Die Fußballhoffnung hat nicht geholfen

Public Viewing in Berlin zur EM 2012. Foto: Polen.pl (JW)

Enttäuschte polnische Fans beim Public Viewing in Berlin

(Berlin, JW) Szkoda, Schade! Polen kommt nicht in das Viertelfinale der EM im eigenen Land. Es war eine große Hoffnung, dass der potenziell als bezwingbar geltende Gegner Tschechien heute mit einem oder mehreren Fehlern in der Verteidigung und damit Toren für Polen den Weg in das Viertelfinale frei machen würde. In der ersten Halbzeit sah es auch recht gut aus, aber die Chancen Polens wurden nicht in Treffer verwandelt. In der zweiten Halbzeit dagegen war das Spiel der Polen nicht mehr gut genug, den Gegentreffer der Tschechen auszugleichen.

Pech im Fußball, Glück in der Wirtschaft?

Die Enttäuschung im Stadion und an den Public-Viewing-Locations war auf der polnischen Seite natürlich sehr groß: Es ist, das ist unbestritten, zu einem großen Teil Pech, dass dieses Spiel verlorenging. Das hätte nicht sein müssen. Zwar waren sich alle – heute natürlich auch im Rückblick – einig, dass die polnische Mannschaft nicht in Höchstform ist. Doch die Traurigkeit darüber, dass das Land keinem Fußballfieber im Sommer erliegen wird, ist natürlich riesig. Man versuchte sich ein bisschen Mut zuzusprechen, dass es ja nur ein Spiel sei. Aber das ist heute kein Trost. Szkoda!

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