„Ein Dorf philosophiert“ heißt ein partizipatives Projekt, in dem sich die drei benachbarten oberbayerischen Dörfer Asten, Dorfen und Halsbach gemeinsam mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen und damit auch den Blick für das gesellschaftliche Miteinander in Gegenwart und Zukunft öffnen. Eine besondere Facette der Ortsgeschichte sind die Ereignisse aus der NS-Zeit, insbesondere die Beschäftigung von zahlreichen polnischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern auf den Höfen und in den nahegelegenen Fabriken.

Gesprächsrunde: Zwangsarbeiter in der Landwirtschaft

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Datum/Zeit
Date(s) - 16/09/2018
11:00 - 13:00

Veranstaltungsort
Gasthaus Mitterwirt

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„Ein Dorf philosophiert“ heißt ein partizipatives Projekt, in dem sich die drei benachbarten oberbayerischen Dörfer Asten, Dorfen und Halsbach gemeinsam mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen und damit auch den Blick für das gesellschaftliche Miteinander in Gegenwart und Zukunft öffnen. Eine besondere Facette der Ortsgeschichte sind die Ereignisse aus der NS-Zeit, insbesondere die Beschäftigung von zahlreichen polnischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern auf den Höfen und in den nahegelegenen Fabriken.

In einer mehrmonatigen Vorbereitungsphase wurden Interviews, Bilder und Dokumente gesammelt und ein Oral-History Archiv aufgebaut. Die Recherchen münden in einer einwöchigen Dorfakademie, die vom 10. bis 16. September 2018 stattfindet und in der die gesammelten Geschichten und Zeugnisse in Aktivitäten übersetzt werden: so wird es beispielsweise Wanderungen zu Originalschauplätzen oder Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen geben.

Den Abschluss der Projektwoche bildet ein deutsch-polnischer Gottesdienst in der Pfarrkirche Halsbach sowie die öffentliche Präsentation der Ergebnisse im Rahmen einer Gesprächsrunde. Teilnehmen werden unter anderem die Ethnologin Simone Egger (Universität Innsbruck) und der Zeithistoriker Paul-Moritz Rabe (NS-Dokumentationszentrum).

 

Siehe auch hier.

Anna studierte in Münster und Regensburg Vergleichende Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft und Geschichte mit den Schwerpunkten Polen und Frankreich. Außerdem interessiert sie sich sehr für Russland. Zahlreiche, teilweise längere Aufenthalte in Polen, vor allem Praktika in Warschau, brachten ihr Sprache, Land und Leute näher. Bei Polen.pl kümmert sie sich gemeinsam mit Jutta um die allmonatliche deutsch-polnische Terminübersicht ‘Co się dzieje’ und schreibt in den Rubriken Kultur, Gesellschaft und Politik.

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