Danziger Werft, Walesa und 21 Postulate der Solidarnosc Bewegung

(Warschau, BD) Zum 30. Jahrestag der Streiks in Gdansk schreibt die Gazeta.pl in ihrer heutigen Geschichtssparte über die Geschichte der Geschehnisse in der Danziger Werft vom August 1980, die schließlich zu der Unterzeichnung der 21 Postulate am 31. August 1980 und Gründung freier Gewerkschaften in Polen geführt haben.

Den Streik geplant haben die Werftarbeiter Jerzy Borowczak, Bogdan Borusewicz, Ludwik Pradzynski, Bogdan Felski und der 1976 entlassene Lech Walesa. Zum direkten Anlass wurde die Entlassung der kürzlich verstorbenen legänderen Krahnführerin Anna Walentynowicz.

Am 14. August ging es los….  Man wollte es auf jeden Fall vermeiden, die Werftmitarbeiter ausserhalb des Werftgeländes protestieren zu lassen, um das Blutvergießen vom Dezember 1970 nicht zu wiederholen. Walesa schloss sich der Streikenden wie abgesprochen an und sprach ihnen öffentlich Mut zu. Die Arbeit der Werft wurde erfolgreich blockiert.

Die drei Postulate u.a. zur Wiedereinstellung von Walentynowicz und Gehaltserhöhung wurden schnell mündlich  zugesagt. Das Leitgremium des Streiks entschied sich, die Liste der Postulate zu erweitern. Aus einer Liste von 90 wurden schliesslich 21 Postulate an die Direktion gestellt. Diese wurden auf Holztafeln festgehalten.

Einen weiteren Impuls erhielten die Arbeiter von der heiligen Messe, die am 17. August vom (kürzlich verstorbenen) Henryk Jankowski gehalten wurde, dem einzigen Priester, der bereit war, diese Messe zu halten, schreibt gazeta.pl…..

Die Geschichte nahm Ihren Lauf …

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