Das Großherzogtum Posen in den Augen des Wandergesellen aus Sachsen

Datum/Zeit
Date(s) - 05/09/2019
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort
Martin-Opitz-Bibliothek

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Im Vortrag soll gezeigt werden, wie das Großherzogtum Posen und seine Bewohner von A. G. Berger, dem Wanderer aus Sachsen, um die Mitte des 19. Jahrhunderts wahrgenommen wurden. Bergers Reisebericht soll wie ein eigenartiges Zeugnis der Zeit betrachtet werden, in dem das von nationalen Gegensätzlichkeiten gekennzeichnete deutsch-polnische Nebeneinander gut zum Vorschein kommt. Da in seiner Beschreibung pejorative Töne nicht vermieden werden, dient sie, ob gewollt oder nicht, der Legitimierung “der deutschen Mission im Osten”.

Dr. Ewa Greser: Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Lehrstuhls für deutsche Literaturgeschichte im Institut für Germanische Philologie der Adam-Mickiewicz-Universität Poznań. Dissertation zum Bild der Stadt Posen in der deutschsprachigen Literatur (1772-1918). Forschungs- und Lehrschwerpunkte: Deutsche Literatur und Kultur des 18. und 19. Jahrhunderts, deutsch-polnische Literaturbeziehungen. Veröffentlichungen zur deutschen Literatur über die Provinz Posen.

 

Jutta verbrachte zwei Semester ihres Politikstudiums in Warschau. Vier Jahre lang koordinierte sie außerdem im Museum des Warschauer Aufstands internationale Begegnungsprojekte. Dabei schaute sie den Kollegen im Stefan Starzynski Institut über die Schulter, die kulturelle Projekte rund um die dynamische Entwicklung Warschaus organisieren, um den Warschauern zu zeigen, in was für einer interessanten Stadt sie leben. Kein Wunder also, dass sie Warschau für die spannendste europäische Metropole hält! Nach einem weiteren kommunikationswissenschaftlichen Studium ist sie nun im Bereich Öffentlichkeitsarbeit tätig. Für Polen.pl schreibt sie seit 2012, natürlich am liebsten über die polnische Hauptstadt, außerdem über Erinnerungskultur in Deutschland und Polen und die Herausforderungen, die sich daraus ergeben. Mit Anna zusammen erstellt sie den Kalender „Co się dzieje“.

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