Magdalena Parys: Magik / Der Magier

Datum/Zeit
Date(s) - 15/03/2018
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort
Polnisches Institut Leipzig

Kategorien


Wir befinden uns in Berlin im Jahr 2011. In einem verlassenen, illegal von Roma bewohnten Abrisshaus findet die Polizei die Leiche eines Angestellten der Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen. Zur selben Zeit stirbt in Sofia unter mysteriösen Umständen der deutsche Journalist und Fotoreporter Gerhard Samuel. Die Bundespolizei übernimmt die Ermittlungen. Schnell stellt sich heraus, dass sie den Vorfall vertuschen und die unbequemen Zeugen „neutralisieren“ will.
Der ermittelnde Kommissar Kowalski wird vom Fall abgezogen und wegen angeblicher Gehorsamkeitsverweigerung und Trunkenheit suspendiert. Doch er führt die Ermittlungen auf eigene Faust weiter. Die Stieftochter von Samuel, die bekannte deutsche Journalistin Dagmara Bosch, hilft ihm dabei. Gemeinsam finden sie heraus, dass die Ermordeten Informationen über die Vergangenheit eines Spitzenpolitikers des vereinigten Deutschlands erforschten. Er wurde schon seit geraumer Zeit erpresst. Wer ist die dritte Person, die die kompromittierenden Fakten kennt?
Der neue Roman von Magdalena Parys „Der Magier“ – der erste Teil einer Trilogie – ist eine Geschichte über die Flucht aus dem kommunistischen „Paradies“, Morde an der Grenze, das Verschwinden von Stasi-Akten und Geheimnisse der Vergangenheit, welche die Ruhe der neuen deutschen Politik- und Wirtschaftseliten stören könnten.

Die Übersetzungsrechte für „Der Magier“ wurden bisher in 20 Länder verkauft, darunter Frankreich, Italien und Ungarn.

Magdalena Parys reiste im Alter von 13 Jahren mit ihrer Familie aus Polen nach Westberlin aus. Dort studierte sie Erziehungswissenschaft und Polonistik. Ihr Debütroman „Tunnel“ erschien 2011 und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Für „Der Magier“ (2014) erhielt Parys den Literaturpreis der Europäischen Union. Magdalena Parys verfasst ihre Bücher in polnischer Sprache.
In Kooperation mit dem freiraum-verlag

Jutta verbrachte zwei Semester ihres Politikstudiums in Warschau. Vier Jahre lang koordinierte sie außerdem im Museum des Warschauer Aufstands internationale Begegnungsprojekte. Dabei schaute sie den Kollegen im Stefan Starzynski Institut über die Schulter, die kulturelle Projekte rund um die dynamische Entwicklung Warschaus organisieren, um den Warschauern zu zeigen, in was für einer interessanten Stadt sie leben. Kein Wunder also, dass sie Warschau für die spannendste europäische Metropole hält! Nach einem weiteren kommunikationswissenschaftlichen Studium ist sie nun im Bereich Öffentlichkeitsarbeit tätig. Für Polen.pl schreibt sie seit 2012, natürlich am liebsten über die polnische Hauptstadt, außerdem über Erinnerungskultur in Deutschland und Polen und die Herausforderungen, die sich daraus ergeben. Mit Anna zusammen erstellt sie den Kalender „Co się dzieje“.

Schreibe einen Kommentar