Städtereisebericht: Drei Tage in Warschau


Die Warschauer Altstadt. Foto: Polen.pl (JW)

Kurztrip nach Warschau: Nicht nur die Altstadt ist sehenswert

(Warschau, JW)Ein Selbstversuch: Was japanische Touristen ihrem Rufe gemäß können, versuchen wir nun in abgeschwächter Form in Warschau. Wir wollen die Hauptstadt Polens ein wenig kennenlernen, und zwar in drei Tagen. Denn das gilt als die durchschnittliche Zeit, die Städtereisende für eine größere Stadt zur Verfügung haben. Was wir nicht wollen: Stress. Was wir suchen: Wissenswertes, Schönes, Nachdenkliches und Merkens- und Bemerkenswertes über Warschau. Wie es uns dabei ergeht, ist folgend zu lesen.

Warschau regt Autoren von Reiseführern an

Beim Blick in die Bahnhofsbuchhandlungen wird schon deutlich, was die folgende ergänzende Internetrecherche bestätigt: Es gibt eine ganze Reihe von Reiseführern für Warschau. Das ist soweit nicht verwunderlich, immerhin ist es die Hauptstadt einer wichtigen europäischen Nation. Was aber auch auffällt: Schon auf den Covern überschlagen sich die Autoren der Reiseführer mit Superlativen. Wir entscheiden uns für einen gedruckten Guide der Kompaktklasse, und zwar den mit ‚Insider-Tipps‘ um Kunden werbenden Reiseführer der Marke ‚Marco Polo‘. Außerdem wählen wir einen Vertreter der Dickschiffe, einen Guide, der aus dem Hause Michael Müller stammt (Links dazu unter diesem Beitrag). Die modernen elektronischen Varianten der Online- und App-Guides lassen mangels Vertrauen in die Akkukapazität der Smartphones aus, stecken die beiden Bücher in den Rucksack, einige Brötchen, etwas Wasser und natürlich den Laptop zum Dokumentieren der Warschau-Kurzreise. Dazu wird noch der Koffer mit zwei Jeans einigen T-Shirts und Kulturbeutel zusammengepackt. Los geht’s am frühen Nachmittag eines Freitags.

Berlin-Warszawa-Express ‚lädt ein‘

Berlin-Warszawa-Express von Berlin nach Warschau. Foto: Polen.pl (JW)

Berlin-Warszawa-Express

Für Berliner und alle, die schnell nach Berlin kommen, ein Glücksfall: Der Express von Berlin direkt ins Warschauer Zentrum. Rund sechs Stunden Fahrt klingen zwar nicht unbedingt nach Expressgeschwindigkeit, doch es ist ja alles relativ. Fliegen muss ja nicht unbedingt sein, wegen der Ökologie. Und auch, weil es sich zumindest ab Berlin nicht wirklich zeitlich rechnet. Mit dem Auto? Nein Danke, Großstädte sind nicht unser bevorzugtes Lenkrevier. 32 Euro pro Strecke und Person sind, rechtzeitig gebucht, von der Deutschen Bahn und der polnischen PKP ein faires Angebot. Und der Zug startet pünktlich. Voll ausgebucht zwar, trotzdem ist die Fahrzeit ruckzuck um. Vielleicht, weil der freundliche Servierwagen-Steuermann regelmäßig den Kopf ins Abteil steckt und auf Polnisch fragt, ob man Kaffee, Snacks oder Getränke kaufen möchte. Und sich auch bei ablehnendem Kopfschütteln – die Worte ‚Kawa‘ (Kaffee) und ‚Slodycze‘ (Süßigkeiten) erschließen sich auch dem des Polnischen nicht mächtigen Reisenden schnell – immer wieder freundlich bedankt und ‚in das WARS-Bordrestaurant einlädt‘. Ja genau, er lädt ein: Wo sich die Deutsche Bahn reißerisch mit Sonderangeboten für überteuerten Café an Bord per Lautsprecher zu Wort meldet, wird man hier persönlich eingeladen. Das nehmen wir natürlich an und freuen uns über kaum überteuerte Preise für Café, Tee und Schokoriegel.

