Wie seit dreizehn Jahren üblich erwarten das Darmstädter Publikum auch im Herbst 2018 vier spannende Filme im Rahmen der jährlichen „polnischen Filmreihe“ des Deutschen Polen-Instituts und des programmkinos rex. Und wie immer reihen sich die Filme thematisch in das aktuelle „Jahrbuch Polen“ zum Thema „Mythen“ ein.

Die Polen und ihre Mythen. Eine Filmreihe im Rahmen des Projekts Jahrbuch Polen 2018 Mythen

Datum/Zeit
Date(s) - 20/11/2018 - 06/12/2018
20:15 - 22:15

Veranstaltungsort
programmkino rex, Darmstadt Helia Passage

Kategorien


Programmkino rex, Helia-Passage Darmstadt, Wilhelminenstraße 9

Veranstalter: Deutsches Polen-Institut in Zusammenarbeit mit programmkino rex

13. Darmstädter Wochen des polnischen Films: eine Filmreihe des Deutschen Polen-Instituts und des programmkino rex

Einführung: Dr. Andrzej Kaluza, Eintritt 7  EUR Karten: www.kinos-darmstadt.de
Mit freundlicher Unterstützung von Merck KGaA, Darmstadt-Marketing und Studentenwerk Darmstadt.

Wie seit dreizehn Jahren üblich erwarten das Darmstädter Publikum auch im Herbst 2018 vier spannende Filme im Rahmen der jährlichen „polnischen Filmreihe“ des Deutschen Polen-Instituts und des programmkinos rex. Und wie immer reihen sich die Filme thematisch in das aktuelle „Jahrbuch Polen“ zum Thema „Mythen“ ein.

Ausgewählt wurden polnische Filmproduktionen der letzten Jahre, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der „polnischen Mythen“ beschäftigen. Um Politik und Gesellschaft geht es in der Tragikomödie „Bürger Jan Bartek“ von und mit Jerzy Stuhr, der als ein typischer „Jedermann“ zufällig in die Ereignisse der großen Geschichte Nachkriegspolens gerät, bis er gar den Kommunismus bewältigt. An den Mythos der polnischen Ostgebiete, der sogenannten „Kresy“, war es in der Nachkriegszeit nur beschränkt möglich zu erinnern. Tadeusz Konwickis Roman „Chronik von Liebesunfällen“ stellt eher eine Ausnahme dar, einmalig verfilmt durch Andrzej Wajda in 1986. Über die Mythen der polnischen Gesellschaft von heute – die Spannung zwischen Moderne und Tradition, Karriere und Liebe und die über die Trennung der Familienmitglieder durch Emigration in den Westen – erzählt das Filmdebüt von Piotr Domalewski „Stille Nacht“. Auch deutsch-polnische Mythen dürfen nicht fehlen: Lars Jessens Komödie „Hochzeitspolka“ zeigt auf eine ernsthafte wie humorvolle Weise überraschende Wendungen deutsch-polnischer Klischees.

 

Dienstag, 20. November 2018, 20:15 Uhr

Bürger Jan Bartek / Obywatel
Polen  2014 / Regie Jerzy Stuhr/ 100 Min. / OmeU/

Donnerstag, 22. November 2018, 20:15 Uhr
Hochzeitspolka
Deutschland 2010 / Regie Lars Jessen/ 94 Min. / OmU.

Donnerstag, 29. November 2018, 20:15 Uhr
Eine  Chronik von Liebesunfällen / Kronika wypadków miłosnych
Polen 1986 / Regie Andrzej Wajda/ 115Min. / OmeU

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 20:15 Uhr
Sille Nacht / Cicha Noc
Polen 2017 / Regie Piotr Domalewski / 97 Min. / OmeU

Besuchen Sie uns auf www.deutsches-polen-institut.de, www.facebook.com/deutschespoleninstitut, www.kinos-darmstadt.de

Anna studierte in Münster und Regensburg Vergleichende Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft und Geschichte mit den Schwerpunkten Polen und Frankreich. Außerdem interessiert sie sich sehr für Russland. Zahlreiche, teilweise längere Aufenthalte in Polen, vor allem Praktika in Warschau, brachten ihr Sprache, Land und Leute näher. Bei Polen.pl kümmert sie sich gemeinsam mit Jutta um die allmonatliche deutsch-polnische Terminübersicht ‘Co się dzieje’ und schreibt in den Rubriken Kultur, Gesellschaft und Politik.

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