Inter Finitimos: Deutsch-Polnische Beziehungsgeschichte im Jahrbuch

Inter Finitimos 8. Quelle: http://www.interfinitimos.de/

Neu erschienen: Inter Finitimos 8. Quelle: www.interfinitimos.de

(Berlin, JW) Bereits in der achten Auflage erscheint das ‚Jahrbuch der deutsch-polnischen Beziehungsgeschichte‘ mit dem Titel Inter Finitimos. Themenschwerpunkt dieser Ausgabe sind Regionen im deutsch-polnischen Kontext. So steht unter anderem das zwanzigjährige Jubiläum des Weimarer Dreiecks in zwei Beiträgen im Fokus, die von Adam Krzeminski und Pierre-Frédéric Weber beigesteuert wurden. Die Rolle Frankreichs in den deutsch-polnischen Beziehungen erfährt unter dem Blickwinkel alter Ängste und aktueller Herausforderungen eine Analyse.

Aber auch andere ‚regionale‘ Themen sind in der Zusammenstellung nachzulesen, die relevante neue oder neu beleuchtete Forschungs- und Projektbeiträge der Kulturwissenschaften zum Thema ‚Deutschland und Polen‘ sammelt. Zusätzlich finden sich in dem Band Institutionen aus Polen und Deutschland.

Mythos Multikulti

Nicht nur in der in Deutschland erneut entbrannten Integrationsdebatte, sondern auch speziell in Bezug auf die deutsch-polnische Beziehung geht es um die Rolle der umstrittenen ‚Multikultur‘: In dem Beitrag Majchereks steht dieses Thema im Mittelpunkt. Mit Bürgerinitiativen beschäftigt sich Robert Traba, die politische Kultur im Grenzgebiet ist Thema eines Austauschs zwischen Basil Kerski und Andrzej Kotula. Über das Bild polnischer Grenzstadtbewohner von den deutschen Nachbarn schreibt Julita Makaro, die doppelte Staatsbürgerschaft ist Thema eines Artikels von Brygida Solna. In Inter Finitimos in der Ausgabe 8 postuliert Lisaweta von Zitzewitz außerdem: ‚Pommernland ist gar nicht abgebrannt‘. Auch zum Beispiel das gemeinsame Kulturerbe in Korrelation mit regionaler Identität wird von Susanne Peters-Schildgen betrachtet: Dies sind nur einige Beispiele aus dem Inhaltsverzeichnis der frisch erschienenen Ausgabe. Das vom Verlag als ‚Forum laufender Forschungsarbeiten‘ beschriebene Werk verspricht durchaus spannende Themen für das interessierte Publikum, auch seltene tiefere Einblicke in regionale grenzübergreifende Zusammenhänge stehen zu erwarten.

Inter Finitimos kann im Buchhandel – etwa bei Amazon – bestellt werden. Beim Verlag selbst ist auch ein Abonnement der Reihe bestellbar. Das Buch ist im fibre-Verlag erschienen und kostet 18 Euro.

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