Euro Złoty Bericht: Das Angstbarometer steigt dynamisch

Euro Zloty Report. Grafik: Polen.pl (JW)

Euro Zloty Report. Grafik: Polen.pl (JW)

(Warschau, BD) Schlechte Arbeitsmarktdaten aus den Vereinigten Staaten ließen das Angstbarometer in Polen dynamisch in die Höhe schnellen. Nachdem am Freitag Nachmittag bekannt geworden ist, dass im Juni in den U.S.A. nur 18.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden konnten, stieg der Kurs des Schweizer Franken in Złoty innerhalb von zwei Stunden von 3,26 auf 3,31. Die Arbeitslosigkeit in den USA.beträgt zur Zeit 9,2 Prozent. Jetzt fragen sich die Marktbeobachter, wie es nun weiter gehe mit der Weltwirtschaft: Handelt es sich nur um eine vorübergehende Schwächephase oder die Ankündigung einer längeren Wachstumspause – oder ist es sogar der Beginn einer rezessiven Phase.
Die Warschauer Börse bekam davon nur wenig mit: Dan der Zeitverschiebung kamen die polnischen Aktien-Indices erst am späten Nachmittag unter Druck: der WIG20-Index ging bei 2.791 Punkten aus dem Markt; unter der psychologischen Grenze von 2.800, der breite WIG-Index schloss bei 48.608 Punkten.

Das polnische Finanzministerium gab dagegen am Vormittag bekannt, dass die Platzierung von in japanischen Yen notierten Staatsanleihen mit einer vierjährigen Laufzeit durchaus erfolgreich war. Das Volumen von 25 Mrd Yen konnte bei einer Rendite von 1,25 Prozent p.a. an die japanischen Investoren verkauft werden. Somit scheint der Appetit auf neue polnische Schuldverschreibungen unter den Investoren existent zu sein, was man bspw. von den griechischen Anleihen kaum noch behaupten kann.

 

Schlusskurse (17h10 M.E.Z.):

EURPLN 3,9580; USDPLN 2,7820; CHFPLN 3,3210; GBPPLN 4,4620; JPYPLN 3,4490/100

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