Rainer Löwenberg im Interview: 7 Fragen zur Zukunft des Tourismus in Polen

Plakat auf der ITB 2012, Polen. Foto: Polen.pl (JW)

Tourismus in Polen: Experten kommen zu Wort. Unsere neue Interviewserie.

(Berlin, JW) Tourismus in Polen: Ein Thema, das uns immer wieder bewegt. Grund genug, eine neue Interviewserie bei Polen.pl einzuführen. Unser Ziel dabei ist, der Zukunft des Tourismus in Polen tiefer auf den Grund zu gehen. Die Interview-Themen orientieren sich an wichtigen Fragen, zum Beispiel: Wie lässt sich der Wandel von einem eher am Preis orientierten Urlaubsland hin zu einer unabhängig von den Urlaubskosten spannenden Destination schaffen? Wie lange hält der „Osteuropa-Exotenbonus“ noch als Antrieb für Urlauber in Polen, wo sich doch Polen und Deutschland in so vielen Dingen annähern? Welche Landschaften, welche Regionen sind für welche Zielgruppen besonders interessant? Was müssen die Tourismusanbieter in Polen anders machen, was sind interkulturelle Hemmnisse für zufriedene Gäste? Welche Gruppen von Touristen reisen heute nach Polen, welche morgen? Fragen gibt es viele – noch viele mehr als diese Beispiele – die wir auch gern auf Hinweise unserer Leser ergänzen.

Genau so wichtig ist die Frage, wen wir interviewen werden: Experten, die sich mit dem Tourismus in Polen bestens auskennen. Und zwar sprechen wir mit Tourismusprofis mit Erfahrungen aus den verschiedensten Perspektiven und aus den verschiedensten Rollen. Ob Reiseanbieter, Mitarbeiter in Fremdenverkehrsbüros, Hoteliers, Busreiseunternehmer, Berater, Forscher rund um den Tourismus in Polen – das Spektrum ist groß, und wir werden ganz bewusst unterschiedliche Perspektiven erfragen.

Reiseland Polen - Tourismus-Fachgruppe

Reiseland Polen – Tourismus-Fachgruppe bei Xing und Linkedin

Die Interviewreihe findet in Zusammenarbeit mit der Gruppe „Reiseland Polen“ auf den Business-Netzwerkportalen Xing und Linkedin statt. Dort bin ich als Moderator tätig. Und: In diesen Gruppen besteht gebündeltes Know-how: Hervorragende Experten tauschen sich in diesen Gruppen über Tourismusthemen aus. Welche Fragen und Probleme die Profis aktuell und zukünftig umtreiben ist eine Facette des Themenkomplexes, dem wir uns nähern möchten. Die andere Facette ist ihre Sicht, die unserer Leser: Was fragen Sie sich und was würden Sie gern von den Experten wissen? Schreiben Sie es uns.

Ein Höhepunkt zum Auftakt

Zum Auftakt unserer Interviewserie ist es uns gelungen, einen der ganz wichtigen Experten im Polen-Tourismus zu gewinnen. Ja, richtig gelesen: Wir legen die Maßstäbe gleich hoch an und machen es uns nicht einfach, das Niveau zu halten. Rainer Löwenberg ist Geschäftsführer der MediKur Reisen GmbH. Die MediKur Reisen ist einer der größten Anbieter von Kurreisen nach Polen. Und Kurreisen zählen zu den wichtigsten Reisesegmenten für Polen. Herr Löwenberg beeindruckt nicht nur mit unglaublich reichhaltigen Erfahrungen im Tourismus in Polen und breitem Wissen, sondern ist auch ein echtes Multitalent. Der Tourismusfachwirt mit tiefgehenden juristischen Kenntnissen organisierte bereits schon während des Studiums Reisen, kaufte sich flugs ein Reisebüro und expandierte. Sein stark gewachsenes Unternehmen unterstützt heute zusätzlich eine Stiftung, die Senioren Wünsche erfüllt. Das folgende Interview wurde von Jens Hansel geführt.

