Sunrise-Festival in Kołobrzeg (Kolberg) im Juli

Sunrise-Festival 2012, Parking-Bühne. Foto: Polen.pl (JW)

Lasershows und Lichteffekte ‚in groß‘ auf dem Festival

(Berlin, JW) Kolobrzeg (Kolberg) heißt die Stadt, in der seit einigen Jahren Jahr für Jahr ein Festival für elektronische Musik stattfindet (wir berichteten, aufgrund des positiven Echos berichten wir auch in diesem Jahr). Das Event wird fast direkt am Meeresufer der Ostseeküste gespielt, auf mehreren beeindruckenden Bühnen. Es sind nur etwa 100 Meter vom Veranstaltungsort bis zum Strand. Vom 26.7. bis 28.7.2013 spielen unter anderem W&W, Jochen Miller und Dada Live; am Sonntag zur Beach-Party werden zum Beispiel Fafaq, DJ Kris, Marc van Linden und Jay Bae erwartet. Besucher aus Deutschland machen mittlerweile einen bemerkenswerten Anteil aus, besonders zahlreiche Berliner sind beinahe zu Stammgästen geworden. Aus dem Ruhrgebiet wird sogar eine Festivalreise organisiert und im dortigen Polonia Palais fand eine Vorab-Party statt.

Der Ticketkauf ist im Vorfeld empfehlenswert und kann online durchgeführt werden. Das Zahlungsverfahren erfolgt über einen Dienstleister, der auch Kreditkarten akzeptiert; damit sollten die meisten Interessenten Tickets auch aus Deutschland erwerben können. Diese werden dann selbst ausgedruckt beziehungsweise zugeschickt. Damit es mit dem Versand nicht zu knapp wird, empfehlen wir die Ticketbestellung spätestens bis Ende Juni.

Das Festivalgelände ist nicht rund um die Uhr geöffnet, so dass sich Besucher eine Unterkunft in der Nähe organisieren sollten. Das wiederum ist aufgrund der zahlreichen Hotels, Apartments und Pensionen im Ort nicht allzu kompliziert. Informationen dazu, zur Ticketbestellung und zu den Festivals der vergangenen Jahre (mit Fotos und Videos) finden sich auf der Seite www.kolberg-cafe.de/sunrise-2013.html

Am Festivalwochenende verwandelt sich die ansonsten eher von Familienurlaubern und Gästen mit Wellness- und Kurambitionen geprägte Ostsee-Urlaubsstadt in ein buntes Gemisch aus allen Altersklassen und unterschiedlichen Stilen. Das gefällt nicht unbedingt jedem, sorgt aber oft für interessante Begegnungen und Gespräche. Zunehmend stößt die junge Veranstaltung auf positives Echo, auch wenn nicht jeder Einwohner von stampfenden Bässen in der Nacht begeistert ist.

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