Eingecheckt und ausgegangen

Wir gehören wohl zur Gruppe der ‚Low Budget‘-Reisenden, wenn man unseren Reiseführern Glauben schenkt. Da uns die mehrsternigen Warschauer Hotels mit Preisen entsprechender Bettenburgen auf dem Niveau einer Stadt wie Köln etwas schmerzhaft an die eingeschränkten Verdienstmöglichkeiten von Weblog-Autoren erinnerten, haben wir uns für ein Hostel entschieden. Und zwar eines, das den sympathischen Namen ‚Oki Doki‘ (Link auch hier unten im Artikel) trägt und vor allem nach unserer Lesart des Stadtplans schön zentral gelegen ist. Das stimmt auch, und wir freuen uns nach Lektüre des schmaleren der beiden Reiseführer auch: Wir wohnen demnach dort, wo sich nach Recherche des Reiseführer-Autors ‚die Szene trifft‘. Zumindest ist sie ziemlich international, diese Szene. Die Amtssprache im ‚Oki Doki‘ ist eindeutig Englisch. Die Zimmer sind  im Reiseführer-Sprech ‚authentisch‘, und was damit gemeint ist, verstehen wir schnell: Da war jemand Kreatives am Werk, und dieser Jemand war nicht Einrichtungsberater im Fünf-Sterne-Möbelhaus. Es sieht jedenfalls witzig aus, ist praktisch und gut und zum Wohlfühlen geeignet. Unser Zimmer etwa heißt Katzenhaus (dom kota). Das kann man guten Gewissens auf die Größe des Raums beziehen, aber zum Glück nicht auf die kurz aufflammende Befürchtung, Gerüche oder weitere Zimmerbewohner könnten damit gemeint sein. Allerdings müssen wir mit einer Pappmaché-Katze auf einem in der linken oberen Ecke des Zimmers hängenden Korbsessel und einigen an die Wände gemalten Mausfiguren leben. Das können wir.

Die Altstadt von Warschau. Foto: Polen.pl (JW)

Warschauer Altstadt: Nicht alt, aber gut rekonstruiert

Erst recht können wir damit leben, nachdem wir an diesem ersten Warschauer Abend auf unserer kurzen Reise einen Spaziergang in die nahegelegene Altstadt gemacht haben. Wie für die Linse des Fotoapparats vorbereitet präsentiert sich die Warschauer Prachtstraße ‚Krakowskie Przedmiescie‘ wunderschön beleuchtet und sehr lebendig. Was der Fotoapparat nicht aufsaugen kann, tun wir: Die beinahe mediterran wirkende Stimmung mit vielen Straßenmusikern, die umherschlendernden Passanten und das Bewusstsein, in einer selbstbewussten und weltmännischen Stadt gelandet zu sein.

Sämtliche Warnungen der Reiseführer vor hohen Preisen ignorierend lassen wir uns vom Appetit in eine ‚Pirogarnia‘ direkt in der Altstadt treiben. Okay, die Piroggen, die als polnisches Nationalgericht gelten und eine Art Maultaschen oder Ravioli mit orientalischer Tradition darstellen, sind mit rund 20 Zloty nicht gerade günstig: Man bekommt diese anderswo schon für zwei Drittel des Preises. Doch Qualität und Quantität der Speise machen den Preis für uns absolut angemessen. Dazu gibt es ein leckeres polnisches Bier. Wir sind froh, hier zu sein!

Stolze Warschauerin

Das Badehaus im Warschauer Lazienki-Park. Foto: Polen.pl (JW)

Das Badehaus im Lazienki-Park

‚In Prags ist alt, was alt aussieht‘ und ‚In der Altstadt ist alles mehr als originalgetreu restauriert‘: Zwei der sich uns nicht ganz wortgleich einprägenden Aussagen unserer Stadtführerin Ewa. Ewa haben wir nach dem schlichten Frühstück im Hostel getroffen, und sie hat uns zunächst mit einem Auto zum riesigen Lazienki-Park gefahren. Auf dem Weg gab es schon so einiges Wissenswertes für den Wissensspeicher der interessierten Warschau-Besucher. Zum Beispiel Infos zum sozialistisch-realistischen Baustil an vielen Plätzen Warschaus, zum Beispiel zur Geschichte der amerikanischen Botschaft, die aus einem wenig ästhetischen modernen Gebäude mitten zwischen zwei Palastteilen steht, zum Beispiel zum Denkmal der ‚Syrena‘.