7 Fragen zum Tourismus in Polen, Herr Löwenberg

Rainer Löwenberg, MediKur

Interview mit Rainer Löwenberg

Herr Löwenberg, wir freuen uns sehr, mit Ihnen über die Zukunft des Tourismus in Polen reden zu dürfen. Als erster Interviewpartner haben Sie gleichzeitig einen Vor- und einen Nachteil: Es gibt noch keine Vorredner, Sie können also nichts wiederholen. Das ist der Vorteil. Der Nachteil: Wir werden bei einigen Dingen bestimmt noch einmal tiefer nachfragen, da wir in die Themen noch ganz neu einsteigen. Im schlimmsten Fall werden es sogar mehr als sieben Fragen, wenn Sie uns nur neugierig genug machen.

Sagen Sie vielleicht für den Einstieg drei Sätze dazu, wie Sie dazu kamen, Reisen nach Polen anzubieten und warum Sie dabei geblieben sind?

Erst einmal freue ich mich, hier in der Fachgruppe und bei Polen.pl zum Tourismus in Polen ins Gespräch zu kommen. Warum ich Reisen nach Polen anbot und bis heute anbiete? Das ist eine Kombination von verschiedenen Dingen. Zum Ersten habe ich familiär eine gewisse Affinität zu Polen: väterlicherseits kommen wir aus Slask/Schlesien, mein Vater lebte bis 1948 in Breslau. Die Heimatverbundenheit meines Vaters war auch in schwierigen Zeiten sehr groß, das hat mich als Jugendlichen mit geprägt, weshalb unser östliches Nachbarland für mich nie unbekannt war. Zum Zweiten: Das Thema Reisen nach Polen war dann ab 1998 für mich spannend, nachdem ich bei einer Reise nach Südpolen zu der Überzeugung gelangt bin, dass Kururlaube und Kurreisen in Polen eine wichtige und sinnvolle Ergänzung zu den vorhandenen Kurangeboten darstellen kann.

Die Erfahrung seitdem zeigt eigentlich, dass diese Entscheidung richtig war. Unsere Pionierarbeit für Kurreisen nach Polen war und ist erfolgreich gewesen. Darauf sind wir – mein Team und ich – bei MediKur auch ein bisschen stolz. Ich denke, das dürfen wir auch sein.

Eine rhetorische Frage: Gibt es Probleme mit dem Tourismus nach Polen?  Natürlich gibt es die, aber wir möchten gern die wichtigsten in der Reihenfolge ihrer Relevanz erfahren.

Bis vor 2-3 Jahren hatten wir aufgrund eines außerordentlich hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnisses einen Nachfrageüberhang, also das vorhandene Angebot hat nicht gereicht, um allen Nachfragen gerecht zu werden. Es gab natürlich saisonale Schwankungen, aber de facto mussten unsere Partner in Polen nicht viele Marketing-Anstrengungen unternehmen, um ihre Häuser ganzjährig gut zu füllen. Das hat vereinzelt dazu geführt, dass die Meinung herrschte, man müsste sich nicht um Stammgäste kümmern, es gibt ja genügend Erstbucher, und zum anderen muss man sich auch nicht allzu viel Gedanken um die Qualität des Kuraufenthaltes machen.

Jetzt haben wir andere Rahmenbedingungen: es gibt mittlerweile ein Überangebot an Kurofferten, der Reisegast ist anspruchsvoller geworden hinsichtlich des Kurangebotes, das Preis-Leistungs-Verhältnis hat sich in Relation zu anderen Reisezielen zum Beispiel in Tschechien relativiert. Nicht immer wollen die Partner die neuen Bedingungen akzeptieren und reagieren nicht auf die verschärfte Konkurrenzsituation.  Daraus ergeben sich heute Probleme – aber nicht für alle Häuser.

Welche Möglichkeiten sehen Sie, mit diesen Problemen umzugehen? Was sind die wichtigsten Maßnahmen, wer muss was tun? Und: Was tun Sie mit Ihrem Unternehmen?

Wir beeinflussen unsere wichtigsten Partner schon sehr, um sie wettbewerbsfähig zu halten. In erster Linie geht es uns dabei nicht um den billigsten Preis. Ich bin der Meinung, dass gute Leistung auch gut bezahlt werden muss, zumal die polnischen Gastgeber und das Land insgesamt eine enorme Entwicklung in allen Bereichen gemacht haben. Polen ist kein Dritte-Welt-Land und hat Anspruch darauf für eine Leistung, die durch die deutschen Gäste gerne in Anspruch genommen wird, eine auskömmliche und vernünftige Vergütung zu erhalten.

