Die Ausstellung – kuratiert von Rosemarie Burgstaller – zeigt künstlerische Arbeiten von tschechischen und österreichischen Ghettoinsassen, die in der Zeit von 1941 bis 1945 im Ghetto Theresienstadt entstanden sind.

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Datum/Zeit
Date(s) - 26/11/2018 - 16/12/2018
Ganztägig

Veranstaltungsort
Volkskundemuseum Wien

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Ausstellung – Das Herz so schwer wie Blei. Kunst und Widerstand im Ghetto Theresienstadt

Nur mehr bis 16. December 2018 im Volkskundemuseum Wien, Laudongasse 15-19

Die Ausstellung – kuratiert von Rosemarie Burgstaller – zeigt künstlerische Arbeiten von tschechischen und österreichischen Ghettoinsassen, die in der Zeit von 1941 bis 1945 im Ghetto
Theresienstadt entstanden sind. Viele der ausgestellten Grafiken und Malereien stammen von Verfolgten, die aus Österreich oder aus ihrem Zufluchtsort in der Tschechoslowakei verschleppt wurden. Es werden siebenundzwanzig Kunstschaffende dokumentiert, die zum Zeitpunkt ihrer
Deportation zwischen zehn und vierundachtzig Jahre alt waren. Lediglich acht von ihnen haben die Shoah überlebt. Zu sehen sind Schilderungen der Gewalt und der verheerenden
Bedingungen im Lager, aber auch offizielle Darstellungen eines „Muster-Ghettos“, wie sie auf Anweisung der SS hergestellt werden mussten. In diesem Spektrum finden sich künstlerische Arbeiten, die von fragilen Momenten des inneren Rückzugs berichten, von Erinnerungen
und von Hoffnung.

Simon verbrachte im Rahmen seines Geschichtsstudiums zwei Semester an der Universität Warschau. Derzeit promoviert er zur preußisch-polnischen Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle/Saale. Seine Interessen gelten vor allem der aktuellen Politik und der Kultur in Polen.

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