Polen für Fortgeschrittene

Steffen Möller. Bildrechte: Deutsche Botschaft Warschau

Bildrechte: Deutsche Botschaft Warschau

Die polnische Hauptstadt steht im Mittelpunkt der Neuerscheinung „Viva Warszawa“ von Steffen Möller. Um den Hauptstädtern ihren Wohnort näherzubringen, war der Kabarettist im Juni für ein Autorengespräch zu Gast in der Deutschen Botschaft Warschau.

„Sitzen auch Warschauer im Publikum?“, fragt Möller. Etwa die Hälfte der Leute hebt die Hand. „Aha! Sind Sie sich sicher, dass Sie ein echter Warschauer oder eine echte Warschauerin sind?“, hakt er nach. Das Publikum lacht. Nur Hauptstädter, deren Vorfahren seit 1939 in Warschau leben, seien „echte“ Warschauer. Nach Möllers Definition gehen einige Hände runter. Der Grund für seine Aussage ist, dass die Leute, die nach dem Zweiten Weltkrieg nach Warschau kamen, von sich behaupteten, „echte“ Hauptstädter zu sein und alle neuen Anwohner als „Landbevölkerung“ bezeichneten. Die neuen Hauptstädter sollen unter anderem den Aberglauben in die Stadt gebracht haben. „Meine Tasche steht auf dem Boden. Das Geld läuft weg und ich werde arm!“, sagt Möller. Das ist nur eine von vielen abergläubischen Behauptungen, die der Komiker in Polen gelernt hat. Paula Kisse hat Steffen Möller getroffen und berichtet von dem Autorengespräch auf Grenzenlos…

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