Der deutsche Überfall auf Polen und die Erinnerungen an den 2. Weltkrieg

Datum/Zeit
Date(s) - 09/09/2019
19:00 - 21:45

Veranstaltungsort
Deutsches Polen-Institut, Residenzschloss

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Der deutsche Überfall auf Polen und die Erinnerungen an den 2. Weltkrieg in Deutschland und Polen Vortrag von Manfred Mack

Vortrag von Manfred Mack (Deutsches Polen-Institut)
Deutsches Polen-Institut, Karl-Dedecius-Saal (2. OG)
Residenzschloss Darmstadt, Zugang vom Karolinenplatz
Anmeldung Tel. 06151 / 13 27 86 oder 13 27 87
www.darmstadt.de/vhs

Mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen am 1. September 1939 begann vor 80 Jahren der Zweite Weltkrieg. Die Deutschen, und nach dem Einmarsch der Roten Armee am 17. September, errichteten auch die Sowjets in Polen ein brutales Besatzungsregime. Mit fast 6 Millionen Menschen hatte Polen prozentual die höchsten Verluste aller am Krieg beteiligten Staaten. In Polen ist die Erinnerung an die deutschen Verbrechen allgegenwärtig. In Deutschland ist das Wissen über die Folgen der deutschen Okkupation eher gering. Deshalb fordert eine gesellschaftliche Initiative mehr historisch-politische Aufklärung und die Errichtung eines Polendenkmals in Berlin.

Simon verbrachte im Rahmen seines Geschichtsstudiums zwei Semester an der Universität Warschau. Derzeit promoviert er zur preußisch-polnischen Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle/Saale. Seine Interessen gelten vor allem der aktuellen Politik und der Kultur in Polen.

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