Auch die Halbinsel Hel zieht immer mehr Touristen aus Deutschland an. Photo: Polen.pl (BD)

Kuren in Polen: Ein wichtiges Marktsegment.

Es reicht nicht mehr, einen Kururlaub mit 2 bis 3 arbeitstäglichen Anwendungen zu offerieren, ohne eine individuelle Therapieplanung vorzunehmen. Das setzt allerdings wieder voraus, dass der konsultierende Arzt bei der Aufnahmekonsultation sich mehr als 2 Minuten Zeit für den Kurgast nimmt und auch die Therapien individuell zusammenstellt und nicht schon vor Konsultation den Plan fixiert. Unsere Reisegäste sind sehr sensibel, wenn sie merken, dass auf die individuellen Voraussetzungen des Kurgastes nicht eingegangen wird. Was nützt dem Kurgast eine spottbillige „Kur“, wenn er dafür nur relativ wertlose Therapien erhält oder Anwendungen, die nicht seiner gesundheitlichen Konstitution zuträglich sind? Natürlich gibt es auch Gäste, die einen ganz simplen Aufenthalt kaufen, wahrscheinlich geht es diesen Gästen aber eher nicht um eine gute Kur, sondern um einen günstigen Erholungsaufenthalt. Der etwas anspruchsvollere Kurgast hat aber eine andere Erwartungshaltung.

Für Kurreisen genügt es also nicht, lediglich ein schönes neues Kur- oder Wellnesshotel zu errichten. Die Qualität der Therapien und die Individualität des Kurprogrammes sind deutlich wichtiger – denken wir.

Ein wichtiges Thema ist auch die Diversifizierung der Indikationen: Überall gibt es mehr oder weniger Kurangebote für den Bewegungsapparat, Herz-Kreislauf und Atemwege. Andere Indikationen und Heilanzeigen sind sehr viel weniger präsent als beispielsweise in Tschechien oder Ungarn, obwohl die Möglichkeiten gegeben sind.

Ihr Unternehmen setzt – korrigieren Sie uns, wenn wir falsch liegen – stark auf Senioren als Zielgruppe. Nun lernt man ja schon im BWL-Grundstudium, dass es wichtig ist, auch ’nachwachsende Kunden‘ zu gewinnen. Das ist für das Urlaubsland Polen auch wichtig, wie wir meinen. Sehen Sie das ebenfalls so? Wenn ja: Wie gewinnen Sie junge Kunden für Polen als Urlaubsziel?

Tatsächlich war es bei uns am Anfang so, dass wir ein sehr hohes Durchschnittsalter unserer Reisegäste hatten. Dies ändert sich von Jahr zu Jahr, unsere Reisegäste werden immer „jünger“. Das liegt zum einen an der Attraktivität des Angebotes, gerade die neuen Hotels brauchen sich hinsichtlich des Ausstattungsstandards nicht zu verstecken; auch aber erkennen die jüngeren Leute ab 35 Jahren, dass sie etwas  für ihre Gesundheit machen müssen oder möchten. Hier werden insbesondere Angebote mit einer Aufenthaltsdauer von 7 bis 10 Nächten angefragt, also keine klassische Kur, aber mehr als die vorpaketierten Wellnessprogramme. Dieser Nachfrage versuchen wir mit neuen Angeboten nachzukommen.

Es hat sich viel geändert im Tourismus nach Polen: Reisten früher hautsächlich ehemals dort ansässige Menschen in ihre frühere Heimat, so fahren heute viele entweder aufgrund geringerer Kosten zum Beispiel an die Ostsee oder in die Berge. Oder der Grund für die Reise nach Polen liegt in dem, was wir ‚Exotenbonus‘ nennen: Für viele Menschen ist Polen exotischer als etwa die USA, weil sie das Land aus dem Fernsehalltag weniger kennen. Doch mit dem zunehmenden Angleichen der Lebensverhältnisse funktioniert auch die ‚Reise in den Sozialismus‘  nicht mehr als Reisegrund. Was kann an dessen Stelle treten?

