EUR-PLN Report: Zloty reagiert kaum auf sehr gute Daten

EUR-PLN Report

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Sehr gute Makrodaten scheinen dem Zloty kaum zu helfen. Der Blick der Investoren bleibt wohl weiterhin auf Ungarn, Irland und Spanien gerichtet.

Das polnische Hauptamt für Statistik GUS meldete nämlich heute die Grösse des polnischen Bruttoinlandsproduktes im dritten Quartal 2010, gemessen auf Jahresbasis. Diese Betrug 4,2%, gegenüber 3,5% im 2. Quartal 2010. Positive Daten kamen aus dem Sektor Privatkonsum (+3,5%) und Investitionen (+0,4%).

Euro bleibt weiterhin unter Druck ggü. dem US-Dollar, was den Zloty mit nach unten zieht. Euro kostete heute morgen 4,075 Zlotys, das ist weit über dem 180 Tage Schnitt von 3,99. Dies zeigt deutlich die Intensivität der Zlotyschwäche. Auch der US-Dollar ist teuer-verstärkt durch den EURUSD Kursrutsch, der Kurs liegt bei 3,13, das sind 12,7% mehr als beim Tief von 2,725 vor 30 Tagen. Nicht viel geholfen hat auch die gestrige Aussage eines Beamten des Finanzministeriums, der einen Teilverkauf der Devisenreserven von 5,5 Mrd. Euro voraussagte. In gleicher Richtung, Richtung verbaler Beruhigung, gehen ebenfalls die heutige Aussagen des Finanministers Rostowski sowie des Chefs der polnischen Zentralbank NBP Marek Belka: beide sprechen von vorübergehenden Marktturbulenzen, die wenig mit der Lage der polnischen Wirtschaft zu tun haben sollen.

Andere Marktdaten (30.11.2010; 11.00):

EURPLN 4,0730; USDPLN 3,137; CHFPLN 3,138; GBPPLN  4,869; Warschauer Börse GPW: WIG 45509 (+0,55%); WIG20 2638 (+0,8%). Zinsen (WIBOR in % p.a., act/365 Tage): ON 3,51; TN 3,50; SW 3,45; 2W 3,48; 1M 3,61; 3M 3,88; 6M 4,08; 9M 4,27; 12M 4,30

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