Lydia Starkulla liest Texte aus dem Erinnerungsbericht der Niederländerin Kiky Gerritsen-Heinsius, die im Dachauer KZ-Außenlager Agfa-Camerawerk in München-Giesing Zwangsarbeit für die NS-Rüstungsindustrie leisten musste.

„Nein, wir wollen nicht mehr arbeiten, wir haben Hunger“

Datum/Zeit
Date(s) - 05/06/2018
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort
Sonderausstellungsraum der KZ-Gedenkstätte Dachau

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Lydia Starkulla liest Texte aus dem Erinnerungsbericht der Niederländerin Kiky Gerritsen-Heinsius, die im Dachauer KZ-Außenlager Agfa-Camerawerk in München-Giesing Zwangsarbeit für die NS-Rüstungsindustrie leisten musste.

Von September 1944 bis kurz vor ihrer Befreiung am 30. April 1945 waren im Außenlager Agfa-Kommando des KZ Dachau etwa 550 weibliche Häftlinge eingesetzt.

Sie stammten mehrheitlich aus den Niederlanden und aus Polen. Die Frauen mussten im Agfa-Camerawerk als Zwangsarbeiterinnen für die Rüstungsindustrie im NS-Staat arbeiten.

Anna studierte in Münster und Regensburg Vergleichende Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft und Geschichte mit den Schwerpunkten Polen und Frankreich. Außerdem interessiert sie sich sehr für Russland. Zahlreiche, teilweise längere Aufenthalte in Polen, vor allem Praktika in Warschau, brachten ihr Sprache, Land und Leute näher. Bei Polen.pl kümmert sie sich gemeinsam mit Jutta um die allmonatliche deutsch-polnische Terminübersicht ‘Co się dzieje’ und schreibt in den Rubriken Kultur, Gesellschaft und Politik.

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