Ehrlich gesagt ist Polen für manch einen immer noch sehr exotisch. Je weiter Sie in der Bundesrepublik westwärts gehen, desto höher ist der Anteil derjenigen, die sich einen Aufenthalt in Polen nicht oder noch nicht vorstellen können. Das ist meines Erachtens aber auch nicht unbedingt ein Phänomen, welches nur auf Polen zutrifft. Umgekehrt ist es so, dass für viele Ostdeutsche eine Badereise nach Holland kaum vorstellbar ist. Die Entfernungen von West nach Ost und von Ost nach West sind eben recht groß.

Und für unser Produkt ist eine starke Regionalisierung im Nachfrageverhalten spürbar. Natürlich gibt es auch in den alten Bundesländern einige Regionen, aus denen es viele Reisende nach Polen gibt, aber andere Zielgebiete wie Ungarn oder Tschechien sind traditionell bekannter und besser erreichbar. Wir arbeiten aber mit großem Engagement daran, bundesweit unsere Kurangebot in Polen bekannt zu machen…

Stellen Sie fest, dass interkulturelle Unterschiede Hemmnisse in Bezug auf die Zufriedenheit deutscher Gäste in Polen sind? Zum Beispiel stört sich mancher Gast aus Deutschland daran, dass es in Polen nicht immer üblich ist, zum Abendessen im Hotel auch ein Bier bestellen zu können. Führen solche Kleinigkeiten vielleicht zu einem geringeren Interesse von Urlaubern aus Deutschland an Polen, oder ist es gerade andersherum? Wie geht Ihr Unternehmen kommunikativ und im Gespräch mit den Tourismusanbietern vor Ort damit um?

Ich bin diesbezüglich ziemlich deutlich: Wer es so haben will,wie er es in seinem Quartier, Stammkneipe oder im Kegelverein hat, muss zu Hause bleiben. In jedem Land gibt es – zum Glück – eigene Traditionen, eine eigene Kultur. Natürlich sind die „Eigenheiten“ auch in Polen manchmal speziell: so hat es am Anfang schon einige Irritationen geben, weil es bei den Warmgerichten eher wenigen Soßen gibt, dafür oftmals frische Salate. Wir kommunizieren diese Besonderheiten gegenüber unseren Gäste sehr offen, das ist ja auch kein Makel. Viele Reisegäste wissen, was sie erwarten dürfen und was nicht.

Bei einer Pauschalreise, außer vielleicht nach Mallorca (lacht), darf man auch nicht erwarten, dass alles genau so ist wie zu Hause. Das wäre doch im Übrigen auch langweilig, oder?

Andererseits sprechen wir natürlich auch mit unseren Partnern in Polen, wenn wir der Meinung sind, dass man im Kundeninteresse, aber auch im eigenen Interesse die eine oder andere Änderung umsetzen sollte: so hat auch der Hotelier einen finanziellen Vorteil, wenn er es organisiert, dass zum Abendessen zügig und ohne Umstände kostenpflichtige Getränke bestellt werden können.

Wenn wir einmal Polen mit anderen Nachbarländern Deutschlands vergleichen, etwa Tschechien, Österreich, Frankreich oder die Niederlande: Warum sollten Menschen Polen besuchen? Und warum tun sie es nicht?

Polen ist gesegnet mit einer abwechslungsreichen, atemberaubenden Natur. Von der Ostsee bis ins Gebirge findet man vielfach eine intakte Fauna und Flora vor und ich würde mir wünschen, dass dies auch zukünftig so bleibt. Die Gastfreundschaft ist herzlich. Das was die polnischen Gastgeber in den letzten 15 Jahren an touristischer Infrastruktur geschaffen haben verdient höchsten Respekt. Die polnischen Gastgeber müssen sich diesbezüglich in Europa nicht verstecken. Ich zolle den Nachbarn diesbezüglich meinen höchsten Respekt.

Man kann niemanden zwingen nach Polen reisen zu sollen. Wir sorgen dafür, dass unsere Gäste, die mit uns nach Polen fahren, zufrieden zurückkommen und dies auch weiter erzählen und empfehlen. Zufriedene Gäste sind der beste Multiplikator für uns. Ganz einfach! (lacht)

Schauen wir einmal auf das Buchungsverhalten: Wann im Jahr erleben Sie die meisten Buchungen für welche polnische Region? Und gibt es einen Schwerpunkt bei den Buchungswegen und den Vertriebsformen? Sind hier Veränderungen abzusehen?

