Deutsch-Polnischer Handyfilmwettbewerb

Ein Mobiltelefon mit Kamera. Foto: Polen.pl (JW)

Per Mobiltelefon dokumentieren. Foto: Polen.pl (JW)

(Berlin, JW) Am 7. Februar 2011 endet die Bewerbungsfrist für einen Workshop zu einem deutsch-polnischen Dokumentarfilmwettbewerb. Nicht klassische, aufwändige Dokumentarfilmproduktionen, sondern Handyreportagen treten hier gegeneinander an. Inhaltlich steht die Lebenswelt von Menschen in Polen und in Deutschland im Mittelpunkt. ‚Experyment DE-PL‘, so heißt der Workshop, ermöglicht den Gewinnern die Präsentation ihrer filmerischen Leistung auf dem internationalen Dokumentarfilmfestival ‚Planete Doc‚. Diese Veranstaltung erreichte im vergangenen Jahr 31.000 Zuschauer allein in Warschau und fand außerdem in 20 polnischen Städten statt. Bis zum 31. Januar muss noch kein Film fertiggestellt sein, eine Idee für den Inhalt kann jedoch nicht schaden.

Lebensalltag verstehen dank Film

Der Veranstalter, das Goethe-Institut, stellt eine Frage an den Beginn des Workshops: ‚Ist es Polen und Deutschen trotz aller politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen gelungen, sich einander besser kennenzulernen‘? Die anspruchsvolle Aufgabe an die ‚Bürgerfilmer‘ unter dem Motto ‚Nachbarn 2.0‘ lautet, die eigene Welt mit einem Handyfilm darzustellen. Im Rahmen eines Workshops gibt es dabei Unterstützung von professionellen Filmemachern. Video- und Fotonotizbücher sind die Mittel, die zur Auswahl stehen. Gefilmt werden soll, was besonders typisch oder untypisch für ‚die Polen‘ oder ‚die Deutschen‘ ist.

Workshop mit professioneller Begleitung

Der eigentliche Workshop teilt sich in zunächst zwei Veranstaltungen auf. Vom 11. bis 13. Februar 2011 findet in Warschau ein erster Workshop mit zwanzig polnischen Teilnehmern statt, vom 18. bis 20. Februar 2011 finden sich 20 deutsche Teilnehmer in Berlin ein. Für beide Workshops sind noch Bewerbungen möglich. Die Dokumentarfilmproduzenten der polnischen Miasta w Komie (Deutsch: Die Stadt im Mobiltelefon) unterstützen die Dokumentarfilmer in ihrer Aufgabe. Mittel und Methoden des Filmens sollen dabei ebenso vermittelt werden, wie der geschichtenerzählende Umgang mit bewegten Bildern. Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenfrei, auch Verpflegung ist inkludiert. Die Konversationssprachen sind Polnisch und Englisch.

Finale im März – Bewerbung noch möglich

Vom 9. bis 13. März 2011 findet in Zgorzelec (Görlitz) eine deutsch-polnische Begegnung statt. 20 der Produktionen werden ausgewählt, an einem Anschlussworkshop teilzunehmen. In diesem werden dann gemeinsam in deutsch-polnischen Teams Filme produziert.

Es sind, ausgenommen von grundlegenden Englischkenntnissen und einer Affinität zu Bildern und Geschichten, keine Vorkenntnisse erforderlich – so die Veranstalter. Zu diesen gehören neben dem Goethe-Institut Warschau auch die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Warschau, das Außenministerium der Republik Polen und das Polnische Institut Berlin.

Informationen und Anmeldung unter: http://www.goethe.de/ins/pl/lp/kul/dup/flm/de7050276.htm

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