EM 2012: Wie gefährlich sind die polnischen Hooligans?

National Stadion noch im Bau, Warschau. Foto: polen-pl.eu (BD)

Nationalstadion (noch im Bau), Warschau. Foto: Polen.pl (BD)

(Warschau, BD) Ein altes Problem kommt in Polen wieder zum Vorschein und auch die öffentliche Diskussion dazu bricht wieder aus: Wie wird man mit den agressiven Fussball-Hooligans fertig?

Anlass ist der schwere Ausbruch der Aggressivität polnischer Raudies in Kaunas, Litauen (PL: Kowno), wo die polnische Fussball-Nationalmannschaft am vergangenen Freitag ein Freundschaftsspiel gegen Litauen bestritt. Die Pseudo-Fans schlugen die lokalen Ordnungskräfte nieder, auch untereinander tauschten sie Schläge aus.

Der polnische Justizminister, Krzysztof Kwiatkowski, will das Problem vor dem 1. Januar 2012 aus der Welt geschafft haben, berichtet das Portal der Tageszeitung Rzeczpospolita (rp.pl).

Das neue elektronische Überwachungssystem soll ganz Polen umfassen, sagte Kwiatkowski dem Radiosender TOK FM in einem Interview mit der Überschrift: ‚Wir wollen uns der Fusball-Hooligans wegen auf der EM 2012 nicht schämen‘.

Jeder polnische Fan, der in Polen ein Spiel besuchen möchte, wird eine Fankarte (‚PL: karta kibica‘) besitzen müssen, die beim Einlass vorgezeigt wird. Ein weiteres Element des neuen Systems: Man will die Möglichkeit schaffen, schnelle Gerichtsverfahren noch am Stadion selbst durchzuführen, um eine eventuelle Festnahme der  Verdächtigen zu beschleunigen und die Erfolgsquote zu erhöhen.

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