Deutsch-polnisches Sprach- und Kulturpicknick feiert Premiere

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(Berlin, JW) Im Jubiläumsjahr legt die Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlins (DPG Berlin) eine ganze Reihe von spannenden deutsch-polnischen Projekten auf. Vierzig Jahre gibt es die Einrichtung bereits, die den Menschen in und um Berlin Polen mit seiner Geschichte und Kultur näher bringen möchte und dies vor allem durch Begegnung erreicht.

Am 15. Juni wartet die DPG Berlin in Kooperation mit dem SprachCafé Polnisch (siehe auch ein Interview mit einer Initiatorin) mit einer Premiere auf: ein nachmittägliches Sprach- und Kulturpicknick, das sich ganz der Begegnung mittels Sprache und Kultur widmet. Im Stadtteilzentrum Pankow (Schönholzer Straße 10) geht es um 16 Uhr los: Es wird gemeinsam gekocht, vor allem leckere Pierogi. Dazu gibt es Musik und Gespräche über Land, Leute, Politik und Essen. Der Junge Kreis der DPG Berlin hat sich zum Ziel gesetzt, mit dieser kreativen Idee Berliner über den kulinarischen Genuss auf Polen neugierig zu machen. Wer Pierogi so liebt wie ich, wird bestätigen: Das wird funktionieren. Auch Kinder sind willkommen, für sie gibt es eine Bilderreise im Märchenzelt auf den Spuren der Gedichte Julian Tuwims. Eine schöne Idee, gerade im Tuwimjahr (wir berichteten). Ein Workshop mit einer Glaskünstlerin, landeskundliche Ratespiele und viel Musik runden das Programm ab.

Mitgebracht werden muss auch etwas: Zusätzlich zur Picknickausrüstung sollte jeder Teilnehmer noch etwas zu Essen oder zu Trinken dabei haben. Eine Anmeldung ist erforderlich und muss bis zum 1. Juni 2013 an dpgberlin@t-online.de (alternativ telefonisch: 0172 3978291) geschickt werden. Unterstützt wird das Angebot vom Polnischen Institut Berlin und der Polnischen Botschaft. Mehr Informationen zum Programm gibt es auf der Internetseite der DPG Berlin. 

Konzertreisen nach Polen

Ebenfalls neu ist die Idee kurzer Konzertreisen, bei denen die kulturverwöhnten Berliner einmal zu Musik in anderem Umfeld eingeladen sind. In Kooperation mit der ‚Kulturbrücke über die Oder‘ geht es nach Polen. Für den 1. und 9. Juni bestehen solche Angebote, es geht jeweils um 9 Uhr am Fehrbelliner Platz los, insgesamt betragen die Kosten pro Person 50 Euro (1.Juni) beziehungsweise 60 Euro (9. Juni). Die Rückkehr nach Berlin ist um 21 Uhr vorgesehen. 

Beim Termin am 1. Juni wird das Brühlsche Schloss in Brody (Pförten) besucht. Es folgt ein Besuch in Biecz (Beitzsch) mit einem Besuch der Dorfkirche, die vom Architekten der Dresdner Frauenkirche stammt. Nach einem Mittagessen findet ein Stadtrundgang in Gubin (Guben) statt, bei dem auch architektonisch Interessantes berücksichtigt wird. Anlässlich der Wiedereröffnung des restaurierten Kirchturms findet um 17 Uhr vor der Ruine der Stadt- und Hauptkirche ein Konzert mit festlicher Barockmusik statt. Das Bläserquintett Poznań spielt Werke von Purcell, Bach und Händel. 

Am 9. Juni geht es zunächst zur berühmten Christusstatue in Świebodzin (Schwiebus), wo auch ein Stadtrundgang angeboten wird. In Kosieczyn findet in der restaurierten Kirche um 15 Uhr ein Kammerkonzert mit Werken von Monteverdi und anderen statt. Um 17.00 Uhr folgt dann ein weiteres Konzert mit Musik der Renaissance in der Holzkirche von Chlastawa. Gespielt wird von Mitgliedern der ‚Capella Vitalis‘ aus Berlin. Die Holzkirche von Klępsk mit ihren einzigartigen Bildprogramm ist ebenfalls noch ein Besichtigungspunkt.

Wer dabei sein möchte findet hier weitere Informationen: Termin am 1. Juni 2013 und Anmeldung zum Termin am 9. Juni 2013

 

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