Ausstellung: Nach dem Großen Krieg

Datum/Zeit
Date(s) - 04/10/2019 - 24/10/2019
Ganztägig

Veranstaltungsort
Dorothea-Schlegel-Platz

Kategorien


Der Erste Weltkrieg veränderte Ostmitteleuropa vollständig. Fast alle Grenzen wurden neu gezogen, oft im Zuge andauernder militärischer Konflikte, die erst 1923 endeten. Nach den ungeheuren Verlusten an Menschenleben und Gütern in den am Krieg beteiligten Staaten wurde mit dem Wiederaufbau der Region begonnen, verbunden mit ihrer Modernisierung. Ein „Neues Europa“ entstand.

Die Open-Air-Ausstellung führt die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg in Mittel- und Osteuropa vor Augen. Sie entstand in Zusammenarbeit mit Historikerinnen und Historikern aus über einem Dutzend Ländern und veranschaulicht insbesondere die einschneidenden politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen zwischen 1918 und 1923. Zahlreiche Fotos und weitere historische Dokumente wie Abbildungen, Karten, Filme und individuelle Zeugnisse werden multimedial präsentiert und eröffnen den Besucherinnen und Besuchern ein vielschichtiges Bild des nach dem Krieg entstehenden „Neuen Europa“, das in vielfacher Weise noch immer unsere Gegenwart prägt.

Organisator: Europäisches Netzwerk Erinnerung und Solidarität (ENRS), das ENRS wird finanziert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (Deutschland), dem Ministerium für Kultur und Nationales Erbe (Polen, als Teil des mehrjährigen Programmes „Niepodległa“ 2017–2022), dem Ministerium für Humanressourcen (Ungarn), dem Ministerium für Kultur (Slowakei) und dem Ministerium für Kultur und Nationale Identität (Rumänien)

Partner: Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE), Deutsches Kulturforum östliches Europa & EUNIC: nationale Kulturinstitute in der Europäischen Union – Polnisches Institut in Berlin, Slowakisches Institut in Berlin, Rumänisches Kulturinstitut in Berlin, EUscreen, European Film Gateway

Simon verbrachte im Rahmen seines Geschichtsstudiums zwei Semester an der Universität Warschau. Derzeit promoviert er zur preußisch-polnischen Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle/Saale. Seine Interessen gelten vor allem der aktuellen Politik und der Kultur in Polen.

Schreibe einen Kommentar