Polnische Zentralbank NBP interveniert, um Złoty zu schwächen

Es passierte heute etwas, was vor zehn Jahren zum letzen Mal in Polen geschehen war. Die polnische Nationalbank NBP gab zu, Hartwährung auf den Markt geliefert und gegen Złoty getauscht zu haben, um den Złoty zu schwächen. Dieser verlor am Freitag 3 Groschen, ein Euro notierte in der Spitze um 3,8850 nach 3,850 am Freitag morgen.

Die bisherigen Aussagen von Wirtschaftsminister Pawlak, ein EUR-PLN Kurs von 4,0000 sei angemessen, bekommen Unterstützung von unerwarteter Seite: Unter anderem seitens der politisch unabhängigen polnischen Zentralbank NBP. Die Frage bleibt, ob sich die NBP über einen längeren Zeitraum in dem Geschehen auf den FX-Märkten engagieren will, oder ob dies eine Ausnahme war.
Die NBP unter S.Skrzypek verlor neulich durch den Streit wegen der Gewinnteilung mit dem monetären Ausschuss RPP etwas an Ansehen. Ob die Strategie des „Zloty-Schwächens“ auf lange Sicht nicht fehlschlagen wird, ist aus heutiger Sicht nur sehr schwer abzuschätzen.

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  1. Horst Schmidt

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