Radtourismus – Polen als attraktives Reiseziel

Fahrradfahrer auf dem Land. Foto: Polen.pl (JW)

Fahrradfahrer auf dem Land

(Berlin, KK) Endlich kommt der Sommer und mit ihm die lang ersehnte Ferienzeit. Immer mehr Leute entschließen sich, ihre freie Zeit aktiv zu gestalten, um etwas für Geist und Körper zu tun. Eine gute Möglichkeit bietet das Fahrradfahren: Es belastet die Gelenke nicht übermäßig, ist auch für Untrainierte geeignet, es ist umweltfreundlich und man verbringt den Tag in der Natur an der frischen Luft. Um sich lange und anstrengende Anfahrten mit der Ausrüstung zu ersparen, eignet sich unser Nachbarland Polen bestens für eine Fahrradtour. Der Süden mit seiner Berglandschaft bietet ein gefundenes Terrain für Mountainbiker, der Rest des flachen oder allenfalls geringfügig hügeligen Landes lädt auf einen leichter zugänglichen Ausflug ein.

R1 – Einmal quer durch Polen

Der europäische Fernradweg R1 führt auf über 675 km durch das ganze Land, beginnend gleich hinter der Grenze in Kostrzyn (Küstrin, wo das alljährliche Woodstock-Festival stattfindet, wir berichteten) und endend in Braniewo (Braunsberg), an der russischen Grenze. Vorwiegend geht es durch ruhigere Ortschaften und kleine Städtchen. Gleichfalls liegen ebenso größere Städte wie Bydgoszcz (Bromberg) und Elbląg (Elbing) an der Route. Lohnenswert auch ein Umweg zur Ostseeküste oder in die Hafenstadt Gdańsk (Danzig).

Investition in die Zukunft

Seit einigen Jahren investieren die polnischen Wojewodschaften (Polnisch: województwa) verstärkt in den Ausbau des Radtourismus. Eine wichtige Rolle spielen hierbei die zusätzlichen Fördermittel aus der Europäischen Union. Die Radrouten sowie die begleitenden Angebote für Radfahrer nehmen ständig zu. Ein Beispiel ist der Ausbau des Ostseeradwegs zwischen der deutschen Ortschaft Barth und Kolobrzeg (Kolberg) in Polen (siehe auch barth.kolobrzeg.pl/de/). Ferner gibt es ein nationales Zertifizierungs- und Bewertungssystem für touristische Einrichtungen, einzusehen auf der Seite www.przyjaznyrowerom.pl (Deutsch: fahrradfreundlich). Dessen langfristiges Ziel ist es eine Verbesserung der Dienstleistungen und der Infrastruktur für Radfahrer zu erreichen.

Nicht nur die polnischen Regionen legen sich ins Zeug, auch die größeren Städte ziehen nach. Insbesondere in Danzig, Krakau und Breslau wird es immer einfacher, sich mit dem Rad fortzubewegen. Es mehren sich nicht nur die Verleihstellen, sondern auch Fahrradläden mit Serviceangebot entlang der Strecken. Das Radwegenetz wächst kontinuierlich, sodass Ausflüge in und um die Stadt zum reinen Vergnügen werden. Ein gutes Beispiel ist die Route von Krakau bis zu der kleinen Ortschaft Tyniec, wo man eines der ältesten Klöster Polens besichtigen kann, eine Benediktiner Abtei die auf einem emporragendem Kalksteinfelsen am Weichselufer gelegen ist (siehe http://www.tyniec.benedyktyni.pl/de/infos/).

Mehr Informationen zur Fahrradtouristik, Tipps zu den verschiedenen Strecken und Reiseanbietern in Polen unter http://www.polen.travel/de/radfahren/fahrradtouristik/

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