokumentarfilme konzipieren und sie realisieren. Die Ergebnisse der fünftägigen Arbeit werden im Club der polnischen Versager bei der Abschlussveranstaltung vom filmPOLSKA 2013 öffentlich präsentiert.
Weitere Infos hier: http://berlin.polnischekultur.de/index.php?navi=013&id=1024

 

Mi 24.4.2013
Vortragssaal, Gisonenweg 5-7, 35037 Marburg

Cultures of Opposition – Samizdat in East Central Europe

Samizdat and cultures of opposition are not only a past phenomenon,
but also a very present research and collection issue. For
oppositional movements in East Central Europe independent underground
publishing was more than a way to overcome the state’s monopoly of
information. The samizdat formed a broad forum for oppositional
debate, both negotiating strategy and oppositional identity.
The Herder-Institute for Historical Research on East Central Europe
offers an excellent platform to discuss these topics. On the one hand
side it hosts researchers from all over the world working on Samizdat
and cultures of opposition and on the other hand side we have a
substantial collection of Samizdat material, especially the
collection of Prof. UrbaÄczyk from Poland. The Samizdat-Workshop
would like to produce synergy effects between various researchers
dealing with cultures of opposition in different geographic and
disciplinary contexts and the collections in Marburg.
We invite all researchers working on similar topics to take part in
the workshop and contribute with their expertise to fruitful
discussions.

Contact and Registration:
Ina Alber M.A.
Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung
-Institut der Leibniz-Gemeinschaft
Gisonenweg 5-7, 35037 Marburg
Tel: +49 6421 184-122
Fax: +49 6421 184-194
Mail: ina.alber@herder-institut.de
www.herder-institut.de 

 

Do 25.- Sa 27. April 2013
Potsdam
 

Deutsch-polnisches Barcamp „Sprache, Stimme, Kommunikation“

ZIELGRUPPE: alle, die mit Gruppen arbeiten, deren Werkzeug Stimme und Sprache sind und die in der beruflichen Kommunikation die Wirkung ihrer eigenen Stimme und Körpersprache verbessern wollen. Insbesondere werden die im deutsch-polnischen Austausch tätigen Teamer_innen, Trainer_innen und Sprachmittler_innen angesprochen.
ZIELE und INHALTE: Während dieses BarCamps wird ausprobiert, wie unsere Stimmen und Körper die Kommunikation beeinflussen und lernen, wie diese
bewusst gesteuert und gezielt eingesetzt werden können, um im Kontakt mit Gruppen noch überzeugender und erfolgreicher zu wirken. In vielen praxisorientierten Übungen sollen die Teilnehmenden die Gelegenheit bekommen, die Wirkung eigener Körpersprache und Stimme zu reflektieren und erhalten viele konkrete Anregungen, wie sie ihre nonverbale Kommunikation verbessern können.

-Behandlung konkreter Themen aus der Berufspraxis
-Kommunikationsübungen
-Praxisorientierte Demonstration und Diskussion
-Erfahrungsaustausch und Fallbearbeitung
-praktische Atem-, Stimm- und Sprechübungen
-Video – und Sprachaufzeichnung
-intensive Feedbackrunden durch die Trainerin und Teilnehmer_innen.
-Selbstreflexion

Die Fortbildung lebt von der Bereitschaft der Teilnehmer_innen, sich persönlich einzubringen. Von jedem wird erwartet und erwünscht, dass sie/er aus der Rolle der_s stummen Zuhörerin_s schlüpft, aktiv mitmacht und ihr/sein Wissen, Erfahrungen, Ideen mit anderen teilt.
TEILNAHMEBEITRAG: 30 Euro, inklusive Verpflegung und Unterbringung im Gästehaus HochLLAND, http://www.hochlland.de/d/hochlland.html.