Letztere ist die Meerjungfrau, die der Stadtbegründungs-Sage nach zusammen mit einer Kollegin durch die Ostsee schwamm. Während die Meerjungfrau Nummer eins bei Kopenhagen keine Lust auf Wassersport mehr hatte, schwamm die andere weiter und kam durch die Weichsel nach einer sportlichen Höchstleistung stromaufwärts bis Warschau. Dort verfing sie sich im Netz eines fleißigen Fischers namens Wars. Dieser verliebte sich in die Meerjungfrau – auf Polnisch ‚Syrena‘ (Sirene) – und wollte sie deswegen in die Freiheit entlassen. Diese wiederum schwankte in ihrer Entscheidung etwas, da ihr klar war, dass sie ihren Fischschwanz einbüßen würde, wenn sie sich ihrerseits in den attraktiven Wars verlieben würde. Am Ende aber folgte sie ihren Gefühlen, gab damit den Schwanz auf und kam zu menschlichen Beinen. Natürlich heirateten die Beiden und lebten glücklich bis an ihr Lebensende – und da sie sich Sawa nannte und er eben Wars hieß, war der Name des Ortes ihres Lebensglücks klar: Warssawa. Irgendwie ist dann später noch mal ein ’s‘ weggefallen und ein ‚c‘ hinzugekommen.

Am Belvedere, dem Sitz des Präsidenten, steigen wir ohne Fischschwanz und auf zwei Beinen aus dem Auto aus. Durch den Lazienki-Park, einem gerade bei Sonne wunderschönen und herrlich angelegten Barock-Park, laufen wir in Richtung Sejm, dem polnischen Parlament. Auf dem Weg begegnen wir dem polnischen Nationalkomponisten Chopin als Denkmal, der unter einer vom Wind gebogenen Trauerweide sitzt. Ewa erklärt uns, dass die Trauerweide, die wie eine Hand geformt ist, für das Wiederaufrichten der polnischen Nation nach dem Sturm stehen soll.

Entlang des Wasserturmes, der Orangerie und dem Musikhaus kommen wir zu einem Badehaus-Palast auf einem Gewässer. Dieser hat dem Park auch seinen Namen gegeben: Lazienki-Park heißt soviel wie Bäderpark. Die barocke Architektur, die vielen Wasserflächen, die sich bunt radschlagend präsentierenden Pfauen und das einer römischen Theaterruine nachempfundene Open-Air-Theater sind für uns wie eine Zeitreise in das Warschau früherer Zeit.

Die Stadtmauer an der Warschauer Barbakane. Foto: Polen.pl (JW)

Stadtmauer an der Barbakane

In Sachen Stadtführung geht es dann mit dem Auto weiter durch das Botschaftsviertel und in das früher verrufene Praga. Der Stadtteil, der im Zweiten Weltkrieg im Gegensatz zur Alt- und Neustadt fast nicht zerstört wurde, war in den vergangenen Jahrzehnten der Schandfleck Warschaus. Eine alternative Szene hat die so ‚üble Ecke‘ wieder urbar gemacht, so dass nun Lofts, Kneipen und gemäß Reiseführern ‚Szene-Hotspots‘ hier entstehen.

Natürlich: Kirchen kommen bei Ewas Führung natürlich weder in Praga noch in der dann folgenden Alt- und Neustadttour zu kurz. Und auch nicht die anschaulichen Schilderungen der beeindruckenden Wiederaufbauleistungen in Warschau nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Tatsache, dass die Altstadt der polnischen Hauptstadt zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt wurde, obwohl sie erst wenige Jahrzehnte alt ist, gilt für Ewa als höchstrichterliche Anerkennung der Art und Weise des Wiederaufbaus. Wenn wir die historische Genauigkeit natürlich nicht beurteilen können, genießen wir wenigstens die märchenhafte Atmosphäre der manchmal bilderbuchhaft, manchmal etwas morbide wirkenden Warschauer Altstadt. Insgesamt ist die Altstadt für eine Metropole wie Warschau zwar klein, aber eindeutig sehenswert. Und gemütlich, entspannt sowie belebt.

