Dokumentarfilm „21 x New York“

Datum/Zeit
Date(s) - 06/03/2019
19:30 - 21:30

Veranstaltungsort
Arsenal

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Dokumentarfilm „21 x New York“

R: Piotr Stasik, PL 2016, 71 min, OmeU

zu Gast: Piotr Stasik (Regisseur)

„21 x New York“ ist ein intimes Portrait von NYC. Piotr Stasik begegnet Menschen in der U-Bahn und begleitet sie kurz durch ihr Leben. „21 x New York“ ist ein Film über Träume, Leidenschaften und Hoffnungen in einer Stadt, die nie schläft, und eine Studie über die Einsamkeit an der Schwelle des 21. Jahrhunderts. „21 x New York“ wurde 2017 für den Europäischen Filmpreis nominiert und von der Polnischen Filmakademie als bester polnischer Dokumentarfilm ausgezeichnet.

Der Dokumentarfilmmacher und Kameramann Piotr Stasik (geb. 1976) debütierte 2005 mit einem kurzen Dokumentarfilm. Es folgten zwölf Spiel- und Dokumentarfilme, an denen er u.a. als Regisseur, Drehbuchautor und Editor mitwirkte, darunter „The End of Summer“ (2010), „Diary of a Journey“ (2013), und „Opera About Poland“ (2017). Ein Blick in die fremde Welt erlaubt dem Künstler mit neuer Frische das anscheinend Bekannte im neuen Lichte zu zeigen: „Ich liebe es, unterwegs zu sein. Nur so kann ich direkt Menschen treffen. Ich bin ein Fremder, also kann ich Fragen stellen, in das andere Leben treten. Ob in Myanmar, New York oder Neuseeland – überall kann ich schnell in das Innere vordringen. Und wenn ich dann zurück in Polen bin, kann ich auch die Heimat besser ertragen.“

Veranstalter: Polnisches Institut Berlin in Kooperation mit dem Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V.

Info: www.arsenal-berlin.de

 

Das Land an der Weichsel hat das Interesse des in der Schweiz lebenden Agraringenieurs und Eisenbahnplaners vor über zehn Jahren geweckt und ihn seitdem nicht mehr losgelassen. In Berlin aufgewachsen, fand er es unpassend, sich in Afrika und im Nahen Osten besser auszukennen, als in seinem Nachbarland. Nachdem sich die Polnische Sprache vehement gegen das Lernen lassen gesträubt hat, hat er diese Herausforderung angenommen und ringt noch immer mit ihr. Er reist jährlich nach Polen und entdeckt ein spannendes und kulturell reiches Land mit sehr angenehmen Menschen. Wenn er Zeit findet, befasst er sich als Genealoge mit der Erforschung der Geschichte seiner aus dem damaligen Hinterpommern und Ostpreussen stammenden Vorfahren.

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