Für uns wird das Internet als Buchungsweg immer wichtiger, die Buchungszahlen auf www.Kuren.de (ein Buchungsportal von MediKur Reisen) steigen stetig an. Das Informationsbedürfnis bei Kurreisen ist riesig und das Internet ein geeignetes Medium für uns, die vielen Informationen zu vermitteln.

Früher gab es mehr langfristig geplante Buchungen, jetzt nehmen die Kurzfristbuchungen – aus unserer Sicht: leider – dramatisch zu. Durch das Überangebot an Kapazitäten gibt es viel mehr Sonderangebote und Last-Minute-Offerten der Partner, die wir natürlich kommunizieren. Der Anteil der Gäste, die nur noch auf Basis von Sonderangeboten reisen wollen, nimmt enorm zu. Das kann für die Ertragssituation beim Hotel und bei uns nicht gut sein. Eine gute Kur muss anständig bezahlt werden. Leider geraten aber immer mal wieder einige Partner in Panik, wenn das Hotel 12 Wochen vor Reisebeginn nicht gut gebucht ist: dann werden unglaublich niedrige Preise aufgerufen. Andere Hoteliers ziehen dann nach, so dass niemand mehr auskömmliche Preise einnimmt.

Zum Abschluss hätten wir gern noch gewusst: Ihre Vision vom Tourismus in Polen 2030. Welche Menschen aus Deutschland und anderen Ländern werden dann wann, wohin und aus welchem Grund Polen besuchen?

Der Anteil der Reisen nach Polen in Relation zum Gesamtreisemarkt wird zunehmen. Polen wird ein gleichberechtigtes Reiseziel sein wie andere Länder, die die Deutschen gerne besuchen. Polen wird in 30 Jahren und wahrscheinlich schon viel eher all das anbieten, was der moderne Leisure Tourist, also der Freizeittourist, erwartet. Es wird keine Vorbehalte gegenüber Polen mehr geben (na gut, vielleicht bei den dann 70-80 jährigen noch…(lächelt)). Polen wird ein modernes Land sein; wenn die Entwicklung so weiter geht, sehe ich das Land in 30 Jahren oder auch etwas früher unter den wirtschaftlich in Europa dominierenden Ländern. Vielleicht gibt es sogar eine Wanderung von Deutschland nach Polen und immer mehr deutsche Bürger arbeiten in Polen?

Durch die dann schnelleren Transportsysteme werden auch immer mehr Deutsche aus Süd- und Westdeutschland ihren Urlaub in Polen verbringen.

Herr Löwenberg, das klingt sehr optimistisch. Schauen wir in 18 Jahren (wenn wir vielleicht schon beinahe zur Restgruppe der Vorbehaltsträger beziehungsweise deren Alterskohorte zählen (lacht)) einfach einmal wieder auf das, was bis dahin geschehen ist. Ganz herzlichen Dank für Ihre Antworten und Ihre interessanten Perspektiven speziell in Bezug auf Kurreisen. Wir hoffen, dass daraus und aus den in den kommenden Monaten folgenden Interviews spannende Diskussionen und Erkenntnisse entstehen, die Ihren Optimismus – der uns sehr freut – unterstützen, begleiten und vielleicht auch Ideengeber für die Grundlagen des zukünftig anhaltenden Erfolgs des Reiselandes Polen werden.

An unsere Leser: Haben Sie Fragen zum Tourismus in Polen? Dann schalten Sie sich ein – kommen Sie mit in die Xing-Gruppe „Reiseland Polen“, die es auch bei Linkedin gibt. Oder stellen Sie Ihre Frage oder Ergänzung hier per Kommentarfunktion unter dieses Interview. Wenn Sie ein Thema für unsere nächsten Experten haben, senden Sie uns eine E-Mail

Ganz herzlichen Dank, Herr Löwenberg. Wir wünschen Ihnen mit Ihrem Unternehmen im Reiseland Polen ein gutes und erfolgreiches Jahr. Und wir freuen uns schon darauf, vielleicht im kommenden Jahr erneut über die Entwicklungen zu sprechen. Alles Gute!

 

 

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