Praga ohne Touristik-Attitüde

Gelände der alten Wodkafabrik in Warschau-Praga. Foto: Polen.pl (JW)

Magazyn Praga auf der alten Wodka-Fabrik

Nach Ende der Stadtführung machen wir uns auf den Fußweg nach Praga. Über die vielbefahrene Weichselbrücke ist der Spaziergang noch kein Genuss, doch danach wird es interessant. Die Gegend ist lange nicht so touristisch, so herausgeputzt wie die Altstadt. Es gibt einige interessante Kneipen und Cafés, von denen wir eines im Stilmix zwischen Orientalismus, polnischem Piroggenrestaurant und der Wohnung eines übermäßig kreativen Bastelfans nutzen, uns – erneut mit den süchtig machenden Piroggen – zu stärken. Die Ateliers und Ausstellungsflächen auf dem Gelände einer alten Wodkafabrik lassen wir uns selbstverständlich nicht entgehen. Eine weitere Kirche, die (wie auch die meisten anderen) ebenfalls der Papst besucht hat, liegt am Ende des Spaziergangs. Zurück geht es mit der Tram. Diese kann man für kleines Geld benutzen, Zeitkarten kosten je nach Gültigkeitsdauer wenig mehr als umgerechnet einen Euro.

Wir vergeben drei Restaurantsterne

An diesem Abend verlassen wir uns voll auf eine übereinstimmende Restaurantempfehlung in unseren beiden Reiseführern. Und die Empfehlung trägt: Ein hervorragendes Kellerrestaurant ist das ‚Borpince‘. Dort serviert man zwar ungarische Spezialitäten, das aber mit polnischer Herzlichkeit. Wenn auch die Kellner selbst Probleme mit der Aussprache der ungarischen Spezialitäten haben und hier interne ‚Arbeitstitel‘ vergeben haben, hat der Koch offenbar echte Freude am Kochen. Diesem Restaurant geben wir unsere Empfehlung, zumal die Reiseführer in vielen anderen Fällen Restaurants empfehlen, die es schon gar nicht mehr gibt.

Auf Du und Du mit Chopin

Am Chopin-Denkmal in Warschau (Lazienki-Park). Foto: Polen.pl (JW)

Konzert im Lazienki-Park

Unser Tagesmotto für den nächsten Tag, den Sonntag, lautet: ‚Auf Du und Du mit Chopin‘ . Der Sohn der Stadt spielt eine wichtige Rolle, und zwar an vielen Orten. Sonntags findet im Sommer regelmäßig ein kostenfreies Chopin-Konzert im Lazienki-Park – natürlich an seinem Denkmal – statt. Das gönnen wir uns und sind begeistert von der entspannten Picknick-Atmosphäre. Den Weg dorthin sind wir gelaufen, entlang der nun von uns schon stilerprobt als sozialistisch-realistisch erkannten Gebäudeformen. Zwischendurch plagt uns noch die Entscheidung, welche der pilzartig verbreiteten Café-Lounges den besseren Café serviert: Ist es das allüberall präsente britische ‚Coffeeheaven‘ oder das etwas feinere ‚Green Coffee‘?

Aussichtspunkt vom Zuckerbäckerwerk

Blick auf Warschau vom Kulturpalast. Foto: Polen.pl (JW)

Blick auf Warschau vom Kulturpalast

Chopin hätte sicher auch eine Meinung zum Kulturpalast (genauer, wie Ewa uns erklärte: Kultur- und Wissenschaftspalast) gehabt. Allerdings gab es das von der Sowjetunion Polen geschenkte Gebäude zur Lebenszeit des Komponisten noch nicht, so dass sich heute die meisten Warschauer über das inoffizielle Wahrzeichen Warschaus ärgern. Als Aussichtspunkt ist das gigantische Zuckerbäckerstil-Hochhaus auf jeden Fall nach unserem Dafürhalten geeignet, weshalb wir den Schnellaufzug in die 30. Etage kurzerhand buchen. Zu gucken gibt es viel, bei toller Aussicht.

