Förderprogramm für Studierende

Logo des Schroubek-Fonds. Quelle: Ludwig Maximilians Universität München

Logo des Schroubek-Fonds. Quelle: Ludwig Maximilians Universität München

(Berlin, JW) Ein Förderprogramm, das sich besonders an Studierende aus den Bereichen Volkskunde,Europäische Ethnologie, (osteuropäische) Kunstgeschichte sowie Jüdische Kultur und Geschichte richtet, wird vom Schroubek-Fonds Osteuropäische Geschichte vergeben. Interessierte können sich noch bis Ende Februar 2011 darum bewerben. Unterstützt werden im Rahmen des Förderprogramms die Auseinandersetzung mit den Völkern und Kulturen des östlichen Europas. Im Fokus steht auch die Gewinnung und Vermittlung von Wissen über die kulturellen Beziehungen zwischen Osteuropa und dem deutschen Sprachraum. Dazu wird die Kompetenz in den Sprachen sowie in der kulturellen Bildung gefördert. Außerdem findet die Unterstützung der Forschung und die Sicherstellung des wissenschaftlichen Austausches Berücksichtigung.

Fonds besteht seit 2007

2007 wurde der Fonds von Dr. Georg R. Schroubek und Barbara Schroubek an der Universität München eingerichtet. Nicht nur Polen, sondern das gesamte östliche Europa steht im Blickpunkt der Förderaktivitäten. Der Schwerpunkt liegt allerdings auf den slawischen Ländern. Themen sind beispielsweise die Kulturen der Minderheiten, die Beziehungen zwischen Mehrheiten und Minderheiten, Interethnik, Multiethnizität, übergreifende Kommunikation und Beziehungen, die religiöse Ebene, politische und Geschichtsmythen, Erinnerungskultur, nationale, regionale, ethnische, religiöse Identitäten, gegenseitige Wahrnehmungen, Stereotype, antisemitische Einstellungen, Alltagskultur und ihr Wandel, städtische und regionale Kulturen, Migrationsprozesse und einiges mehr. Methoden und Mittel sind Stipendien, Sprachkurse, Workshops und Auszeichnungen für Abschlussarbeiten, Dozentenaustauschprojekte, Gastvorträge, Publikationen und Tagungen.

Weitere Informationen: http://www.schroubek-fonds.volkskunde.uni-muenchen.de/index.html

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