Mehr Infos und Anmeldung unter:
http://www.hochdrei.org/38-0-Seminar.html?seminar_id=37

 

VORTRÄGE/ DISKUSSIONEN

Mi 10. 04.2013, 19:00 Uhr
Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig
 

„Unser Frühling“ Gedenken an den Aufstand im Warschauer Ghetto 1943

 
Der Aufstand gegen die deutschen Besatzer im Warschauer Ghetto brach am 19. April 1943 aus, als nur noch 50.000-70.000 Menschen im Ghetto wohnten. Der Großteil der bis zu einer halben Million zählenden Bewohner des Warschauer Ghettos war bereits in die deutschen nationalsozialistischen Konzentrationslager deportiert worden. Als deutsche Truppen einmarschierten, um das Ghetto endgültig zu liquidieren, eröffneten die Aufständischen das Feuer.

Referent: Marian Turski, Holocaust-Überlebender, Historiker und Journalist, Warschau

Weitere Infos hier: http://leipzig.polnischekultur.de/index.php?navi=013&id=895

 

22.-25.04.2013
Frankfurt/Main, Gießen, Essen
 

Die Liebe im Ghetto

Eine Veranstaltung anlässlich des 70. Jahrestages des Aufstand im Warschauer Ghetto.
Buchpräsentation und Gespräch mit Paula Sawicka über Marek Edelman und sein Buch „Die Liebe im Ghetto“.

Termine und Orte
Montag, 22.04.2013, 18.15 Uhr
Goethe Universität Frankfurt, Campus Westend, Grüneburgplatz 1, Casino, Raum 1.802
Dienstag, 23.04.2013, 19.00 Uhr
Universität Gießen, Ausstellungsraum der Universitätsbibliothek Gießen, Otto-Behaghel-Straße 8, 35394 Gießen, Eintritt frei
Mittwoch, 25.04.2013, 19.00 Uhr
Alte Synagoge, Edmund-Körner-Platz 1, 45127 Essen, Seminarraum, Zugang Alfredistraße
Moderation Uri Kaufmann

Weitere Informationen hier: http://www.polnisches-institut.de/programm/die_liebe_im_ghetto,1452/

 
Mo 29.4.2013, 19 Uhr
Hansa Haus in München, Briennerstr. 39 a (Rgb)

Dieter Quednau:

„Der Begründer des Esperanto, L.L.Zamenhof”

 

STUDIENREISEN/ WEITERBILDUNG

Di 2.4. – Sa 6.4.2013

Studienreise zu Schlössern in Oberschlesien, Oppelner Land und Breslau

Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin veranstaltet unmittelbar nach den Osterfeiertagen – noch in den Osternferien! – eine Studienreise zu Schlössern nach Oberschlesien, ins Oppelner Land und nach Breslau. Reiseroute: Von Berlin mit dem Bus direkt nach Gleiwitz in Oberschlesien. Nach dem Mittagessen Stadtrundgang u. a. mit Besichtigung des Piastenschlosses. Anschließend Besuch im „Haus der deutsch-polnischen Zusammenarbeit“. Übernachtung in Gleiwitz.
Besichtigung des ehemaligen Donnersmarck-Schlosses in Laurahütte/Siemianowice Śl. Weiterfahrt nach Pless/Pszczyna. Rundgang durch den Park mit Schlossbesichtigung. Anschließend nach Poręba. Besichtigung des Jagdschlosses (nach Plänen von Karl Ferdinand Langhans erbaut). Besuch eines zweiten Magnaten- Schlosses der Familie von Ruffer-Donnersmarck in Kokoschütz/Wodzisław Śląski-Kokoszyce. Besuch des Schlosses der Familie von Hoditz in Kieferstädtel/Sośnicowice. Rückfahrt Gleiwitz mit Übernachtung. Weiterfahrt nach Breslau/Wrocław mit Halt in Proskau/Prószków mit seiner bekannten Renaissance-Residenz. Weiterfahrt zur Burg Johannesberg/Javornik und Abstecher nach Kamenz/Kamieniec Ząbkowicki. Außenbesichtigung des von Karl-Friedrich Schinkel entworfenen und gebauten Schlosses. Ankunft in Breslau mit ÜN. Ausflug nach Oels/Olesnica Besichtigung des dortigen ehemaligen Hohenzollern-Stadtschlosses. Weiterfahrt nach Brieg/Brzeg mit Besichtigung des herzoglichen Schlosses. Weiterfahrt nach Krieblowitz/Krobielowice/ Alterssitz General von Blücher. Besichtigung des in der Nähe liegenden schön restaurierten Palais Romberg/Samotwór, das von Karl Gotthard Langhans entworfen wurde. Ankunft in Breslau, Übernachtung. Große Stadtführung in u. a. mit dem Besuch des ehemaligen preußischen Königsschloss, dem heutigen Stadtmuseum, dem Palais Wallenberg-Pachaly und dem Palais Hatzfeld owie die Storchen-Synagoge. Die beiden letzten Bauten wurden von Karl-Ferdinand Langhans entworfen. Abfahrt aus Wrocław. Unterwegs Besichtigung der Klosterkirche in Wahlstatt/Legnickie Pole. Gegen Abend Ankunft in Berlin.
Der Preis für die 5-tägige Studienreise liegt – je nach Teilnehmerzahl – knapp unter oder über 600 € (100 € Einzelzimmerzuschlag) Mindestteilnehmerzahl: 22 Personen
Im Preis sind folgende Leistungen inbegriffen: Übernachtungen im Viersterne-Hotel in Gleiwitz und Breslau.
Bustransfers laut Programm an allen Tagen. Vollpension vom Mittagessen am 1. Tag bis Mittagessen am 5. Tag, zusätzliche Kaffee und Kuchenpause sowie alle Eintritte und Führungskosten. Führungen in deutscher Sprache.

