Die zweite Flutwelle soll diese Nacht Warschau erreichen.

Die Seejungfrau, das Wappen der Stadt Warszawa (Warschau). Foto: Polen.pl (BD)

Die Seejungfrau, das Wappen der Stadt Warszawa (Warschau). Foto: Polen.pl (BD)

(Warschau, BD) Den Medienberichten zufolge soll  die zweite Flutwelle in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch Warschau erreichen. Sie soll 780 cm erreichen, gleich viel wie die erste Welle vom 22. Mai. Polnische Hauptstadt versucht sich entsprechend auf die Gefahr vorzubereiten: die stark durchweichten Dämme werden überwacht, die flussnah-gelegenen Verkehrsadern sowie öffentliche Einrichtungen, insbesondere Kinderbetreuungsstätten, wurden teilweise geschlossen.

Viel härter wurden allerdings andere Regionen, besonders im Süden von Polen betroffen. Von der Gemeinde  Wilków haben wir bereits berichtet. Neue Schäden enstanden durch Flüsse Weichsel und Opatowka in der Nähe von Dwikozy (bei Sandomierz). Dort mussten drei Tausend Menschen evakuiert werden. Die Schlacht um die Erhaltung der für die Menschen und Automobilindustrie wichtige Glashütte Pilkington in Sandomierz geht weiter. Die Region um Sandomierz befindet sich zu weiten Teilen weiterhin unter Wasser.

Sehr schwer ist die Lage auch im Vorkarpatenland: hier befinden sich unter Wasser die Gemeinden Gorzyce, Teile der STadt Tarnobrzeg und Jaslo. Hier sind etwa 42 Tausend Menschen betroffen.

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