Krakow (Krakau) ist die touristische Haupstadt Polens


Die Marienkirche ist eines der Wahrzeichen von Krakow (Krakau). Foto: Polen.pl (BD)

Die Marienkirche ist eines der Wahrzeichen von Krakow (Krakau). Foto: Polen.pl (BD)

Krakow (D: Krakau, EN: Cracow) ist die touristische Hauptstadt Polens. Die Stadt, die über Jahrhunderte Polens Haupstadt war und heute die Hauptsadt der Woiwodschaft Kleinpolen (Malopolska) ist, verdankt der Geschichte den unwiderstehlichen Charme.

Die Jagiellonen-Universität, gegründet als Akademia Krakowska in 1364 vom Kasimir dem Großen, ist die zweitälteste Uni in Mitteleuropa, nach der Karls-Universität zu Prag.
Sie ist neben der Wawelburg und dem Marktplatz mit den Tuchhallen und der Marienkirche eine der meistbesuchten Attraktionen.
Krakau wird auch „die Stadt der 100 Kirchen“ genannt. Es lohnt sich, persönlich davon zu überzeugen.
Eine Menge interessanter Details über Sehenswürdigkeiten, mögliche Routen und Museen finden Sie auf der (auch) deutschsprachigen Homepage der Stadt Krakau unter: www.krakow.pl .

Lesen Sie als Kostprobe, was deren Autoren zum jüdischen Stadtteil Kazimierz schreiben:
„Ein Besuch des Stadtteils Kazimierz steht obligatorisch auf dem Programm eines Krakau-Besuchs. Die gemütlichen kleinen Cafés, Galerien und Antiquitätenläden, die gepflasterten Gassen mit vornehmen Hotels, der Glitter und gleichzeitig das bezaubernd Provinzlerische – all das wirkt auf Touristen wie ein Magnet. Jeder Krakau-Besucher träumt von einem Spaziergang durch die schmalen Gassen von Kazimierz, um unter anderem die Synagogen und jüdischen Friedhöfe aufzusuchen und in geschmackvoll eingerichteten Gartencafés zu verweilen. Obwohl Kazimierz immer noch renoviert wird, ist dieser Stadtteil schon jetzt zu einer Konkurrenz für den Krakauer Hauptmarkt und die anliegenden Straßen geworden. Kein Zweifel, dass Kazimierz eine der größten Attraktionen der alten Stadt Krakau darstellt.

Dank des Einsatzes der Stadtbehörde einerseits und einer Gruppe von Enthusiasten andererseits findet hier das Festival der Jüdischen Kultur statt – eine alljährliche Veranstaltung, die sich der Anerkennung nicht nur der Krakauer, sondern auch des Publikums aus dem In- und Ausland erfreut. Jedes Jahr ist hier in der Zeit des Festivals ein mehrsprachiges Stimmengewirr zu hören, jüdische Klezmermusik erfüllt die Gassen und abends wird in Freiluftkonzerten gemeinsam getanzt und gesungen. Das Krakauer Kazimierz zieht einen in seinen Bann…

Den Besuchern von Kazimierz stehen zwei Touristenrouten zur Verfügung. Eine von ihnen ist ein Teil der HL.-STANISLAUSROUTE und führt vom Wawel-Hügel über Skałka und die St.-Katharinenkirche bis zum Wolnica-Platz. Diese Route ist den Denkmälern und dem kulturellen Reichtum des christlichen Teils von Kazimierz gewidmet. Die andere – die ROUTE DER JÜDISCHEN KULTUR – führt durch die Straßen der alten jüdischen Stadt; sie beginnt am Zentrum der Jüdischen Kultur in der ul. Meiselsa 17 und endet auf dem Neuen Jüdischen Friedhof an der ul. Miodowa 55.“

Die weniger bekannte romanische Adalbert-Kirche am Markt in Krakow (Krakau). Foto: Polen.pl (BD)

Die weniger bekannte romanische Adalbert-Kirche am Markt in Krakow (Krakau). Foto: Polen.pl (BD)

Ebenfalls einen Besuch wert sind die Reste der Stadtmauer mit dem runden Barbakan (1498-1499) und die Florianska Strasse, die traditionell von Künstlern gut besetzt wird.

Florianska Stadttor mit Bildergalerie zum Kauf (Stadtmauer) in Krakow (Krakau). Foto: Polen.pl (BD)

Florianska Stadttor mit Bildergalerie zum Kauf (Stadtmauer) in Krakow (Krakau). Foto: Polen.pl (BD)

Barbakan mit der Aussenmauer (1498-1499) in Krakow (Krakau). Foto: Polen.pl (BD)

Barbakan mit der Aussenmauer (1498-1499) in Krakow (Krakau). Foto: Polen.pl (BD)

Die Tuchhallen in Krakow (Krakau). Foto: Polen.pl (BD)

Die Tuchhallen in Krakow (Krakau). Foto: Polen.pl (BD)

Marktplatz in Krakow (Krakau). Foto: Polen.pl (BD)

Marktplatz in Krakow (Krakau). Foto: Polen.pl (BD)

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