Paprykarz Szczecinski als „traditionell polnisch“ vorgeschlagen

Foto einer Dose Paprykarz Szczecinski. Quelle: Facebook-Gruppe

Foto einer Dose Paprykarz Szczecinski. Quelle: Facebook-Gruppe

Paprykarz Szczecinski heißt ein Lebensmittel-Produkt, das nun vom Landwirtschaftsministerium für die Klassifizierung als „traditionell polnisch“ vorgeschlagen wurde. Das für die Region Szczecin (Stettin) beinahe symbolische Dosengericht ist damit auf dem besten Weg, zum Kult zu werden: In der Dose verpackter Fisch mit Reis oder Gerste, zusammen mit Zwiebeln, Tomatenmark in Öl und gut gewürzt und gesalzen.

Übersetzen kann man den Namen des heute gar nicht mehr direkt in Szczecin hergestellete Gericht in etwa mit „Stettiner Paprikaerzeugnis“.

Voraussetzung für die Klassifizierung als traditionelles Produkt der Region ist neben der Verbreitung auch die Produktionsdauer: Mindestens 25 Jahre muss das Produkt auf dem Markt sein. Paprykarz Szczecinski ist immerhin schon 43 Jahre zu erwerben und gilt seitdem als preiswertes, sättigendes Mahl. Zu sozialistischen Zeiten stand es vielfach täglich zum Mittagessen auf den Tischen, aber das hat dem Kultcharakter auch anderer Lebensmittel nicht geschadet. Ob Paprykarz Szczecinski nun lecker ist oder nicht, darüber gehen die Meinungen sicher auseinander. Es polarisiert ganz sicher, stiftet aber auch Identität: Sogar ein Fangruppe auf Facebook ist zu finden. Probieren Sie es am besten einmal selbst.

  • Paprykarz Szczecinski auf Facebook als Gruppe

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