Verbindliche Anmeldungen unter Tel. 413 82 19 oder 713 89 213 (AB) Email: dpgberlin@t-online.de

http://www.dpgberlin.de/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=52&Itemid=110

 

Fr 5.4. – Fr 12.4.2013, Bretagne
So 8.9. – So 15.9.2013 Neuruppin
Fr 10.1. – Fr 17.1.2014 Wroclaw

Deutsch-Französisch-Polnische zertifizierende Grundausbildung fürGruppenleiter/innen

Internationaler Austausch: „Schritt für Schritt“
Nationalitäten: Deutschland – Frankreich – Polen

Dieser dreiteilige Ausbildungszyklus richtet sich an Praktiker/innen
der Jugendarbeit und Studierende, die die Theorie und Praxis von
internationalen Jugendbegegnungen Schritt für Schritt erlernen
möchten, um anschließend eigenverantwortlich Begegnungen durchführen
zu können.
Folgende Ausbildungsinhalte sind vorgesehen: Ziele und Aufbau von
Jugendbegegnungen, Rolle des Teamers, Arbeit im internationalen Team,
Interkulturelles Lernen, Landeskunde, Aufgaben und Funktionsweise von
Deutsch Französischem Jugendwerk und Deutsch Polnischem Jugendwerk.
Eine Reflektion über die Rolle der Sprache in der interkulturellen
Begegnung sowie das Erlernen von praktischen Methoden der
Sprachanimation sind ebenfalls integraler Bestandteil des Zyklus. In
jeder Seminarphase arbeiten wir sowohl theoretisch als auch praktisch
individuell oder in gemischtnationalen Kleingruppen.
Die Ausbildung wird durch die Vermittlung einer Reihe von praktischen
Methoden aus den Bereichen Gruppenpädagogik, Décryptage,
Kommunikation, Konfliktlösung, Interkulturelles Lernen, Vorurteile
und Stereotypen abgerundet. Die Teilnahme an allen drei Seminarteilen
ist obligatorisch.
Die Ausbildung wird von erfahrenen Trainern geleitet. Zwei
Sprachmittlerinnen sind ebenfalls anwesend.
Diese Grundausbildung wird freundlicherweise unterstützt vom Deutsch-
Französischen Jugendwerk (DFJW). Sie entspricht den
Ausbildungsstandards zur Ausstellung von Zertifikaten für
Jugendleiterinnen und Jugendleitern von deutsch-französischen und
trinationalen Jugendbegegnungen. Diese wurden von einer Arbeitsgruppe
bestehend aus Vertretern deutscher und französischer Vereine und
Verbände sowie dem DFJW verabschiedet.
Bei erfolgreicher Teilnahme an der Ausbildung wird vom DFJW das
Zertifikat für Jugendleiterinnen und Jugendleiter von
interkulturellen Jugendbegegnungen verliehen. Es bestätigt den Erwerb
verschiedener Kompetenzen und die Eignung als Leiterin bzw. Leiter
interkultureller Begegnungen.
Teilnehmer/innen: ab 18 Jahre
Kosten: 250 EUR /220 EUR für Mitglieder/ 350 EUR für Organisationen pro Teil, anteilige Fahrtkostenerstattung