Ein Zwischenstopp in den Räumen des Chocolatiers Wedel in Warschau ist Pflicht. Die unglaublich leckere Trinkschokolade, die feinen Pralinen und Torten und das leckere Schokosortiment sorgen auch bei schlechtestem Wetter für gute Laune. Auch bei gutem Wetter greifen wir hier kräftig zu.

Das Chopin-Museum steht als nächstes auf dem Programm. Ein außen klassisch-schönes und innen multimediales, glitzerndes, klimperndes sowie futuristisches Gebäude, in dem alle Errungenschaften interaktiver Museumspädagogik auf einmal zum Zuge kommen. Manchem ist das schon zu viel, andere leben hier ihren Spieltrieb aus. Anschließend, einiges schlauer in Bezug auf Chopins Wirken, Leben und Frauengeschichten, essen wir in einem der vielen Lokale an der Nowy Swiat. Offenbar die Ausgehmeile für das betuchtere Warschau mit aber noch akzeptablen Preisen. Das ‚Sehen‘ nehmen wir mit, auf das ‚Gesehen werden‘ verzichten wir bei diesem Besuch.

Auf jüdischen Spuren

Denkmal im ehemaligen Warschauer Ghetto. Foto: Polen.pl (JW)

Warschauer Ghetto: Denkmal

Der Warschauer Ghettoaufstand und die jüdische Tradition in Warschau in der langen Zeit davor: Es ist natürlich ein Muss, diesen Teil der Stadtgeschichte auch beim Besuch der Stadt zu berücksichtigen. Das sehr sehenswerte Museum des Warschauer Aufstands und die Denkmale für denselben und Brandts Kniefall an demselben stehen am Montag auf dem Programm. Das unglaublich modern werdende Museum der jüdischen Kultur in Warschau ist noch nicht fertig. Auf dem Weg zu den Denkmal-Standorten vergessen wir nicht die einzige erhaltene Synagoge der Stadt, die Nozyk-Synagoge in der Twarda 6.

Betroffenheit ist natürlich – trotz aller Abgenutztheit des Begriffes – die natürlich Folge eines solchen Programmpunkts. Jeder braucht danach etwas Zeit für sich zum Nachdenken. Vielleicht wäre es schlauer gewesen, diesen Programmpunkt auf den zweiten Tag zu legen? Gerade in Bezug auf diesen Programmpunkt lernen wir den umfangreicheren Reiseführer aus dem Hause Michael Müllers zu schätzen: Hier finden sich deutlich mehr Informationen.

Einkaufen und Ausfahren

Die Zlote Tarasy, ein modernes Groß-Einkaufszentrum am Bahnhof, bildet für uns den Abschluss des Kurzurlaubs. Bevor wir uns in die undurchdringlichen Katakomben des Bahnhofs Warszawa Centralna begeben, gefüllt mit Hunderten kleiner Läden mit einem reichhaltigen Angebot an Zigaretten, Backwaren, Café, Plunder und Technikartikeln, schauen wir uns noch einmal an, was man alles hätte einkaufen können. Allerdings: Das Einkaufszentrumsangebot unterscheidet sich nicht sonderlich von dem uns bekannter Einkaufszentren, wenn es doch auch beeindruckend groß ist. Die Flaniermeilen in der Stadt, insbesondere rund um die Straße Nowy Swiat, die freundlicherweise an vielen Wochenenden auch für den Autoverkehr gesperrt ist, machen in Bezug auf die ‚Shopping-Chancen‘ dann doch noch mehr her.

Auf dem Gleis empfängt uns eine Ansage auf Polnisch, die wir als eine Verspätungsdurchsage erkennen. 20 Minuten länger werden wir also etwas von Warschau haben, bevor der Warszawa-Berlin-Express ausfährt. Eigentlich zu wenig; wir wären gern noch drei Tage geblieben.

Fragen zum Städtetrip Warschau? Am besten unsere Kommentarfunktion nutzen oder uns schreiben!

Reiseführer, die wir verwendeten: Marco Polo Reiseführer Warschau (Link zu Amazon.de / Marco Polo Warschau) und Michael Müller Reiseführer Warschau (Link zum Michael Müller Verlag / Reiseführer Warschau)

Unterkunft fanden wir im Hostel Oki Doki (Link zu Booking.com / Oki Doki)

 

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