‚Hallo Nachbar! Witaj Sąsiedzie!‘: Ein Jugendportal

Breslau (Wroclaw), Blick auf die Dominsel. Foto: Polen.pl (JW)

Projekt in Breslau geplant? Die passende Kontaktbörse ist hallonachbar.net.

(Berlin, JW) Unter dem Namen ‚Hallo Nachbar! Witaj Sąsiedzie!‘ und unter der Internetadresse hallonachbar.net ist es zu finden: Ein interessantes Jugendportal rund um den deutsch-polnischen Austausch. Das Projekt des Bildungswerks Sachsen der Deutschen Gesellschaft e.V. in Leipzig und des Begegnungszentrums ‚Angelus Silesius‘ in Wrocław (Breslau) lohnt für Jugendliche und solche, die Projekte mit Jugendlichen durchführen möchten, mehr als einen Blick. Auch Arbeitgeber, die sich engagieren möchten, sollten unbedingt einmal hineinschauen. Wir stellen vor: Was es dort zu sehen gibt, was das Ziel des Ganzen ist und wie es funktioniert.

Schulisch – und außerschulisch

Die Internetseite richtet sich an Teilnehmer und Durchführende von schulischen und außerschulischen deutsch-polnischen Begegnungen. Also zum Beispiel an Jugendliche, Lehrer, Teamer, Projektdurchführende, Arbeitgeber und alle, die die Begegnung aktiv fördern möchten. Es ist nicht kommerziell ausgerichtet, sondern gefördert von der Europäischen Union und dem Landesförderinstitut in Sachsen (Sächsische Aufbaubank).

Das Portal ist zwar primär auf die Vernetzung zwischen dem Bundesland Sachsen und den Woiwodschaften Lubuskie und Niederschlesien ausgerichtet, die Datenbanken ermöglichen aber natürlich – das Internet ist ja grenzenlos – auch darüber hinausgehende Kontakte. Mit dem Ziel, Berührungsängste abzubauen und für Begegnungsanlässe zu sorgen, findet sich unter anderem ein Quiz über Polen. Darin: 20 Fragen, etwa nach berühmten polnischen Sportlern oder Künstlern, nach Geburtstagsliedern oder nach der richtigen Ansprache von Menschen in Polen. Umgekehrt gibt es auf Polnisch auch ein Quiz zu Deutschland. Aber viel wichtiger als das Quiz, das einen sympathischen Einstieg ermöglicht, sind die Kontaktbörsen auf der Internetseite. So können Projekte eingesehen und eingetragen werden, aber auch Praktikumsplätze. Ob Schüleraustausch, Projekte von Nichtregierungsorganisationen, Sportverein-Projekte, Praktika in Betrieben oder Institutionen – eingetragen werden kann hier alles, was die Gemeinschaft fördert. Zurzeit finden sich leider wenig Projekte und Praktikumsplätze, aber das kann sich ja noch ändern.

Neben der Anbahnung von Kontakten findet auch die Projektdokumentation auf der Plattform statt. Auch Beratung und Unterstützung potenzieller Projektorganisatoren wird angeboten: Eine gute Voraussetzung auch für interessierte Neueinsteiger. Wir finden: Eine gute Idee für die Vernetzung gerade im Grenzraum. Wer also Lust hat, sich grenzüberschreitend zu engagieren, sollte einfach einmal eine Projektidee einstellen.

Weitere Informationen: www.hallonachbar.net

 

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