Grenzenlos Radfahren im ‚Unteren Odertal‘

Fahrräder auf einer kleinen Straße. Foto: Polen.pl (JW)

Ein grenzüberschreitendes Radwegnetz entsteht im Unteren Odertal

(Kolobrzeg, JW) Schon in wenigen Jahren soll es im Norden, an der deutsch-polnischen Grenze, ein grenzüberschreitendes gut ausgebautes Radwegnetz geben. Das haben die dortigen Ämter in einer gemeinschaftlichen Aktion erdacht, geplant, beantragt und bewilligt bekommen.

Mehrere Projekte sind im Rahmen des ‚Grenzüberschreitenden Aktionsplans‘ mit dem Titel ‚Das Potenzial des Wirtschaftsraums Unteres Odertal‘ vorgesehen, die allesamt der Erhöhung der Attraktivität der Region für Einwohner und Touristen gelten. Das Vorhaben, neue Radwege zu bauen, ist nur eines von mehreren. Darunter sind auch Pläne für ein vernetztes Informationsportal, grenzübergreifende Beschilderungen, Benchmarking zwischen den Gemeinden beiderseits der Grenze, touristische Ansätze und auch etwa die Kooperation im Katastrophenschutz.

Touristische Potenziale – Verbindende Infrastruktur

Am weitesten gediehen von all diesen Vorhaben ist der Plan, ein Radwegnetz zu schaffen. Die Idee ist naheliegend für jeden, der schon einmal durch die schöne und sehr fahrradfreundliche Landschaft gereist ist. So ist das über 5 Millionen Euro schwere Projekt nun genehmigt, und die Arbeiten wurden bereits begonnen. Los ging es auf polnischer Seite, wo ein 16-Kilometer-Teilstück des Radwegs schon gebaut wird. Dieser wird von Gryfino, das Autofahrern auf dem Weg nach Szczecin (Stettin) von den Ortsschildern bekannt ist, nach Trzcinsko Zdrój führen. 2012 werden dann auch die Arbeiten zur Anbindung Angermündes starten und weitere Lücken im Radwegnetz geschlossen.

Weitere Informationen: Übersicht über den Aktionsplan Unteres Odertal (pdf-Datei), Land Brandenburg

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  1. Jens

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