Architektur als Werkzeug zur Formung der polnischen Nationalidentität (1918–1939)

Datum/Zeit
Date(s) - 13/09/2018 - 16/11/2018
Ganztägig

Veranstaltungsort
Polnisches Institut Berlin

Kategorien


Die Ausstellung porträtiert das Polen zu Zeiten der sog. „Zweiten Polnischen Republik“ durch das Prisma von Projekten und architektonischen Umsetzungen dieser Periode. Die titelgebenden „Algorithmen der Modernität“, das sind Stadtplanung, Architektur und Design, aber auch die  Suche nach universellen Codes der modernen Architektur – Zweckmäßigkeit, Harmonie und Einfachheit. Die Ausstellung zeigt im Überblick sowohl verschiedene Werbemaßnahmen für das Land als auch seine Versuche, politische Positionen mit Hilfe modernistischer Architektur zu untermauern.

Eintritt: frei

Das Land an der Weichsel hat das Interesse des in der Schweiz lebenden Agraringenieurs und Eisenbahnplaners vor über zehn Jahren geweckt und ihn seitdem nicht mehr losgelassen. In Berlin aufgewachsen, fand er es unpassend, sich in Afrika und im Nahen Osten besser auszukennen, als in seinem Nachbarland. Nachdem sich die Polnische Sprache vehement gegen das Lernen lassen gesträubt hat, hat er diese Herausforderung angenommen und ringt noch immer mit ihr. Er reist jährlich nach Polen und entdeckt ein spannendes und kulturell reiches Land mit sehr angenehmen Menschen. Wenn er Zeit findet, befasst er sich als Genealoge mit der Erforschung der Geschichte seiner aus dem damaligen Hinterpommern und Ostpreussen stammenden Vorfahren.

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