mBank hat technische Probleme

mBank - BRE Bank Tochter

mBank - BRE Bank Tochter

Die sich dynamisch entwickelnde mBank, Tochter der BRE Bank (Mehrheitsaktionär ist deutsche Commerzbank) hat zum ersten Mal ernstere technische Probleme.

Die grösste polnische Internetbank mit 2 Millionen Online-Kunden macht wieder schlechte Schlagzeilen. Vor kurzem noch wurde bekannt, dass sich eine Gruppe unzufriedener Kreditkunden der mBank, die Hypothekendarlehen bei der mbank aufgenommen haben, zusammengeschlossen hat und eine Sammelklage gegen das Kreditinstitut einreichen will. Ermöglicht wurde dies durch neue Gesetzgebung, die dadurch die Kosten eines Rechtstreits für Privatkunden erheblich senken kann.

Am Montag wurde bekannt, dass technische Schwierigkeiten bei der mbank aufgetreten sind: Kunden meldeten, dass sie Geldbeträge von unbekannten Personen erhalten haben, mit denen keine Geschäftsverbindung bestanden hatte. Zusätzlich brach die telefonische Hotline der mBank durch die erhöhte Anzahl der Kundenreklamationen völlig zusammen.

Ein Sprecher der Bank erklärte, die gebuchten Beträge seien richtig gewesen, schließlich die Daten zum Auftraggeber und dem Verwendungszweck müssten berichtigt werden. So leicht es klingt, so scheinen die Tatsachen etwas komplizierter zu sein, denn am Dienstag konnten die Kunden zwar weiterhin Überweisungen tätigen, der Zugang zu den historischen Umsatzdaten blieb gesperrt.

Es ist das erste Mal, dass bekannt wurde, dass Bank-Kundendaten durchgesickert sind und somit gegen das Bankgeheimnis massenweise verstoßen wurde. Frühere Hacker-Angriffe endeten meist durch eine zeitlich begrenzte allgemeine Zugangssperre für Bankkunden.

Quelle: gazeta.pl

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