Wunder, oder…? Der Film ‚1920. Die Schlacht um Warschau‘

Kulturpalast in Warschau. Foto: Polen.pl (JW)

Auch im Kino im Warschauer Kulturpalast läuft 'Die Schlacht um Warschau'

(Łódź, EB) Seit kurzem kann jeder von uns den Film ‚1920. Die Schlacht um Warschau‘ in den polnischen Kinos ansehen. Regie führte Jerzy Hoffman, auch ‚König des polnischen Geschichtsepos‘ genannt.

Der Film präsentiert die polnische Armee unter Piłsudski gegen die Rote Armee im polnisch-sowjetischen Krieg von 1920, die in den Geschichtsbüchern einen Platz unter den 18 wichtigsten Schlachten der Weltgeschichte eingenommen hat.

Dreidimensionalität kommt nicht bei allen an

Die polnische Produktion wurde in 3D gemacht, trotzdem wäre sie auch gut ohne diese Technologie. „Das störte mich persönlich und ich habe fast den ganzen Film ohne die 3D-Brille gesehen. Sie passen gut in vielen Bewegtbildern für Kinder, aber nicht für die historische Wahrheit suchende Menschen. Ich könnte mir nicht vorstellen, dass meine 87-jährige Oma den Kriegsfilm mit den 3D-Brillen ansieht!”, sagt der Zuschauer Jakub Tęcza.

„Ich interessiere mich für Geschichte und trotz der bekanntesten polnischen Schauspieler (Daniel Olbrychski, Borys Szyc, Bogusław Linda) ist dieser Film kein Wunder für mich. Ich habe nichts Neues von diesem Krieg erfahren”, fügt er hinzu.

Die Meinungen über den Hoffmans Film sind natürlich geteilt. Vielleicht wird die 3D-Technik den Ansprüchen vom modernen Kino gerecht? Hoffentlich…

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  1. Pole

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