‚Sound in the Silence‘

Motte e.V., Stadt- und Kulturzentrum-Logo. Foto: PR-Material

Motte e.V., Stadt- und Kulturzentrum-Logo. Foto: PR-Material

Das Stadtteil- und Kulturzentrum MOTTE e.V. veranstaltet vom 19.-26. September 2011 ein interkulturelles Erinnerungsprojekt mit dem Titel ’sound in the silence‘. Unter Anleitung internationaler Künstler erarbeiten deutsche und polnische Schüler eine Performance zu den Themen: deutsch-polnische Geschichte, Heimat, Vertreibung und Toleranz im Zuge der Auseinandersetzung mit den Gräueltaten im Zweiten Weltkrieg.

Ein gemeinsamer Weg aus der Vergangenheit in die Gegenwart

Anhand von Musik, Texten, eigenen und fremden Familiengeschichten erarbeiten die Jugendlichen eine Verbindung zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart. Im Vordergrund steht dabei die Identität der Schüler, die in diesem Fall sowohl polnisch als auch deutsch ist. Gemeinsam soll ein Weg gefunden werden als dritte Generation trotz der zunehmend schrumpfenden Anzahl an Zeitzeugen einen eigenen Zugang zum Zweiten Weltkrieg zu finden.

Die Künstler

Musiker und Regisseur Dan Wolf aus San Francisco, USA engagiert sich bereits seit 2006 für die Aufarbeitung des Genozids. Besonders sein Unverständnis für das Schweigen der Bevölkerung trotz eindeutiger Indizien, wie Asche, Gestank und Deportationen in der Nähe von Städten treiben ihn an. Parallel dazu wird das Projekt vom Hamburger Regisseur Jens Huckeriede aufgezeichnet. Beide Männer kennen sich bereits seit der Entstehungsphase des Films ‚Return of the tüdelband – Gebrüder Wolf Story‘, in dem Dan Wolf selbst auf Spurensuchen in der deutsch-jüdischen Geschichte unterwegs ist.

Projektvorstellung

Die Ergebnisse der Projekttage werden einmal am 24. September in der ‚FABRIK‘ und einmal am 26. September in der KZ-Gedenkstätte selbst präsentiert. Für 2012 sind Folgebegegnungen in der Gedenkstätte Auschwitz/Polen geplant sowie eine Projektvorstellung in den USA.

Weitere Informationen: http://www.diemotte.de/sound-in-the-silence

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