Das Hirschberger Tal. Eine schlesische Kulturlandschaft

Datum/Zeit
Date(s) - 26/04/2018
19:00 - 20:30

Veranstaltungsort
Martin-Opitz-Bibliothek

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Im Vorfeld des hohen Riesengebirges liegt das Hirschberger Tal mit seinen zahlreichen Schlössern. Die Romantiker entdeckten diese Landschaft und es wude mit der Gerhart-Hauptmann-Villa in Agnetendorf zu einem Dichterzentrum. Der preußische König wählte Schloss Erdmannsdorf, das er von Schinkel umbauen ließ, zur Sommerresidenz. Ihm folgten zahlreiche Adlige. In diese Glanzperiode des 19. Jahrhunderts fällt auch die große Not der Weber, deren Schicksal Gerhart Hauptmannin seinem im Hirschberger Tal 1892 entstandenen Drama „Die Weber“ darstellt.

Referent: Prof. Dr. Arno Herzig, geboren 1937 in Albendorf / Grafschaft Glatz. Von 1979 bis zu seiner Emeritierung 2002 Professor für die Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Hamburg. Forschungen und Publikationen zur deutsch-jüdischen Geschichte, zur Reformation und Konfessionalisierung und zur Geschichte Schlesiens.

Jutta verbrachte zwei Semester ihres Politikstudiums in Warschau. Vier Jahre lang koordinierte sie außerdem im Museum des Warschauer Aufstands internationale Begegnungsprojekte. Dabei schaute sie den Kollegen im Stefan Starzynski Institut über die Schulter, die kulturelle Projekte rund um die dynamische Entwicklung Warschaus organisieren, um den Warschauern zu zeigen, in was für einer interessanten Stadt sie leben. Kein Wunder also, dass sie Warschau für die spannendste europäische Metropole hält! Nach einem weiteren kommunikationswissenschaftlichen Studium ist sie nun im Bereich Öffentlichkeitsarbeit tätig. Für Polen.pl schreibt sie seit 2012, natürlich am liebsten über die polnische Hauptstadt, außerdem über Erinnerungskultur in Deutschland und Polen und die Herausforderungen, die sich daraus ergeben. Mit Anna zusammen erstellt sie den Kalender „Co się dzieje“.

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