Anmeldungen an:
Interkulturelles Netzwerk e.V.
-Büro Neuruppin-
Karl-Marx-Str. 33/34
16816 Neuruppin
Fon (03391) 34 83 83
Fax (03391) 34 83 84
nrp@interkulturelles-netzwerk.de

 

Do 18. – So 21.4.2013
Dresden, Roßwein, Zeithain

Reiseseminar, 119 EUR inkl. Übernachtung und HP

Omas Pole – Zwangsarbeit in Sachsen

Das Ausmaß der Zwangsarbeit wird bis heute von vielen unterschätzt. „Omas Pole“ gilt nicht als Zwangsarbeiter, sondern als Fremdarbeiter. Tatsächlich war die Situation von Zwangsarbeitern je nach Herkunft und Arbeitsort sehr verschieden. In Sachsen waren Menschen aus Polen,
Italien und anderen Ländern, aber vor allem die russischen
Kriegsgefangenen von Zwangsarbeit betroffen. Die Opfergruppen werden bis heute sehr unterschiedlich behandelt. So erhielten beispielsweise die russischen Kriegsgefangenen, die im Lager Zeithain untergebracht
wurden und in umliegenden Betrieben arbeiten mussten, keine
Entschädigung.
Auf diesem Reiseseminar wollen wir auf Spurensuche gehen und uns einzelne Einsatzorte ansehen, aber auch mehr erfahren über den Arbeitsalltag der Menschen damals und das Schicksal dieser Menschen nach der Rückkehr in ihre Heimatländer. Neben einem Projekttag in der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain zum Alltag der russischen Kriegsgefangenen wird ein ehemaliger Zwangsarbeiter aus Tschechien von seinen Erfahrungen in Nazi-Deutschland, aber auch den Entschädigungszahlungen berichten. Es werden Wege vorgestellt, wie eine Recherche zu einem bestimmten Ort vollzogen werden kann. Zwei thematische Stadtrundgänge finden statt.

Weitere Infos und Flyer unter gaertner@wehnerwerk,
http://www.wehnerwerk.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/02/Flyer-Omas-Pole.pdf
http://www.wehnerwerk.de/ oder 0351-8040220.

 

KONFERENZEN

7.-9.4.2013
Stiftung Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstr. 13-14, Berlin

Der Jüdische Widerstand gegen die nationalsozialistische Vernichtungspolitik in Europa 1933-1945

Mit dem Mut der Verzweiflung und voller Entschlossenheit begannen jüdische Kämpfer im April 1943 ihren Aufstand im Warschauer Ghetto. Es war die bekannteste, aber nur eine von vielen jüdischen Widerstandsaktivitäten gegen die Vernichtungspolitik der deutschen Nationalsozialisten und ihrer Kollaborateure in zahlreichen Ländern Europas. Im April 2013 jährt sich der Warschauer Ghettoaufstand zum siebzigsten Mal. Aus diesem Anlass, und in Erinnerung an Arno Lustiger, den kürzlich verstorbenen, großen Chronisten des jüdischen Widerstandes in Europa, veranstalten das Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam und das Deutsche Polen-Institut Darmstadt in Verbindung mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin, dem Centrum Badań nad Zagładą Żydów, dem Moses Mendelssohn Institut zur Erforschung der jüdischen Geschichte und Kultur in Südosteuropa (Universität Zagreb), der Gesellschaft für Geistesgeschichte und dem Centrum Judaicum Berlin eine internationale Konferenz zum Thema „Der jüdische Widerstand gegen die nationalsozialistische Vernichtungspolitik in Europa 1933-1945“.

