Geschichte der Stadt Gdańsk (Danzig)

Artus Hof in Gdańsk (Danzig). Foto: Polen.pl (BD)

Artushof in Gdańsk (Danzig). Foto: Polen.pl (BD)

(Quelle: www.gdansk.pl) Die erste schriftliche Erwähnung Danzigs stammt aus dem Jahr 997. Eine befestigte Hafensiedlung mit städtischem Charakter begann sich erkennbar in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts zu entwickeln. Durch die dynamische Entwicklung von Handel, Fischfang und Handwerkszünften nahm die Stadt rasch die führende Position in Pommern ein.

Daran änderte auch die Übernahme Danzigs durch den Deutschen Orden im Jahr 1308 nichts. Die Stadt entwickelte sich dynamisch weiter.

Die Zugehörigkeit zur Hanse (ab 1361) und die schnelle Erweiterung des Hafens waren nur einige von vielen Faktoren, die Danzig eine starke Position in Europa garantierten. Nach 1410 und der Niederlage des Deutschen Ordens bei Grunwald sprach sich die Stadt für den polnischen König aus, wurde aber erst 1457 Teil der Polnischen Republik.

König Kazimierz Jagiellończyk vollbrachte für Danzig nicht nur die Einverleibung der Krone, sondern verlieh seinen Einwohnern zahlreiche Privilegien, wodurch eine 300 Jahre dauernde Blütezeit eingeleitet wurde. Die folgenden Jahre werden gewöhnlich das „goldene Zeitalter“ genannt. Das ist die Zeit, in der Danzig zu den reichsten und bedeutendsten Städten in Europa gehörte. Die im 16. Jahrhundert gewonnene Glaubensfreiheit hat die Stadt zu einem wahren Schmelztiegel der Nationen und Religionen werden lassen …

Viel mehr zur Geschichte der Stadt Danzig finden Sie im deutschsprachigen Teil der Stadt-Homepage (www.gdansk.de). Dort werden Sie weitergeleitet zu vielen historischen Schauplätzen. Diese werden sehr ausführlich auch auf den Seiten des Historischen Stadtmuseums der Stadt Gdańsk beschrieben.  Seien Sie eingeladen !

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