Zloty eröffnet fester

EUR-PLN Report

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Der Zloty eröffnet in dieser in Polen dank Allerheiligen verkürzten Woche fester. Der Preis für einen Euro fällt auf 3,95, ein US-Dollar kostet 2,83 Zlotys – das sind etwa drei Groschen weniger als am Freitag, ähnlich stark fällt der Schweizer Franken – auf 2,876 Zlotys.

Noch am Freitag Nachmittag sah es etwas anders aus. Die Ratingagentur Fitch gab am Freitag bekannt, dass eine Herabstufung Polens möglicherweise bevorstehe, sollte die polnische Regierung nicht gegen das Budgetloch entschieden vorgehen.

Sollte dies passieren, müssten der klassischen Theorie nach die Preise für polnische Anleihen nachgeben und somit die Renditen steigen. Eine nachhaltige Bewegung konnte hierbei allerdings noch nicht beobachtet werden. Eine als Benchmark geltende kurze Zinsmarke-WIBOR für 12 Monate bewegt sich seit Monaten um die 4,25% p.a.. Die im Aprill 2016 fällige polnische Staatsanleihe bringt 5,34 % p.a.. Die Griechen müssen da schon satte 11,5% bezahlen.
Der Markt gibt dem polnischen Finanzminister Rostkowski anscheinend einen Vertrauensvorschuss und glaubt, er wird das Fachwissen und die Durschsetzungskraft vorweisen, um mit der Verschuldung fertig zu werden. (Siehe auch unsere Notiz zur geplanten Erhöhung der Mehrwertsteuer.)

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