Weitere Infos unter: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=21161

 

Do 11.- Sa 13.04.2013, ab 11 Uhr
Marburg, Vortragssaal des Herder-Instituts

Herder-Alumni-Tagung 2013. Kaleidoskop akt. Studien und Projekte zur OME-Forschung

Wie bereits im Jahr 2010 lädt das Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz Gemeinschaft seine ehemaligen Gastwissenschaftler/innen zur Herder-Alumni-Tagung ein, um sich über aktuelle Forschungen auszutauschen. Von 11.-13. April wird
ein breites Spektrum verschiedenster aktueller Themen der
Ostmitteleuropaforschung am Herder-Institut präsentiert und
diskutiert.
Das Herder-Institut schafft mit der im dreijährigen Rhythmus
stattfindenden Alumni-Tagung ein Forum für Begegnungen und Austausch zwischen Ostmitteleuropaforscherinnen und -forschern. Überdies besteht die Möglichkeit, an der 2013 erneut stattfindenden Hans-Lemberg-Vorlesung zu Ehren des 2009 verstorbenen deutschen Historikers Prof. Hans Lemberg am 12.April 2013 teilzunehmen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Kontakt und Anmeldung:
Ina Alber M.A.
Koordinatorin des Herder-Alumni-Netzwerkes
Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung -Institut der Leibniz-Gemeinschaft
Gisonenweg 5-7, 35037 Marburg
Tel: +49 6421 184-122
Fax: +49 6421 184-194
Mail: ina.alber@herder-institut.de
www.herder-institut.de
www.facebook.com/HerderInstitut

 

JUBILÄUM

So, 14.4.2013, 17 Uhr
Werkstatt der Kulturen in Berlin-Neukölln

Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin feiert 40-jähriges Jubiläum

Gegründet wurde die Gesellschaft fast auf den Tag genau vor vierJahrzehnten am 15. April 1973, knapp drei Jahre nach Unterzeichnungdes Warschauer Vertrages.Eröffnet wird die Festveranstaltung vom langjährigen VorsitzendenChristian Schröter, bevor der neue Botschafter der Republik Polen inDeutschland Dr. Jerzy Margalski und die Senatorin für Arbeit,Integration und Frauen Dilek Kolat ihre Grußworte an die versammeltenGäste richten. Johannes von Thadden, Vorstandsmitglied der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bundesverband, würdigt in einemweiteren Redebeitrag die großen Verdienste der Hauptstadt-Gesellschaft und anderer Deutsch-Polnischer Gesellschaften für dieVerständigungsarbeit zwischen den beiden Nachbarländern.Zwei Zeitzeugen aus der jüngeren Geschichte, Pfarrer Günter Berndt,Studienleiter der Evangelischen Akademie in den 70er Jahren undMitbegründer der Aktion Sühnezeichen im Westteil der Stadt, undProfessor Heinrich Olschowsky, seit Ende der 80er Jahren Inhaber desLehrstuhls Polonistik an der Humboldt-Universität Berlin und in derehemaligen DDR bekannt als Übersetzer polnischer Literatur,unterhalten sich über die Anfänge des deutsch-polnischen Dialogs inbeiden Deutschlands. Im Anschluss an die Festveranstaltung gibt esein Wiedersehen mit dem Holocaust-Überlebenden Alfred Schreyer, demüberzeugenden Sänger und Musiker sowie großartigen Menschen, dem manseine 90 Jahre nicht ansieht. Es ist einer der letzten lebendenDrohobyczer Juden und hat vier Konzentrationslager und einenTodesmarsch überlebt. Nach dem Krieg kehrte er nach Drohobycz zurückund lebt heute noch in dieser Stadt, die seit 1945 zur Ukrainegehört. Im Konzert ist Alfred Schreyer ganz in seinem Element undnimmt das Publikum mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Er singtan diesem Abend jiddische, polnische und russische Lieder und lässtdas Drohobycz der 30er Jahre vor unseren Augen entstehen. Im Gesprächmit dem ARD-Journalisten Robin Lautenbach berichtet er über seinbewegtes Leben. Wir danken der Axel Springer Stiftung und derStiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft für die großzügigeFörderung der Veranstaltung. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen!

Anmeldungen unter: Tel.: 030 713 89 213 bzw. Fax: 030 713 89 201 oder per E-Mail: dpgberlin@t-online.de. Bitte die Personenzahl angeben!

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