Sonderfahrplan für EM-Zeitraum wird im März veröffentlicht

Bahn in Polen, Zugverkehr. Foto: Andreas Schwarze

Wer während der Euro in Polen und der Ukraine herumreist, könnte viel Zeit in Zügen verbringen. Foto: Andreas Schwarze

(Toruń, JE) Was gibt es schöneres als bereits jetzt in diesen regnerisch-grauen Januartagen den EM-Urlaub für Juni zu planen. In genau fünf Monaten, am 8.6., beginnt schließlich die Euro 2012 in Polen und der Ukraine! Und seit Anfang Dezember ist auch bekannt, wohin wir reisen müssen, um die Spiele unserer Teams vor Ort zu sehen. Natürlich kann (sollte!) man die EM-Zeit auch nutzen, um die beiden Gastgeberländer zu erkunden. Doch wie gut wird es überhaupt möglich sein, innerhalb oder gar zwischen den beiden Ländern hin und her zu reisen? Klar, wer mit dem Auto unterwegs ist, erfreut sich größerer Unabhängigkeit, muss sich jedoch mit der Tatsache anfreunden, dass die Strecken zwischen den Spielorten nicht immer gut ausgebaut sind. Und mit dem Zug?

Zusätzliche Züge in die Ukraine

Wer mit dem Zug unterwegs sein will, sollte sich eventuell mit der endgültigen Planung noch etwas gedulden. Zwar kann man bereits jetzt auf www.pkp.pl nach passenden Verbindungen suchen, wie newsweek.pl jedoch am Wochenende berichtet, wird der genaue Fahrplan der polnischen Bahn (PKP) für den Zeitraum der Euro 2012 erst im März feststehen. Sicher ist, dass es einen Extra-Fahrplan mit zusätzlichen Verbindungen zwischen den EM-Städten geben wird. Derzeit laufen auch Verhandlungen mit der ukrainischen Bahn. Der PKP-Vorsitzende Malinowski stellt auf newsweek.pl für die Euro täglich 17 grenzüberschreitende Züge von Polen in die Ukraine (größtenteils über Przemyśl und Dorohusk) in Aussicht, die insgesamt ca. neuntausend Passagiere pro Tag transportieren werden können.

Bahn fahren in der Ukraine

In jedem Fall sollte man für die Überfahrt in die Ukraine etwas Zeit mitbringen. Die Grenzkontrollen ziehen das Ganze schon mal ordentlich in die Länge – schwer vorzustellen, dass sie für die Euro ausgesetzt werden. Für die langen Fahrten in der Ukraine bieten sich unter Umständen Nachtzüge (mit Schlafwagen ausgestattet) an. So kann Zeit gespart werden. Zu beachten sind dabei die unterschiedlichen Kabinengrößen. In der Kategorie „Luksus“ kann man sich es zu zweit in einem Abteil gemütlich machen, muss allerdings auch ordentlich draufzahlen. Relativ preiswert und bequem ist die 4er-Variante „Coupé“ – eher für Abenteurer dagegen das Großraumabteil „Platzkarte“ (heißt wirklich so). Und nicht vergessen: rechtzeitig Tickets besorgen…

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