Foto: flickr / re:publica / Gregor Fischer / CC BY-SA

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In eigener Sache: Polen.pl auf der re:publica 2015

Ist es schon wieder zwei Monate her? „Finding Europe“ lautete das Motto der re:publica 2015, der diesjährigen Ausgabe von Europas größter Konferenz zu sozialen Medien und zur digitalen Gesellschaft. Letzteres behaupten zumindest die Organisatoren. Wenn man sich die Ausmaße auf dem re:publica-Gelände anschaut, das je nach Tageszeit zwischen Messe, Spielwiese für Medienmenschen und Konferenzort für die Club Mate-Generation changiert, könnte das tatsächlich stimmen. 7.000 Menschen tummelten sich in der STATION Berlin vom 5. bis 7. Mai.

Als wir den Call for Papers der #rp15, wie das Event in den sozialen Netzwerken heißt, zum Thema „Finding Europe“ zu sehen bekamen, war klar: Da müssen wir hin. Denn wo sonst lässt sich der Nachbar Polen besser kennen lernen, als bei uns, auf Polen.pl? Das Ende vom Lied: Wir durften uns mit einem kurzen Vortrag von knapp 10 Minuten in der Session „Digital Spheres in Europe“ vorstellen! Ihr könnt die Audio-Aufnahme der Session streamen. Mit dabei sind fünf weitere Beiträge, größtenteils in Englisch, u.a. aus Italien, Dänemark, Bulgarien. Polen.pl gibt es ab 28:30 direkt bei Voice Republic zu hören, die die Talks aufgezeichnet und bereitgestellt haben – vielen Dank dafür!

Programm voller Highlights

Das Programm der dreitägigen Konferenz (5.-7. Mai) ist jedoch so voll, dass es absolut verfehlt wäre, Euch nicht noch auf einige Highlights hinzuweisen. In so einem bunten Programm finden sich natürlich auch Themen mit Polen-Bezug. So sprach zum Beispiel der 89-jährige polnisch-britische Soziologe Zygmunt Bauman über das Verhältnis zu Privatheit im 21. Jahrhundert. Und wer erinnert sich noch an das Interview, welches wir letztes Jahr am Rande der rp14 mit Katarzyna Szymielewicz geführt haben? Auch die Vorsitzende der Stiftung Panoptykon, die von Warschau aus für Bürgerrechte und gegen Überwachung kämpft, war wieder zu Gast in Berlin. In ihrem Beitrag aus diesem Jahruntersucht sie, wie unser digitales Abbild wahrgenommen wird – und am Ende vielleicht auf Fremde authentischer wirkt als unser wahres Ich.

Das umfassende Konferenzprogramm mit Audio- und Videostreams findet Ihr hier auf re-publica.de oder im re:publica YouTube-Channel.

Frank, geboren 1989 in Berlin, ist in den Feldern Jugendarbeit, Partizipation und Medienbildung aktiv. Er studierte in Berlin, Warschau, Frankfurt/Oder und Posen. Nicht nur dort beschäftigte er sich mit den Zivilgesellschaften und der Europa-Politik Polens und Deutschlands. Außerdem taucht er leidenschaftlich gern in die Musikwelt ab. Bei Polen.pl kümmert er sich vor allem um den Twitter-Account @polen_pl und den Instagram-Kanal @polenpunktpl.

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