Nominierungen für den Dialog-Preis noch möglich

Dialog-Preis für die CBI e.V. 2007. Foto: CBI e.V.

Der Dialog-Preis ist ein Acryl-Kunstobjekt der Künstlerin Lidia Karbowska

(Berlin, JW) Zahlreiche Bemühungen um das deutsch-polnische Verhältnis geschehen oft im Kleinen, vielfach im Verborgenen und werden nicht immer ausreichend gewürdigt. Um dieses Defizit für nachahmenswerte oder vorbildliche Projekte und Maßnahmen zu beheben, gibt es einen Preis: Den Dialog-Preis der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bundesverband. Dieser wird genau genommen groß geschrieben – DIALOG-Preis – und, wie es sich für einen ordentlichen ‚Award‘ gehört, jährlich vergeben.

Für die Preisverleihung im Jahr 2011 können noch potenzielle Kandidaten gemeldet werden. Interessante deutsch-polnische Aktivitäten jeder Art sollten die Chance ergreifen, sich für den renommierten Preis zu bewerben.

Natürlich können auch andere, die ein interessantes Projekt entdeckt haben, dieses für die Bewertung durch die Jury anmelden.

Bewerbungsfrist endet am 15. Mai

Etwas Eile ist bei der Bewerbung allerdings angesagt: Am 15. Mai ist Bewerbungsschluss. Die Bewerbung muss neben einer genauen Nennung des vorgeschlagenen Kandidaten (zum Beispiel Einzelpersonen, Institutionen, Medienprojekte beziehungsweise andere temporäre Projekte oder Vereine) auch eine fundierte Begründung enthalten, warum sich der vorgeschlagene Kandidat für den Preis qualifiziert hat. Dafür gibt es keine formalen öffentlichen Kriterien, doch sollte der Verdienst und der Erfolg bei der Begegnung zwischen Polen und Deutschland in der Begründung herausgearbeitet werden. Die Bewerbung kann sogar auch per E-Mail an die Deutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband erfolgen.

Tradition seit 2005

Der Preis wird seit dem Jahre 2005 verliehen. Die Liste der bisherigen Preisträger kann heute als das ‚Who is Who‘ der deutsch-polnischen Begegnung gelten, was die Relevanz des Preises im positiven Sinne widerspiegelt: Tygodnik Powszechny war 2005 erster Preisträger, die Stiftung Pogranicze wurde 2006 ausgezeichnet, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Schüler/Christliche Bildungsinitiative e.V. und das Deutsch-Polnische Jugendwerk erhielten 2007, Steffen Möller 2008 den Preis . Wolfgang Templin und der leider kürzlich verstorbene Ludwig Mehlhorn wurden im Jahre 2009 prämiert. 2010 nahmen Prof. Klaus Zernack und die deutsch-polnische TV-Redaktion ‚Kowalski trifft Schmidt‘ in Kiel die begehrte Skulptur der Künstlerin Lidia Karbowska entgegen.

Deutsch-Polnische Gesellschaft verleiht den Preis

Regional organisiert sind die Deutsch-Polnischen Gesellschaften über ganz Deutschland verteilt. Der Dachverband dieser regionalen Organisationen spielt in der Begegnung zwischen Polen und Deutschland heute eine wichtige Rolle. Zahlreiche Veranstaltungen und Maßnahmen gehen auf die Initiative des Bundesverbands zurück. Für den Kontakt zwischen den regionalen Gesellschaften und dem Bundesverband werden zahlreiche Medien eingesetzt – und es findet ein jährlicher Kongress statt. Dieser wird auch genutzt, um den Preis für den deutsch-polnischen Dialog zu verleihen. Im Jahre 2011 wird der Kongress in Frankfurt an der Oder stattfinden, und zwar vom 21. bis zum 23. Oktober. Diesen Termin sollten sich alle Interessierten schon heute im Kalender rot auf weiß kennzeichnen: Eine Veranstaltung, die sich lohnt.

Weitere Informationen unter www.dpg-bundesverband.de (zu den vorangegangenen Auszeichnungen unter diesem Link) oder Bewerbung per E-Mail an: geschaeftsstelle@dpg-bv.de

 

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