Maciej Obara Quartet bei 27. schauinsland-reisen Jazz Rally Düsseldorf

Datum/Zeit
Date(s) - 08/06/2019
16:00 - 18:30

Veranstaltungsort
Landtag NRW

Kategorien


MACIEJ OBARA QUARTET Unloved
27. SCHAUINSLAND REISEN. JAZZ RALLY DÜSSELDORF
http://www.duesseldorfer-jazzrally.de

Maciej Obara – Altsaxophon / Dominik Wania – Klavier
Ole Morten Vågan – Kontrabass / Michał Miśkiewicz – Schlagzeug

Das 2012 gegründete Quartett ist gegenwärtig eine der führenden europäischen Jazzformationen, und jedes seiner Mitglieder zeichnet sich durch einen individuellen Klang aus, der aus einer Vielzahl von musikalischen Erfahrungen resultiert.

Maciej Obara – polnischer Saxophonist, Komponist, Improvisator, erhielt 2018 zweimal für „Unloved“ die wichtigsten Musikpreise in Polen, den Fryderyk. Obwohl er mit vielen Künstlern aus Japan, den USA und Europa zusammengearbeitet hat, ist sein Hauptprojekt seit Jahren sein eigenes polnisch-norwegisches Quartett. Die Band stellt eine enge Gruppe europäischer Musiker dar, die bewusst und kompromisslos ihren eigenen Stil kreieren.

Das preisgekrönte und neueste Album der Band „Unloved“ ist das neunte Autoren-Album in Maciej Obaras Diskographie, erschienen bei ECM. Alle Kompositionen mit Ausnahme des Titels von Krzysztof Komeda wurden von Maciej Obara geschrieben. Das Album ist von den polnischen Meister des Jazz und der Melodik romantischer Komponisten inspiriert. Ergänzt wird das Ganze durch Dominik Wanias außergewöhnlichen harmonischen Sinn, Ole Morten Vagans Folk-Sound und das Rock-Feeling des Drummers Gard Nilssen, der bei der Jazz Rally von Michał Miśkiewicz vertreten wird.

Ein Konzert im Rahmen des 30. Jubiläums der Städtepartnerschaft Düsseldorf-Warschau, unterstützt von TIGGES Rechtsanwälte und der Warschauer Agentur Estrada.

Das Land an der Weichsel hat das Interesse des in der Schweiz lebenden Agraringenieurs und Eisenbahnplaners vor über zehn Jahren geweckt und ihn seitdem nicht mehr losgelassen. In Berlin aufgewachsen, fand er es unpassend, sich in Afrika und im Nahen Osten besser auszukennen, als in seinem Nachbarland. Nachdem sich die Polnische Sprache vehement gegen das Lernen lassen gesträubt hat, hat er diese Herausforderung angenommen und ringt noch immer mit ihr. Er reist jährlich nach Polen und entdeckt ein spannendes und kulturell reiches Land mit sehr angenehmen Menschen. Wenn er Zeit findet, befasst er sich als Genealoge mit der Erforschung der Geschichte seiner aus dem damaligen Hinterpommern und Ostpreussen stammenden Vorfahren.

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