Jahrbuch Polen 2018: Mythen

Datum/Zeit
Date(s) - 15/03/2018
18:00 - 20:00

Veranstaltungsort
Polnisches Institut Leipzig

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Auch wenn wir heute davon ausgehen, dass Nationen narrative Konstrukte sind und der Begriff einer „Ethnie“ gerade in Mitteleuropa nur schwer zu fassen ist, müssen wir das Bestehen von Völkern bzw. Nationen als eine objektive Tatsache anerkennen. Historiker, Politiker, Kulturschaffende und -vermittler sprechen zu ihrer „Nation“, die auf ihre Ideen, Auffassungen und Parolen hören soll. Damit das Volk den Appell an die Nation verstehen kann, müssen historische Erzählungen her, die ihm eine glorreiche Geschichte zurückgeben und es zusammenschweißen.
Das „Jahrbuch Polen“ erscheint im Harrassowitz Verlag und versammelt seit 2006 Essays, Reportagen und zeitgenössische Literatur zu einem bestimmten Schwerpunktthema. Bisherige Themen waren u. a. Frauen, Jugend, Religion, Arbeitswelt und Migration.
In Kooperation mit dem Deutschen Polen-Institut Darmstadt

Jutta verbrachte zwei Semester ihres Politikstudiums in Warschau. Vier Jahre lang koordinierte sie außerdem im Museum des Warschauer Aufstands internationale Begegnungsprojekte. Dabei schaute sie den Kollegen im Stefan Starzynski Institut über die Schulter, die kulturelle Projekte rund um die dynamische Entwicklung Warschaus organisieren, um den Warschauern zu zeigen, in was für einer interessanten Stadt sie leben. Kein Wunder also, dass sie Warschau für die spannendste europäische Metropole hält! Nach einem weiteren kommunikationswissenschaftlichen Studium ist sie nun im Bereich Öffentlichkeitsarbeit tätig. Für Polen.pl schreibt sie seit 2012, natürlich am liebsten über die polnische Hauptstadt, außerdem über Erinnerungskultur in Deutschland und Polen und die Herausforderungen, die sich daraus ergeben. Mit Anna zusammen erstellt sie den Kalender „Co się dzieje“.

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