Konzert am Bachdenkmal: NeoKlez

Datum/Zeit
Date(s) - 12/08/2019
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort
Bachdenkmal

Kategorien


Jung, energisch, kompromisslos, einfühlsam, hemdsärmelig und immer ein bisschen anders – das sind NeoKlez aus dem ostpolnischen Lublin. Die fünf jungen Herren schlossen sich vor einer Dekade zusammen, um die ohnehin schon reiche Roots- und Klezmer-Szene Polens um einige äußerst bunte Farbtupfer zu bereichern. Die jüdischen Musiktraditionen ihrer Region sind dabei nur der Ausgangspunkt einer Reise, die durch verschiedenste musikalische Gefilde führt. Mit Polka, Ska, Balkan-Folk, Jazz, Rock, Funk und sogar Drum’n’Bass reichern sie die Musik an.
Der mitreißende Genremix von NeoKlez wird nicht nur in Polen verstanden und geliebt – in über 300 Konzerten in Europa und den USA ließen sie den Funken überspringen und ihr Publikum singen, klatschen und tanzen. Aber sie können noch mehr: Für die aufwändige Radioproduktion „Filip“ spielten sie die Begleitmusik zu literarischen Texten Leopold Tyrmands ein.
Immer wieder bitten NeoKlez musikalische Gäste (u. a. Czesław Mozil, Łąki Łan und Chonabibe) auf die Bühne und ins Studio, um ihren Klangkosmos beständig weiter auszubauen. Die Ergebnisse dieser fruchtbaren Kooperationen kann man auf ihrem Debüt „Pięć stron świata“ (Fünf Himmelsrichtungen, 2012) und dem Album „Manowce“ (Abwege, 2015) hören. Nach Leipzig bringen sie sicherlich auch ofenfrische Stücke von ihrem neuen Album mit, das sie sich dieses Jahr zum Bandjubiläum auf den Gabentisch legen.
Zur Konzertreihe: Jedes Jahr versammeln sich Hunderte Leipziger und Gäste an lauen Sommerabenden vor dem Bachdenkmal, um hochwertiger Musik aus aller Welt zu lauschen. Junge Musiker aus Polen sind dabei seit vielen Jahren gern gesehene und gehörte Gäste und ein fester Bestandteil des Programmzyklus.

Besetzung: Stanisław Leszczyński (Violine), Damian Szymczak (Klarinette), Piotr Tomala (Akkordeon), Kacper Bardzki (Bassgitarre) & Kamil Wróblewski (Percussion)

Veranstalter: Polnisches Institut Berlin – Filiale Leipzig in Kooperation mit den Konzerten am Bachdenkmal

Jutta verbrachte zwei Semester ihres Politikstudiums in Warschau. Vier Jahre lang koordinierte sie außerdem im Museum des Warschauer Aufstands internationale Begegnungsprojekte. Dabei schaute sie den Kollegen im Stefan Starzynski Institut über die Schulter, die kulturelle Projekte rund um die dynamische Entwicklung Warschaus organisieren, um den Warschauern zu zeigen, in was für einer interessanten Stadt sie leben. Kein Wunder also, dass sie Warschau für die spannendste europäische Metropole hält! Nach einem weiteren kommunikationswissenschaftlichen Studium ist sie nun im Bereich Öffentlichkeitsarbeit tätig. Für Polen.pl schreibt sie seit 2012, natürlich am liebsten über die polnische Hauptstadt, außerdem über Erinnerungskultur in Deutschland und Polen und die Herausforderungen, die sich daraus ergeben. Mit Anna zusammen erstellt sie den Kalender „Co się dzieje“.

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