Steinbachs Thesen und ein neues Buch

Cover des Buchs: 1939 - Noch war Polen nicht verloren

Cover des Buchs: 1939 - Noch war Polen nicht verloren

Der Verlag Edition Fototapeta bezieht sich in einer Mitteilung auf die Thesen von Erika Steinbach: Es geht dabei um ein neues Buch, dass als „Gegengift“ zu den „Vergiftungen der deutsch-polnischen Beziehungen“ durch Frau Steinbach herhalten könnte.

Der Titel jedenfalls verspricht desbezüglich viel: 1939 – noch war Polen nicht verloren.

Hat Frau Steinbach doch mit Aussagen wie „auch sie könne ja ‚leider‘ nichts dafür, dass Polen im Frühjahr 1939 vor Nazideutschland seine Truppen mobilisiert habe“ nicht nur ein großes mediales Echo erreicht, doch auch manchen ein wenig verwirrt. Um hier einmal genauer nachzulesen, kann das neue Buch von Tomasz Lubienski sicherlich geeignet sein.

Aus der Verlagsmitteilung:

Der Autor sichtet darin, aus polnischer Sicht, die Politik seines Landes in den Monaten unmittelbar vor dem deutschen Überfall auf Polen. Er geht zwar der Frage nach, ob damals ’nicht Polen etwa selbst in nahezu allen entscheidenden Augenblicken nahezu alles falsch gemacht habe‘ (DIE ZEIT). Dennoch lautet Lubienskis Fazit: Als der polnische Außenminister seinerzeit ‚als erster Politiker in Europa und damit der Welt sich im Namen Polens Hitler entgegenstellte, hat er recht daran getan‘.

Der Kritiker der ZEIT schrieb: ‚Was für ein großes kleines Buch!‘; die FAZ wertete es als ‚glänzenden Essay‘.

Das Buch ist im Buchhandel erhältlich und kann auch online bestellt werden:

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