Majówka – Polnisches Maifest

Datum/Zeit
Date(s) - 03/05/2018
18:00 - 23:00

Veranstaltungsort
Steinhaus

Kategorien


Jedes Jahr zum 3. Mai feiert Polen den Nationalfeiertag zur Erinnerung an die Verfassung vom 3. Mai 1791. Alle Interessierten sind eingeladen, bei einem bunten Rahmenprogramm polnische Kultur näher kennenzulernen.
Der Abend beginnt musikalisch mit dem 2. Streichquartett „Quasi una Fantasia“ op. 64 von Henryk Mikołaj Górecki in der Interpretation von Chordophone. Visuell begleitet wird die Musik durch einen Tanz von Alexandra Wagner und Bildern des Tatra-Gebirges.
Es folgt ein Festvortrag mit dem Titel „Die Polnische Verfassung vom 3. Mai 1791 und ihre Bedeutung für Europa“ von Prof. Dr. Stefan Garsztecki (Professor für Kultur- und Länderstudien an der Technischen Universität Chemnitz) sowie die Präsentation einer dreisprachigen Broschüre, Internetseite und App, die das Ergebnis eines gemeinsamen EU-Projekts zur Bewerbung der zahlreichen Attraktionen der Landkreise Bolesławiec und Bautzen sind.
Begleitet und abgeschlossen wird der Abend durch Musik- und Gesangsbeiträge, unter anderem durch die Folkloregruppe Rozmaryn aus Bogatynia, und der Verkostung polnischer Spezialitäten.
Das diesjährige Maifest findet innerhalb des Projekts „1000 Jahre Friede von Bautzen“ statt, welches durch die Beauftragte des Bundes für Kultur und Medien im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 „Sharing Heritage“ gefördert wird.
Das Programm wurde organisiert durch die Ausländerbeauftragte des Landkreises Bautzen Anna Piętak-Malinowska, den Steinhaus e.V. und die Gruppe Polonia Bautzen in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Sachsen e.V. und dem Polnischen Institut Berlin – Filiale Leipzig.

Jutta verbrachte zwei Semester ihres Politikstudiums in Warschau. Vier Jahre lang koordinierte sie außerdem im Museum des Warschauer Aufstands internationale Begegnungsprojekte. Dabei schaute sie den Kollegen im Stefan Starzynski Institut über die Schulter, die kulturelle Projekte rund um die dynamische Entwicklung Warschaus organisieren, um den Warschauern zu zeigen, in was für einer interessanten Stadt sie leben. Kein Wunder also, dass sie Warschau für die spannendste europäische Metropole hält! Nach einem weiteren kommunikationswissenschaftlichen Studium ist sie nun im Bereich Öffentlichkeitsarbeit tätig. Für Polen.pl schreibt sie seit 2012, natürlich am liebsten über die polnische Hauptstadt, außerdem über Erinnerungskultur in Deutschland und Polen und die Herausforderungen, die sich daraus ergeben. Mit Anna zusammen erstellt sie den Kalender „Co się dzieje“.

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