Musik: Hania Rani & Kinga Głyk beim XJAZZ-Festival

Datum/Zeit
Date(s) - 08/05/2019 - 12/05/2019
18:30 - 22:00

Veranstaltungsort
Lido

Kategorien


Junge polnische Musikerinnen überwinden Genre-Grenzen

Ort: Lido, Cuvrystr. 7, 10997 Berlin & Emmauskirche, Lausitzer Platz 8 A, 10997 Berlin

Das XJazz-Festival (08.05.–12.05.2019) ist eines der größten-Jazzfestival Berlins und überschreitet mit innovativen Künstlern Stilgrenzen. Es präsentiert ein breites und zeitgenössisches Verständnis von Jazz, das auch Raum für elektronische Musik, Singer/Songwriter und Neo-Klassik bietet. Highlights unter den rund 50 hochkarätigen Konzerten sind in diesem Jahr u. a. Kokoroko, Kate Tempest, Nneka und Rymden. In der aktuellen Ausgabe sind auch gleich zwei junge, originelle Musikerinnen aus Polen dabei.

Am 11. Mai spielt die Bassistin Kinga Głyk mit ihrer Band um 18:30 Uhr im Lido-Club. Sie stuft ihre Musik als „jazznah“ ein, es stecke vor allem jede Menge Blues mit drin. Hinzu kommen diverse Einflüsse von Vorbildern, denen in Coverversionen gehuldigt wird. Eine davon ist auch ihr bisher größter Hit – ihre Interpretation von Eric Claptons „Tears in Heaven“ riss auf YouTube und Facebook im Handumdrehen die 20-Millionen-Marke.

Am selben Abend kann man um 19:30 Uhr in der Emmauskirche die Pianistin und Komponistin Hania Rani erleben. Seit sechs Jahren kreiert sie ihre eigene Musik und arbeitet an Projekten, welche die Grenzen zwischen Stilen und Genres überschreiten. Das zeigen ihre neuen Arrangements von Songs von John Dowland für Streichquintett und Solisten, ein musikalisch-akustisches Experiment „Präludium und Fuge für drei Akustikinstrumente“ oder ihre Musik für Filme, Theaterstücke, künstlerische Installationen und visuelle Projekte.

Veranstalter: XJAZZ gGmbH, unterstützt vom Polnischen Institut Berlin

 

Das Land an der Weichsel hat das Interesse des in der Schweiz lebenden Agraringenieurs und Eisenbahnplaners vor über zehn Jahren geweckt und ihn seitdem nicht mehr losgelassen. In Berlin aufgewachsen, fand er es unpassend, sich in Afrika und im Nahen Osten besser auszukennen, als in seinem Nachbarland. Nachdem sich die Polnische Sprache vehement gegen das Lernen lassen gesträubt hat, hat er diese Herausforderung angenommen und ringt noch immer mit ihr. Er reist jährlich nach Polen und entdeckt ein spannendes und kulturell reiches Land mit sehr angenehmen Menschen. Wenn er Zeit findet, befasst er sich als Genealoge mit der Erforschung der Geschichte seiner aus dem damaligen Hinterpommern und Ostpreussen stammenden Vorfahren.

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