Hans Bollinger: Unterwegs in Polen

Datum/Zeit
Date(s) - 15/03/2018
20:30 - 22:30

Veranstaltungsort
Polnisches Institut Leipzig

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„Wo liegt Polen?” könnte man fragen. „Polen liegt nicht, Polen arbeitet!”. Kaum treffender kann man beschreiben, was Hans Bollinger bei zahllosen Reisen in den deutschen Nachbarstaat erleben durfte. Diesseits der Grenze weiß man nur wenig von den massiven Veränderungen der vergangenen vier Jahrzehnte, die Polen zu einem modernen europäischen Land werden ließen. Doch gerade die Begegnungen mit einfachen Menschen haben es Bollinger angetan: Bergleute, Köhler, Förster und Bauern, die in schwierigen Verhältnissen ihr persönlichen Glück zu meistern versuchen.
Der Autor berichtet, wie er durch ein verlorengegangenes Teleobjektiv 35 Wisente in freier Wildbahn erleben konnte und schildert das Abenteuer seiner heimlichen Hochzeit in Schlesien. Er trifft Andrzej Stasiuk, Wisława  Przybylska und Grzegorz  Turnau und begegnet dem Dichter Joseph von Eichendorff.
Bollinger beschreibt Polen nicht nur, er besingt es auch! Ihm eilt der Ruf voraus, ein exzellenter Entertainer zu sein. „Unterwegs in Polen“ (Geistkirch Verlag 2016) ist seine ganz persönliche Liebeserklärung an ein unterschätztes Land, das es zu entdecken gilt. Folgen Sie ihm also auf seinen Erkundungsreisen!
Hans Bollinger (geb. 1949) lebt als Pädagoge, Musiker, Schulleiter und Volkssänger im Saarland. Seit 1976 ist er mit einer Polin aus Schlesien verheiratet und kennt Polen inzwischen besser als seine deutsche Heimat. Seit 20 Jahren leitet er den trinationalen Verein „Begegnungen auf der Grenze – Rencontres à la frontière – Spotkania na granicy“, mit dem er einen intensiven Kulturaustausch mit Polen und Frankreich organisiert. Zehn Jahre lang war er Leiter des ebenfalls trinationalen Schullandheims „Spohns Haus“, wo er zahlreiche deutsch-polnisch-ukrainische Begegnungsmaßnahmen für Schüler durchführte. Außerdem ist der 2. Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft im Saarland.
Eine Veranstaltung des Polnischen Instituts Berlin – Filiale Leipzig in Kooperation mit der Europäischen Stiftung für Bildung und Kultur der Rahn-Dittrich-Group

Jutta verbrachte zwei Semester ihres Politikstudiums in Warschau. Vier Jahre lang koordinierte sie außerdem im Museum des Warschauer Aufstands internationale Begegnungsprojekte. Dabei schaute sie den Kollegen im Stefan Starzynski Institut über die Schulter, die kulturelle Projekte rund um die dynamische Entwicklung Warschaus organisieren, um den Warschauern zu zeigen, in was für einer interessanten Stadt sie leben. Kein Wunder also, dass sie Warschau für die spannendste europäische Metropole hält! Nach einem weiteren kommunikationswissenschaftlichen Studium ist sie nun im Bereich Öffentlichkeitsarbeit tätig. Für Polen.pl schreibt sie seit 2012, natürlich am liebsten über die polnische Hauptstadt, außerdem über Erinnerungskultur in Deutschland und Polen und die Herausforderungen, die sich daraus ergeben. Mit Anna zusammen erstellt sie den Kalender „Co się dzieje“.

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